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Pro Evolution Soccer 3 - Test Playstation 2


Die Pro Evolution Soccer Reihe ist für viele ein Inbegriff an perfektem Gameplay und gilt für den Großteil der Zocker als absolute Referenz unter den Fußballsimulationen. Konami hat sich für Pro Evolution Soccer 3 die Messlatte also selbst ziemlich hoch gelegt. Ob das Entwicklerteam von Konami Tokyo die Hürde meisterte oder ob man strauchelte, könnt Ihr bereits zwei Tage vor offiziellem Release in unserem ausführlichen Review lesen.

Widmen wir uns der beliebtesten Nebensache der Welt. Für viele PS2-Besitzer ist dies aber nicht nur Fußball, sondern vor allem dessen digitales Ebenbild Pro Evolution Soccer. Konamis Fußballserie genießt unter PS2-Spielern eine sehr große Reputation und umso gespannter waren auch wir auf den neuesten Teil.

Vom Umfang her erwartet Euch nahezu das gleiche Spiel wie noch ein Jahr zuvor. Selbst die übersichtlichen Menüs wurden quasi 1:1 übernommen. Einen wirklichen Nachteil stellt dies zwar nicht dar, dennoch wäre es beispielsweise interessant gewesen, die Aufgaben aus International Superstar Soccer auf Pro Evolution Soccer 3 zu übertragen. Dennoch ließ man sich aber von dem Arcade-Ableger aus eigenem Hause inspirieren und übernahm dessen Belohnungssystem. Das heißt im Klartext, dass jeder Fortschritt im Spiel mit Punkten belohnt wird und Ihr Euch für diese bestimmte Fähigkeiten und Optionen kaufen könnt. So besteht die Möglichkeit, berühmte Spieler wie Eusebio oder Klassiker-Mannschaften, wie ein deutsches Team mit den besten deutschen Spielern aller Zeiten, zu kaufen. Ein leidiges Problem von Pro Evolution Soccer 3 ist der Lizenzwirrwarr. Auch dieses Jahr hat man keine Lizenz, die es erlaubt, sämtliche Originalnamen zu nutzen. Mit Ausnahme einiger italienischer Vereine wie dem AC Mailand, mit denen wohl eine spezielle Vereinbarung besteht, sind alle Clubnamen verfälscht.
Die Namen vieler Spieler sind allerdings authentisch, so dass beinahe ausschließlich die Namen der Spieler, die in deutschen Teams spielen, verändert wurden – aber auch hier gibt es Ausnahmen. Um dem Wirrwarr Herr zu werden, gibt es glücklicherweise einen sehr umfangreichen Editor, mit dem man die Mannschaften auf den aktuellen Stand bringen kann.



Wichtigste Bestandteile sind auch dieses Jahr wieder der Freundschaftsspiel-Modus, der Turnier-Modus, der Liga-Modus, der Trainings-Modus und der Meisterschafts-Modus. Speziell Letzterer wurde deutlich überarbeitet und bietet nun etliche Einstellungen mehr. So kann man nun das Transferverhalten des Computers nach den eigenen Wünschen optimieren. Der Computer soll alles kaufen, was halbwegs geradeaus laufen kann? Kein Problem, genauso kann man aber den Computer auch sehr wählerisch einstellen.
(Cluster: nd44 - Sprache: de)