Mount & Blade: Warband - Review 
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Grafik |
Verfallsdatum überschritten! |
optische Defizite fallen nach einiger Zeit nicht mehr ins Gewicht läuft auf älteren Rechnern ohne Probleme
eckige Charaktere ohne Mimik trost- und leblose Umgebungen miese Animationen schwache Texturen Präsentation allgemein enttäuschend hässliche Übersichtskarte
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Wir sagen es ja nicht gerne, aber Mount & Blade ist mitunter wirklich hässlich. Mit dürftigen Animationen gestrafte, klobige Charaktere ohne Mimik kämpfen in kargen Umgebungen, die nicht einmal mit dem klitzekleinen Hauch von Lebendigkeit daherkommen um ihr Überleben und das des Spielerauges. Doch nach ein paar Stunden - so komisch es klingt - fallen diese Probleme nicht mehr so stark ins Gewicht. Da wirkt es schon fast majestätisch schön, wenn unser Heer gemeinsam zu Fuß und auf dem Pferd den Hügel erklimmt nur um Sekunden später einer feindlichen Armee gegenüberzutreten.
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Sound |
Aus dem Mittelalter... |
gute und stimmige Musikuntermalung deutsche Texte
dürftige Soundeffekte Umgebungen wirken mangels entsprechender Sounds zu leblos keine Synchronisation
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Auch akustisch reißt Mount & Blade wahrlich keine Bäume aus: Sieht man einmal von der durchaus annehmbaren und stimmigen Hintergrundmusik ab, offenbart sich hier ein Pottpurri aus müden Soundeffekten, fehlenden Umgebungssounds sowie einer genauso wenig vorhandenen Synchronisation. Nicht gerade das, was man von einem Spiel anno 2008 erwartet.
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Bedienung |
Ohne große Probleme! |
durchgängig anspruchslose und leicht von der Hand gehende Steuerung vorwiegend übersichtliche Menüs
keine Sortierfunktion fehlende Itemgruppen Kampfsystem zu anspruchslos überflüssige Ego-Perspektive
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Euren Helden steuert Ihr mit den Bewegungstasten wahlweise in Third-Person- oder Ego-Perspektive durch die Kämpfe - wir empfehlen dabei Ersteres. In den Inventarmenüs könnt Ihr Items wie gehabt per Drag & Drop oder Doppelklick in Eure übrigens nicht unendlich große Tasche lotsen. Eine Sortierfunktion oder verschiedene Reiter haben wir dabei allerdings vergebens gesucht. Stattdessen wandert alles in ein und denselben Pott - nicht unbedingt ein Umstand, den man mit dem Wort Komfort verbindet. Vom Kampfsystem möchten wir gar nicht erst anfangen zu reden: Eine Taste zum Blocken, eine zum Schlagen und das war es dann auch schon. Die Schlachten verkommen zum wilden Geknüppel.
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Spieltiefe |
Gibt es was neues? |
Einige Fehler aus dem Hauptspiel wurden beseitigt süchtig machendes Spielprinzip
kaum Neuerungen im Solopart peinliche Übersetzungsfehler KI macht immer noch einiges falsch
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Nach wie vor begeistert der Weg vom Niemand zum strahlenden Helden. Dabei ist es dem Spieler völlig frei, wie er sein Heldenleben führen will.
Obwohl das Kampfsystem seine Schwächen hat, weiß es dennoch zu fesseln. Das Spiel ist nach wie vor ein Action-Rollenspiel mit Strategieelementen. Dennoch hätten wir uns die Ausmerzung bekannter Mackem gewünscht. Warum wurden beispielsweise teilweise peinliche Übersetzungsfehler nicht behoben? Warum wurde dem Spiel nicht eine ansprechende Geschichte beigelegt? Eine Erweiterung würde dochden passenden Rahmen für eine spannende Kampagne bieten, die den Spieler wenigstens ein wenig an die Hand nimmt. |
Einstieg |
Nicht allzu anspruchsvoll... |
annehmbare Lernkurve motivierende Kämpfe und Belagerungen
keine unterschiedlichen Spielstände möglich Kämpfe trotz Einfältigkeit in punkto Kampfsystem mitunter zu fordernd für Anfänger
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Keine Angst: Trotz zahlreicher Attribute, die es aufzuwerten gilt, sowie vielen Anlaufstellen für Handels-, Kampf- und Belagerungsmöglichkeiten richtet sich Mount & Blade dank vieler Spieltipps vor allem an Einsteiger. Nur müssen selbige im Kampf die richtige Taktik finden, um nicht gleich den Heldentod zu sterben - allzu viel zu beachten gibt es aber auch hier nicht, stattdessen reicht die gezückte Klinge zum rechten Zeitpunkt aus. Ein Wermutstropfen: Man darf keine seperaten Spielstände anlegen. Falls Ihr also einmal Mist gebaut habt, solltet Ihr auf das automatische Speichern des Spiels pfeifen.
