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Mount & Blade: Warband - Review PC


Publisher: Paradox Entertaiment Entwickler: Taleworlds USK: 12 Jahre
Genre: Rollenspiel Release: 16.04.2010 Mehr Informationen
PC

Grafik

4 Punkte

Sound

4 Punkte

Bedienung

6 Punkte

Spieltiefe

6 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Multiplayer

8 Punkte

Grafik

Verfallsdatum überschritten!


optische Defizite fallen nach einiger Zeit nicht mehr ins Gewicht
läuft auf älteren Rechnern ohne Probleme
eckige Charaktere ohne Mimik
trost- und leblose Umgebungen
miese Animationen
schwache Texturen
Präsentation allgemein enttäuschend
hässliche Übersichtskarte
Wir sagen es ja nicht gerne, aber Mount & Blade ist mitunter wirklich hässlich. Mit dürftigen Animationen gestrafte, klobige Charaktere ohne Mimik kämpfen in kargen Umgebungen, die nicht einmal mit dem klitzekleinen Hauch von Lebendigkeit daherkommen um ihr Überleben und das des Spielerauges. Doch nach ein paar Stunden - so komisch es klingt - fallen diese Probleme nicht mehr so stark ins Gewicht. Da wirkt es schon fast majestätisch schön, wenn unser Heer gemeinsam zu Fuß und auf dem Pferd den Hügel erklimmt nur um Sekunden später einer feindlichen Armee gegenüberzutreten.

Sound

Aus dem Mittelalter...


gute und stimmige Musikuntermalung
deutsche Texte
dürftige Soundeffekte
Umgebungen wirken mangels entsprechender Sounds zu leblos
keine Synchronisation
Auch akustisch reißt Mount & Blade wahrlich keine Bäume aus: Sieht man einmal von der durchaus annehmbaren und stimmigen Hintergrundmusik ab, offenbart sich hier ein Pottpurri aus müden Soundeffekten, fehlenden Umgebungssounds sowie einer genauso wenig vorhandenen Synchronisation. Nicht gerade das, was man von einem Spiel anno 2008 erwartet.

Bedienung

Ohne große Probleme!


durchgängig anspruchslose und leicht von der Hand gehende Steuerung
vorwiegend übersichtliche Menüs
keine Sortierfunktion
fehlende Itemgruppen
Kampfsystem zu anspruchslos
überflüssige Ego-Perspektive
Euren Helden steuert Ihr mit den Bewegungstasten wahlweise in Third-Person- oder Ego-Perspektive durch die Kämpfe - wir empfehlen dabei Ersteres. In den Inventarmenüs könnt Ihr Items wie gehabt per Drag & Drop oder Doppelklick in Eure übrigens nicht unendlich große Tasche lotsen. Eine Sortierfunktion oder verschiedene Reiter haben wir dabei allerdings vergebens gesucht. Stattdessen wandert alles in ein und denselben Pott - nicht unbedingt ein Umstand, den man mit dem Wort Komfort verbindet. Vom Kampfsystem möchten wir gar nicht erst anfangen zu reden: Eine Taste zum Blocken, eine zum Schlagen und das war es dann auch schon. Die Schlachten verkommen zum wilden Geknüppel.

Spieltiefe

Gibt es was neues?


Einige Fehler aus dem Hauptspiel wurden beseitigt
süchtig machendes Spielprinzip
kaum Neuerungen im Solopart
peinliche Übersetzungsfehler
KI macht immer noch einiges falsch
Nach wie vor begeistert der Weg vom Niemand zum strahlenden Helden. Dabei ist es dem Spieler völlig frei, wie er sein Heldenleben führen will.
Obwohl das Kampfsystem seine Schwächen hat, weiß es dennoch zu fesseln. Das Spiel ist nach wie vor ein Action-Rollenspiel mit Strategieelementen.

Dennoch hätten wir uns die Ausmerzung bekannter Mackem gewünscht. Warum wurden beispielsweise teilweise peinliche Übersetzungsfehler nicht behoben? Warum wurde dem Spiel nicht eine ansprechende Geschichte beigelegt? Eine Erweiterung würde dochden passenden Rahmen für eine spannende Kampagne bieten, die den Spieler wenigstens ein wenig an die Hand nimmt.

Einstieg

Nicht allzu anspruchsvoll...


annehmbare Lernkurve
motivierende Kämpfe und Belagerungen
keine unterschiedlichen Spielstände möglich
Kämpfe trotz Einfältigkeit in punkto Kampfsystem mitunter zu fordernd für Anfänger
Keine Angst: Trotz zahlreicher Attribute, die es aufzuwerten gilt, sowie vielen Anlaufstellen für Handels-, Kampf- und Belagerungsmöglichkeiten richtet sich Mount & Blade dank vieler Spieltipps vor allem an Einsteiger. Nur müssen selbige im Kampf die richtige Taktik finden, um nicht gleich den Heldentod zu sterben - allzu viel zu beachten gibt es aber auch hier nicht, stattdessen reicht die gezückte Klinge zum rechten Zeitpunkt aus. Ein Wermutstropfen: Man darf keine seperaten Spielstände anlegen. Falls Ihr also einmal Mist gebaut habt, solltet Ihr auf das automatische Speichern des Spiels pfeifen.

