Need for Speed: ProStreet - Test 

Ein leichtbekleidetes Mädel streichelt zärtlich unsere Motorhaube, in der rechten Hand hält sie eine Fahne, gleich geht es los: Wir spielen mit dem Gas, werfen einen niederträchtigen Blick auf den Wagen neben uns und spucken unseren Kaugummi mit voller Wucht aus dem Fenster. Die Ampel schaltet...und schaltet...auf Grün! Wir leiern die Kiste bis in die oberen Drehzahlen und können uns bereits von Anfang an einen guten Vorsprung sichern, doch was wäre ein großer Vorsprung ohne einen zünftigen Nitro-Boost?
Gesagt, getan: Wir schalten perfekt in den jeweils nächsthöheren Gang und aktivieren unsere Einspritzung, unseren Widersacher sehen wir schon gar nicht mehr – Motorschaden? Haushoch rasen wir der Ziellinie entgegen – es ist ein Dragrennen wie jedes andere auch. Herzlich Willkommen im neuesten Teil der Need for Speed-Serie: ProStreet will alles anders machen, aber reicht das auch zum Award?
Alles anders? Mitnichten...
Okay zugegeben, alles verändern will beileibe auch ProStreet nicht. Es sind eben doch nicht alle Modi neu: Neben den normalen Rennen, kennen echte Fans den Drift- und Drag-Modus, das Zeitfahren und die Speed Challenge – keine Runden, reines Fahren von A nach B - schon längst aus vergangenen Underground-, Most Wanted- und Carbon-Zeiten. Neu eingeschlichen hat sich unter anderem Sektor-Shootout: Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Kurs dabei in mehrere Sektionen unterteilt, die der Spieler so schnell es geht meistern sollte, um so viel Punkte wie möglich zu bekommen.







