Medieval Moves: Deadmund´s Quest - Test 

Trotz perfekter Präzision ist PlayStation Move noch weit davon entfernt, auf dem Coregamer-Spielemarkt viele Fans zu finden, sodass ein Casual-Game nach dem nächsten erscheint. Und da sich Railshooter so wunderbar mit Move spielen lassen, widmen wir uns doch gleich mal einem. 'Medieval Moves' im Test.
Ein Skelett auf Abwegen
'Medieval Moves' ist ein Railshooter im kindlichen Look. Ihr übernehmt die Rolle von Prinz Edmund, der recht schnell zu Beginn das Zeitliche segnet und als untotes Skelett Deadmund gegen alles in den Kampf zieht, was seinem Königreich etwas Böses möchte. Euer Held bewegt sich automatisch durch die Level und hält brav an vorgegebenen Stellen, damit ihr in Aktion treten könnt – ein Railshooter eben.
Eure Hauptwaffe ist ein Schwert, das ihr 1:1 über euren Movecontroller steuern dürft. In der anderen Hand haltet ihr einen Schild, den ihr entweder mit einem zweiten Movecontroller bewegt oder über eine Kombination aus Move-Taste/Controller-Bewegung mit nur einem Controller steuert.
Für den Fernkampf gibt es einen Bogen, den ihr aktiviert, indem ihr mit dem Movecontroller so tut, als würdet ihr einen Pfeil aus einem Köcher ziehen, während ihr dabei den Trigger betätigt – klappt wie geschnitten Brot. Später kommen noch Wurfstern hinzu, die durch "Schnippen" aus der Hüfte geworden werden – klappt nicht wie geschnitten Brot. Viel zu oft landen sie einfach irgendwo, nur nicht im Gegner.
Für Abwechslung sorgt ein Enterhaken, den ihr an vorgegeben Punkten zum Einsatz bringen müsst. Move-Controller nach unten gehalten, Trigger gedrückt, nach oben auf die markierte Stelle zielen, Trigger los lassen und schon geht es ab in die Lüfte.
'Medieval Moves' bietet den inzwischen bekannten Mix aus kinderfreundlicher Aufmachung und leichtem Railshooter-Gameplay. Energie gibt es im Überfluss, im Nahkampf klappt Fuchteln einfach immer am Besten, geblockt werden müssen nur seltene Fernangriffe der Gegner. Die Wurzeln des Entwicklerteams Zindagi Games rund um 'Sport Champions' sind allgegenwärtig.
Der Schwertkampf klappt wunderbar, die Pfeil/Bogen-Mechanik kommt einem bekannt vor und das Ninjasternewerfen hat etwas von Frisbee, nur dass es im Chaos des Gameplay nicht so fluffig klappen möchte. Ein großes Plus ist die Low-Budget-Anlage des Titels, den es aktuell für knapp über 30 Euro gibt – fair, angesichts des üblichen Move-Allerleis.

Trotz Quasi-Namensgleichheit hat der Titel übrigens nichts mit der 'Medievil'-Serie zu tun, was vielleicht gar nicht so schlecht gewesen wäre, um Fans hinterm Sofa hervorzulocken. Neben dem eigentlichen Gameplay gibt es leider zu wenig, um wirklich auf ganzer Linie überzeugen zu können. Einfache Schalter-Interaktionen sind leider seit den Anfängen der Wii so zum Standard geworden, dass sie nicht mehr als Feature durchgehen können.
Bekannte Vorlage
'Medieval Moves' bietet den inzwischen bekannten Mix aus kinderfreundlicher Aufmachung und leichtem Railshooter-Gameplay. Energie gibt es im Überfluss, im Nahkampf klappt Fuchteln einfach immer am Besten, geblockt werden müssen nur seltene Fernangriffe der Gegner. Die Wurzeln des Entwicklerteams Zindagi Games rund um 'Sport Champions' sind allgegenwärtig.
Der Schwertkampf klappt wunderbar, die Pfeil/Bogen-Mechanik kommt einem bekannt vor und das Ninjasternewerfen hat etwas von Frisbee, nur dass es im Chaos des Gameplay nicht so fluffig klappen möchte. Ein großes Plus ist die Low-Budget-Anlage des Titels, den es aktuell für knapp über 30 Euro gibt – fair, angesichts des üblichen Move-Allerleis.

Das Design wirkt auf den Bildern abwechslungsreicher als es in Wirklichkeit ist.
Trotz Quasi-Namensgleichheit hat der Titel übrigens nichts mit der 'Medievil'-Serie zu tun, was vielleicht gar nicht so schlecht gewesen wäre, um Fans hinterm Sofa hervorzulocken. Neben dem eigentlichen Gameplay gibt es leider zu wenig, um wirklich auf ganzer Linie überzeugen zu können. Einfache Schalter-Interaktionen sind leider seit den Anfängen der Wii so zum Standard geworden, dass sie nicht mehr als Feature durchgehen können.