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Multiplayer |
Endlich Multiplayer |
sieben Spielmodi bis zu 64 Spieler
keine gemeinsame Kampagne
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Das einzig wirkliche Neue ist der Mehrspielermodus, der jedem Fan des Spiels befriedigen dürfte. Alleine die Tatsache, dass die Server stets gefüllt sind, ist eine Merkmal für einen funktionierenden Mehrspielermodus.
Immerhin können sich dort auch bis zu 64 Spieler vergnügen. In sieben Spielmodi von üblicher Kost wie Deatmatch oder Capture bis hin zu den spannenden Belagerungen auf entweder acht vordefinierten oder vier zufällig generierten Karten lassen kaum Wünsche offen. Die Möglichkeit, die Kampagne mit mehreren Spielern bestreiten zu können, wäre das Tüpfelchen auf dem I gewesen. Wer Mount & Blade mag, wird am Mehrspielermodus seine wahre Freude haben. |
Fazit von Nils-Marten Hitzfeld |
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optische Defizite fallen nach einiger Zeit nicht mehr ins Gewicht
eckige Charaktere ohne Mimik


geschrieben am 26.01.2011 um 17:34
Holitej
Benutzer
Mount & Blade: Warband - Review
Ist der Singleplayer echt so schlecht wie man manchmal liest?
geschrieben am 17.05.2010 um 01:43
Schnabelanimal
Neuer Benutzer
Mount & Blade: Warband - Review
Ich weiß was du meinst Lord Reaper ;-) Wir haben uns mit der Bewertung sehr schwer getan. Eine 70er-Bewertung ist jedoch bereits eine Empfehlung die wir so nicht aussprechen können. Jeder muss selbst entscheiden, ob ihm das Spielprinzip unter den gegebenen Voraussetzungen zusagt.
Ausschlaggebend für die Bewertung war auch, ob sich der Kauf von Warband lohnt, wenn man Mount & Blade schon besitzt...
geschrieben am 16.05.2010 um 17:12
LordReaper
Neuer Benutzer
Mount & Blade: Warband - Review
Also ich finde das Spiel richtig genial!!!!
Finde es hat mehr als 69% verdient.
Grafisch kann es natürlich nicht mit aktuellen Titeln mithalten, aber meine Güte, muss man immer ein Spiel wegen der Grafik zocken?
Ich finde die Idee sehr innovativ und klasse umgesetzt. Manch einer wird es eintönig finden, aber im Grunde hat man immer wieder neue Herausforderungen, die auch seine Zeit in Anspruch nehmen, um erfüllt zu werden.
Klasse Game!!!
geschrieben am 15.05.2010 um 23:43
Schnabelanimal
Neuer Benutzer
Mount & Blade: Warband - Review
Wenn du um Besitz des Hauptspiels bist, ist es natürlich eine schwierige Entscheidung, rund 20 Euro nur für einen Mehrspielermodus auszugeben. Im Grunde ist es dieselbe Entscheidung wie beim Addon zu Anno 1404.
Es macht sich in jedem Fall bemerkbar, gegen echte Menschen zu spielen. Mit ein bisschen Teamgeist lassen sich schon ordentliche Manöver durchführen. Besonders gemeinsame Erfolgserlebnisse steigern den Mehrwert. Nur solltest du dir beim Kauf bewusst sein, dass sich am eigentlichen Spiel nahezu nichts verändert hat. Mein Tipp ist, die Demo auszuprobieren.
Wenn du im Hauptspiel schon Spaß an den Schlachten hattest, müsstem dir die Multiplayerschlachten eigentlich in jedem Fall gefallen.
geschrieben am 12.05.2010 um 16:34
Joshua37
Eingeweihter Ausweider
Mount & Blade: Warband - Review
Soll ich's mir kaufn? Wegerm Multiplayer?? Macht sich's bemerkbar, wenn man gegen echte Menschen kämpft, als gegen die KI, deren Verhalten mich bis jetzt nicht genervt haben??
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