Multiplayer

Endlich Multiplayer


sieben Spielmodi
bis zu 64 Spieler
keine gemeinsame Kampagne
Das einzig wirkliche Neue ist der Mehrspielermodus, der jedem Fan des Spiels befriedigen dürfte. Alleine die Tatsache, dass die Server stets gefüllt sind, ist eine Merkmal für einen funktionierenden Mehrspielermodus.

Immerhin können sich dort auch bis zu 64 Spieler vergnügen. In sieben Spielmodi von üblicher Kost wie Deatmatch oder Capture bis hin zu den spannenden Belagerungen auf entweder acht vordefinierten oder vier zufällig generierten Karten lassen kaum Wünsche offen.
Die Möglichkeit, die Kampagne mit mehreren Spielern bestreiten zu können, wäre das Tüpfelchen auf dem I gewesen. Wer Mount & Blade mag, wird am Mehrspielermodus seine wahre Freude haben.

Fazit von Nils-Marten Hitzfeld

Mittendrin statt nur dabei. Dies könnte der Slogan für die launigen Mehrspielerschlachten sein. Auch wenn die Technik diesem Anspruch sicherlich nicht gerecht wird, kommt dennoch schnell Spaß auf. Es ist schon ein Qualitätsmerkmal, wenn ein Spiel trotz offensichtlicher Mängel zum Weiterspielen bewegt. Dies trifft auch auf den teilweise süchtig machenden Solopart zu, der sich leider im Vergleich zum Hauptspiel kaum verändert hat. Kaum ein Spiel ist so schwierig zu bewerten wie 'Mount & Blade': Für viele ist es eines der besten Spiele der letzten Jahre, während andere aufgrund der vielen Mängel enttäuscht den Rückzug antreten. Betrachtet man den Titel also objektiv, kann er nicht guten Gewissens jedem Leser empfohlen werden.

Kommentare (5)

geschrieben am 26.01.2011 um 17:34

Holitej

Benutzer

Kommentar #05
30 Beiträge

Mount & Blade: Warband - Review

Ist der Singleplayer echt so schlecht wie man manchmal liest?

Schnabelanimal

geschrieben am 17.05.2010 um 01:43

Schnabelanimal

Neuer Benutzer

Kommentar #04
308 Beiträge

Mount & Blade: Warband - Review

Ich weiß was du meinst Lord Reaper ;-) Wir haben uns mit der Bewertung sehr schwer getan. Eine 70er-Bewertung ist jedoch bereits eine Empfehlung die wir so nicht aussprechen können. Jeder muss selbst entscheiden, ob ihm das Spielprinzip unter den gegebenen Voraussetzungen zusagt.

Ausschlaggebend für die Bewertung war auch, ob sich der Kauf von Warband lohnt, wenn man Mount & Blade schon besitzt...

LordReaper

geschrieben am 16.05.2010 um 17:12

LordReaper

Neuer Benutzer

Kommentar #03
14 Beiträge

Mount & Blade: Warband - Review

Also ich finde das Spiel richtig genial!!!!
Finde es hat mehr als 69% verdient.
Grafisch kann es natürlich nicht mit aktuellen Titeln mithalten, aber meine Güte, muss man immer ein Spiel wegen der Grafik zocken?
Ich finde die Idee sehr innovativ und klasse umgesetzt. Manch einer wird es eintönig finden, aber im Grunde hat man immer wieder neue Herausforderungen, die auch seine Zeit in Anspruch nehmen, um erfüllt zu werden.

Klasse Game!!!

Schnabelanimal

geschrieben am 15.05.2010 um 23:43

Schnabelanimal

Neuer Benutzer

Kommentar #02
308 Beiträge

Mount & Blade: Warband - Review

Wenn du um Besitz des Hauptspiels bist, ist es natürlich eine schwierige Entscheidung, rund 20 Euro nur für einen Mehrspielermodus auszugeben. Im Grunde ist es dieselbe Entscheidung wie beim Addon zu Anno 1404.

Es macht sich in jedem Fall bemerkbar, gegen echte Menschen zu spielen. Mit ein bisschen Teamgeist lassen sich schon ordentliche Manöver durchführen. Besonders gemeinsame Erfolgserlebnisse steigern den Mehrwert. Nur solltest du dir beim Kauf bewusst sein, dass sich am eigentlichen Spiel nahezu nichts verändert hat. Mein Tipp ist, die Demo auszuprobieren.
Wenn du im Hauptspiel schon Spaß an den Schlachten hattest, müsstem dir die Multiplayerschlachten eigentlich in jedem Fall gefallen.

Joshua37

geschrieben am 12.05.2010 um 16:34

Joshua37

Eingeweihter Ausweider

Kommentar #01
1242 Beiträge

Mount & Blade: Warband - Review

Soll ich's mir kaufn? Wegerm Multiplayer?? Macht sich's bemerkbar, wenn man gegen echte Menschen kämpft, als gegen die KI, deren Verhalten mich bis jetzt nicht genervt haben??

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