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Memento Mori - Review PC


Publisher: Anaconda Entwickler: Centauri Productions USK: 12 Jahre
Genre: Adventure Release: 31.10.2008 Mehr Informationen
PC

Grafik

8 Punkte

Sound

8 Punkte

Bedienung

7 Punkte

Spieltiefe

8 Punkte

Einstieg

8 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Grafik

Effekte á la carte


eindringliche Atmosphäre
realistische Spiegelungen...
...und Lichtberechnung in Echtzeit
ausgereifte Locations
attraktive Cinematics...
...mit innovativer Kameraführung
zum Teil texturarme Oberflächen
puppenhafte und hölzerne Animationen
Optisch ist Memento Mori ein Zuckerschlecken. 3D-Berechnungen in Echtzeit, wunderschön anzuschauende Licht- und Schatteneffekte sowie zahlreiche Spiegelungen. Wären einige Objekte bzw. Locations nicht auffällig texturarm und einige Animationen zu statisch, käme Memento Mori dem Grafik-Thron aller Adventure-Spiele schon sehr nahe. Leider hat dies zur Folge, dass betagtere Rechner bei den ressourcenzehrenden Effekten das Nachsehen haben.

Sound

Düster, aber glänzend


Stimmungsvoller Soundtrack
klare Effekte
professionelle Vertonung der Hauptcharaktere
Nebencharaktere teils mittelmäßig vertont
Musikalische Untermalung und Soundeffekte transportieren primär die dunkle Atmosphäre des Spiels. Orchester und Hintergrundgeräusche bilden hier eine stimmige Einheit. Die zumeist gute deutsche Sprachvertonung, vor allem der Hauptcharaktere, rundet den sauberen Klang des Spiels ab.

Bedienung

Einfach, schnell, gut


eingängige und innovative Steuerung
aufgeräumtes Inventar
Kombinationsanzeige
Hotspot-Anzeige
einfaches Point&Click-Prinzip
Rennen möglich
acht unterschiedliche Enden
keine direkte Satzwahl bei Dialogen
kaum Handlungsfreiheit für Fortgeschrittene
leicht träge Reaktion der Charaktere
Memento Mori besitzt eine für das Genre typische, schnell eingängige Bedienung. Neben der „normalen“ Adventure-Ausstattung ergänzen ein aufgeräumtes Inventar, eine Kombinations- und Hotspot -Anzeige die kinderleichte Bedienung des Spiels. Obwohl keine allzu langen Laufwege anfallen, können die Protagonisten per Doppeklick zum Laufen bewegt werden. Ein Manko ist die teils träge Reaktion des Charakters nach bestimmten Aktionen. Nach der Nutzung des Computers im Interpol-Büro wird beispielsweise ein Stuhl weggeschoben, aufgestanden, der Stuhl wieder zurückgeschoben. Erst nach ein paar Sekunden kann der Charakter wieder bewegt werden. Liest man viele Mails, kann man die Abfolge bald mitspielen. Des Weiteren ist die eingeschränkte Art der Dialogführung unglücklich. Der Spieler bekommt schnell das Gefühl, zu wenig Einfluss auf die Gespräche zu haben. Das wiegt umso schwerer, wenn man bedenkt, dass die genaue Auswahl der Dialoge Folgen für den Ausgang des Titels hat.

Spieltiefe

Mystery ist (dr)in


stimmige Atmosphäre
hoher Immersionsgrad
attraktive Settings
insgesamt acht mögliche Spielausgänge
spannende Story...
...die anfangs Längen besitzt
ungeeignet für Mystery-Muffel
Die Rätsel sind weitestgehend logisch, häufig aber auch kaum fordernd. Denn meist werden Lara und Max nahe an die Lösung herangeführt. Die beiden Protagonisten wirken dafür in sich stimmig und verhalten sich plausibel und glaubwürdig. Als Spieler wird man schnell in die mysteriöse Handlung hineingezogen. Leider besitzt gerade der Anfang ein paar technische Längen. Doch spätestens nachdem Max dem ersten Kuttenmönch im Museum Eremitage über den Weg läuft, geht das Spielprinzip auf. Die Story besitzt schnelle Schnitte, acht unterschiedliche Ausgänge, offenbart nicht gleich ihr ganzes Potential und ist auch für die ein oder andere Überraschung gut. Dan Brown hebt die Hand zum Gruß.

