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MX vs. ATV: Reflex - Kurztest Xbox 360


Publisher: THQ Entwickler: Rainbow Studios USK: 0 Jahre
Genre: Rennspiel Release: 31.12.2009 Mehr Informationen
Playstation 3
75%
Xbox 360
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Grafik

6 Punkte

Sound

7 Punkte

Bedienung

7 Punkte

Spieltiefe

8 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Multiplayer

8 Punkte

Grafik

Etwas schöner als MX vs. ATV Untamed


verbesserte Präsentation
abwechslungsreiches Streckendesign
größtenteils ordentliche Fahrzeuge
gute MX-Fahrer-Animationen
meist flüssige Performance
stellenweise Tearing
wenig Effekte
kein Wetter-System
Optisch hat MX vs. ATV Reflex deutlich mehr zu bieten, als der Untamed-Vorgänger. Die gesamte Präsentation gibt sich nun wesentlich detailierter und wartet zudem mit vielen abwechslungsreichen Rennstrecken und Locations auf. Trotzdem muss gesagt werden, dass der Titel aus visueller Sicht heraus betrachtet, hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Schade ist auch, dass es im MX vs. ATV-Universum immer nur sonnige Tage zu geben scheint und erneut auf ein dynamisches Wetter-System verzichtet worden ist.

Sound

Der Soundtrack rockt gewaltig


richtig gute Musikuntermalung
verbesserte Fahrzeugsounds
Motoren klingen authentischer
brauchbare deutsche Sprachausgabe
Soundeffekte könnten etwas kackiger klingen
wenig Umgebungsgeräusche
In Sachen Sounduntermalung hat sich ebenfalls einiges verbessert. Die Fahrzeuge sowie deren Motoren klingen nun direkter und authentischer als beim Vorgänger. Die deutsche Sprachausgabe kann sich zudem auch hören lassen, genauso wie der knallharte Rock- und Metal-Soundtrack, der die Rennatmosphäre perfekt einfängt.

Bedienung

Unpräzise ist nicht gleich unpräzise


überwiegend präzise Kontrolle
verbesserte Timing bei Stunts
gutes Reflex-System
bleibende Spurrillen
stellenweise ungenaue Lenkung
Landen manchmal pures Glück
unsinniges Rücksetzsystem
Im Reviewtext sind wir mehrmals darauf eingegangen, das die Bedienung der Vehikel teils etwas unpräzise ausgefallen ist. Das bezieht sich allerdings nicht auf das gesamte Spielgeschehen, sondern nur auf bestimmte Spielsituationen. Ab und an kommt es nämlich vor, dass sich euer Fahrzeug nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Kontrahenten oder Hindernis etwas seltsam verhält. Sieht man von diesem kleinen Umstand ab, lassen sich fast alle Fahrzeuge, sehr direkt steuern. Zudem lässt sich im Tuningmenü die Empfindlichkeit die einzelnen Fahrzeuge frei den eigenen Bedürfnissen anpassen, was ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollte ist. Richtig cool sind auch die Spurrillen, die während des gesamten Renngeschehens auf der Strecke bleiben. Dadurch fühlen sich Fahrgegebenheiten in jeder Runde anders aus, was sich logischerweise auch auf das Rumble-Feature positiv auswirkt, das hier nun endlich wieder unterstützt wird.

Spieltiefe

Fordernde Moto-Karriere


anspruchsvoller Karriere-Modus
jede Menge Spielmodi
viele Rennstrecken
Spurrillen bleiben auf der Piste
abwechslungsreiche Locations
zahlreiche Tuningmöglichkeiten
Gegner können nicht abgehängt werden
nerviges Rücksetzsystem
weniger Nachladeaussetzer
Langeweile dürfte in MX vs. ATV Reflex so schnell nicht aufkommen, dafür gibt es zu viele Spielmodi, Rennstrecken und Locations. Alleine in der umfangreichen Moto-Karriere gilt es über 30 verschiedene Rennstrecken zu meistern. Aber auch das gesamte Drumherum wie beispielsweise die Moto-Karte, die vielen fahrbaren Untersätze und deren Tuningmöglichkeiten in eurer Garage, sowie die Charakteranpassung, wissen zu gefallen. Etwas nervig ist allerdings das unsinnige Rücksetzsystem und die Gummiband-KI der Kontrahenten, welche ein davonfahren völlig verhindern. Ebenfalls störend ist, dass selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad kaum ein Fahrfehler verziehen wird und ein schwerer Unfall meistens mit einem Neustart des Rennens verbunden ist.

Einstieg

Etwas schwerer Spieleinstieg


gelungener Trainingsparcours
tolle Tutorialvideos
viele Fahrtipps
lange Einarbeitungszeit erforderlich
anfangs sehr frustrierend
Um in MX vs. ATV Reflex als erster die Ziellinie überqueren, bedarf es einer langen Einarbeitungszeit, weshalb der Titel nicht unbedingt etwas für Gelegenheitsspieler ist. Wer mit der sensiblen und anspruchsvollen Steuerung ohne weiteres zurecht kommen will, muss auf alle Fälle mehrere Stunden in dieses Spiel investieren. Erfreulicherweise gibt es einen sehr gelungenen Trainingsparcours, auf dem ihr nach Herzenslust eure Sprünge üben könnt. Zusätzlich werdet ihr dort mit nützlichen Videoclips versorgt, die euch die wichtigsten Lektionen zu einem möglichst fehlerfreien Fahren und Überleben auf der Piste erklären.

Multiplayer

Volle Online-Power!


bis zu 12 Spieler
7 Disziplinen + ein Minispiel
Splitsreen- und LAN-Modus
Moto-Karten der Gegner einsehbar
Bestenlisten
langanhaltender Spielspaß
kürzere Ladezeiten
keine Coop-/Versus-Meisterschaft
gelegentlich Lags
Wie bereits im Vorgänger können im Mehrspielermodus erneut sämtliche Events aus dem Einzelspielermodus auch Online ausgetragen werden. Euch stehen hier also mit Freie Fahrt, Nationals, Supercross, Omnicross, Freistil, Meister-Strecke und Streckenpunkt insgesamt sieben Spielmodi zur Verfügung, zu denen sich mit Minispiel obendrein auch noch ein achter hinzugesellt. Dieser setzt sich aus den anderen sieben Modi zusammen und mischt diese nach dem Zufallsprinzip bunt durcheinander. Für einen langanhaltenden Online-Spielspaß mit insgesamt zwölf Spielern gleichzeitig dürfte also gesorgt sein, auch wenn es ab und an zu einigen Lags kommt. Erwähnenswert ist zudem, das die Ladezeiten im Vergleich zur PS3-Fassung kürzer ausgefallen sind.

Fazit von Roland Nicolai

Im direkten Vergleich mit der PlayStation 3-Fassung hat die Xbox 360-Variante etwas die Nase vorn, woraus eine 2% höhere Wertung resultiert. Die Unterschiede sind aber weniger optischer und spielerischer Natur, sondern kristallisieren sich eher in Bezug auf die Ladezeiten heraus. Sämtliche Rennen starten auf der Xbox 360 nämlich deutlich schneller, auch ohne den Titel vorher auf der Festplatte installiert zu haben. Angenehm ist auch, dass es während den laufenden Rennen nicht so oft zu Nachladeaussetzern kommt, wie sie bei der PlayStation 3-Variante des Öfteren der Fall sind. Abgesehen von diesen zwei Punkten sind uns während der Testphase allerdings keine weiteren nennenswerten Unterschiede aufgefallen, weshalb MX vs. ATV Reflex auf beiden Systemen den gleichen Unterhaltungswert bietet.

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