Need for Speed: The Run - Test 

Jack Rourke hat Probleme. Große Probleme. Er ist zwar einer der besten Untergrundfahrer der Vereinigten Staaten, aber eben nicht der Beste. Deshalb hat unser Protagonist im Laufe der Zeit so viele Schulden bei zwielichtigen Gestalten angesammelt, dass die jetzt auf ihr Geld spucken und ihn nur noch tot sehen wollen. Dementsprechend überrascht es nicht, dass 'Need for Speed: The Run' mit einer Szene eröffnet, in der Rourke an das Lenkrad eines Autos gefesselt in eine Schrottpresse geworfen wird. Natürlich darf der Held nicht bereits zu Beginn des Spiels sterben, weswegen wir seine Geschicke übernehmen und ihm durch das erfolgreiche Absolvieren einiger Quick-Time-Events in cineastischer Manier aus der Patsche helfen.
Schnell klaut sich Rourke ein Vehikel und schon rasen wir davon. Drei Kilometer später haben wir die Verfolger erst einmal abgehängt. Doch die Schulden bleiben. Rourke ist eigentlich am Ende. Glücklicherweise erinnert sich eine alte Freundin an seine überragenden Fahrkünste und bietet ihm kurz darauf die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen an. Das weist gleich zwei Besonderheiten auf: Zum ersten gewinnt der Sieger satte 25 Millionen Dollar – mehr als genug, um Rourkes Kopf zu retten – und zum zweiten ist die Strecke mehrere tausenden Kilometer lang.
Rourke willigt ein und nach der Wahl eines coolen Schlittens befinden wir uns auch schon auf dem Weg von San Francisco nach New York.
'Need for Speed'-Fans horchen bei diesen Schilderungen sicherlich erst einmal auf. Schließlich klingt das so gar nicht nach einem Spross des Franchise. Doch keine Sorge, der Fokus des Spiels liegt auf den Rennen. Die Geschichte verspricht zu Beginn spannend zu werden, Entwickler Block Box belässt es aber im spätere Spielverlauf leider bei einigen kurzen Zwischensequenzen. Charakterentwicklung oder Storytwists sucht man größtenteils vergebens. So ist die Rourke-Story nur ein Mittel zum Zweck.
Das ist an sich schade, weil eine gute Geschichte bekanntlich die Motivation zu steigern vermag. Immerhin lockern Quick-Time-Events den Rennalltag etwas auf und sorgen für Dynamik. Den größten Teil über sitzt man aber in einem der Fahrzeuge und ballert nach New York.

Neue Idee, neues Gameplay?
'Need for Speed'-Fans horchen bei diesen Schilderungen sicherlich erst einmal auf. Schließlich klingt das so gar nicht nach einem Spross des Franchise. Doch keine Sorge, der Fokus des Spiels liegt auf den Rennen. Die Geschichte verspricht zu Beginn spannend zu werden, Entwickler Block Box belässt es aber im spätere Spielverlauf leider bei einigen kurzen Zwischensequenzen. Charakterentwicklung oder Storytwists sucht man größtenteils vergebens. So ist die Rourke-Story nur ein Mittel zum Zweck.
Das ist an sich schade, weil eine gute Geschichte bekanntlich die Motivation zu steigern vermag. Immerhin lockern Quick-Time-Events den Rennalltag etwas auf und sorgen für Dynamik. Den größten Teil über sitzt man aber in einem der Fahrzeuge und ballert nach New York.