Einstieg

Empfehlenswert


intuitive Steuerung
spannender Einstieg dank Videosequenzen
Fortgeschrittene langweilen sich anfangs
Keine Tooltips für Anfänger
Die intuitive Steuerung muss nicht erlernt werden. Zusammen mit den einfachen Rätseln zu Beginn des Spiels sorgt sie dafür, dass Anfängern schnelle Erfolgserlebnisse geboten werden. Fortgeschrittene bleiben am Ball, da Story und Atmosphäre nach und nach ihre eigene Kraft entfalten. Obwohl es kein Tutorial oder weitreichende Tooltips gibt, ist der Einstieg simpel. So sollte es sein.

Fazit von

Memento Mori macht vieles richtig, wenig falsch. Noch immer werden Menschen von Geschichten um Geheimbunde, Rituale, rätselhafte Symbole, Zeichen und alte Orden angezogen. Die mystischen und semi-plausiblen Zusammenhänge werden in diesem Abenteuer äußerst attraktiv präsentiert. Die lineare Handlung und eingeschränkte Kombinationsmöglichkeiten machen es dabei auch Anfängern leicht, in diese Welt einzutauchen und in ihr zu versinken. Die Geschichte, die ab der ersten Minute immer weiter um das Gemälde, den Geheimbund und unsere beiden Protagonisten gestrickt wird, lässt den Spieler kaum mehr zu Atem kommen.

Eine Jahrhunderte alte Verschwörung nimmt vor den Augen von Lara und Max Gestalt an. Und diese Gestalt kann sich durchaus sehen lassen. Denn optisch gesehen ist Memento Mori ein absoluter Hingucker – insofern der eigene PC entsprechend ausgestattet ist.
Nur ein einziger Bug trat während unserer Testzeit auf. Und der konnte schnell durch einen Besuch im Menü korrigiert werden. Dagegen mindern die leicht puppenhaften, teils trägen Animationen und gerade der doch recht niedrige Schwierigkeitsgrad den Spielspaß. Was Anfängern zugute kommt, wird Fortgeschrittenen wohl weniger zusagen. Oft hat man das Gefühl, zu sehr bei der Hand genommen zu werden. Schade ist auch, dass man keinen wirklich direkten Einfluss auf die Dialoge nehmen kann und man selbst erst bei der Aussprache sieht, was genau man gewählt hat. Wer auf gute Adventures mit starken Mystery-Anleihen steht, darf beherzt zugreifen.

Kommentare (6)

Lars_Rohrbeck

geschrieben am 21.11.2008 um 12:09

Lars_Rohrbeck

Looki Administrator

Kommentar #06
6400 Beiträge

Memento Mori - Review

Link ist gefixt ;-)

Christopher_Link

geschrieben am 21.11.2008 um 09:05

Christopher_Link

Community Manager

Kommentar #05
11585 Beiträge

Memento Mori - Review

@OmegaAUT:

Sag mir bitte, dass du nicht SCHON WIEDER Memento meinst... ich habe ich dir doch schon zweimal gesagt, dass das Spiel damit nichts zu tun hat. ;-)

Lunatic4ever

geschrieben am 20.11.2008 um 23:28

Lunatic4ever

Leeroy Jenkins

Kommentar #04
1861 Beiträge

Memento Mori - Review

@OmegaAut:

Welcher Film? Ich hoffe du meinst nicht Memento...dann gehörst du gesteinigt,weil der Film wirklich in eien ganz andere Richtung geht ;)

geschrieben am 20.11.2008 um 19:54

wunderhummel

Neuer Benutzer

Kommentar #03
4 Beiträge

Memento Mori - Review

Und wer hat's geschrieben? Die Schweizer ;-) Komm du armer Anonymus zeig uns dein wahres Gesicht! Gib dich zu erkennen ;) Und 3x ausgepeitscht für den Grottenlink ;) Apropos Link... ;-)

IsuzuTrooper

geschrieben am 20.11.2008 um 19:10

IsuzuTrooper

Spam-Meister

Kommentar #02
2232 Beiträge

Memento Mori - Review

hmm der Herstellerlink führt zu "Produkte und Dienstleistungen für das Chromatographielabor" ^^ ist glaub ich nich sonderlich richtig ;)

OmegaAUT

geschrieben am 20.11.2008 um 17:55

OmegaAUT

Neuer Benutzer

Kommentar #01
2027 Beiträge

Memento Mori - Review

erinnert mich an den film und das sage ich schon seit der ersten news zu dem game... es ist sicher so!

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