Medieval II: Total War - Vorschau 

Das finstere Mittelalter, so wird die Zeit, in der Creative Assembly´s neuestes Werk, Medieval 2: Total War spielt, oft genannt. Noch knapp vier Tage müssen sich Strategen hierzulande gedulden, dann steht das mit Spannung erwartete Sequel offiziell in den Händlerregalen. Wir werfen so kurz vor Release noch einen zusammenfassenden Blick auf das, was uns am 10. November diesen Jahres erwartet.
Die höhere Autorität
Historisch gesehen deckt Medieval 2 mehr als 400 Jahre mittelalterlicher Geschichte ab, deren Verlauf man als Spieler selbst bestimmen kann. Von den insgesamt 21 im Spiel enthaltenen Nationen, kann man selbst in die Rolle von 17 schlüpfen und diese durch die Weltgeschichte leiten. Grob sind alle Nationen in drei Lager unterteilt, und zwar anhand ihrer Religionszugehörigkeit: Christen, Muslime und Orthodoxe. Religion wird in Medieval 2 eine noch größere Rolle als im direkten Vorgänger spielen. Christlich orientierte Länder haben sich dem Papst als höchster Instanz der katholischen Kirche zu unterwerfen und müssen bei Bedarf seinen Forderungen und Anweisungen folge leisten.
Darüber hinaus gilt es, die sich während des Mittelalters verbreitende und von der Kirche geächtete Ketzerei möglichst effektiv einzudämmen, da der Papst im Extremfall zu Sanktionen oder gar einer Exkommunikation greifen kann – diese würde es dann allen bisher befreundeten Ländern und Verbündeten der Kirche erlauben militärisch in unserem Land zu intervenieren. Dieses Szenario vor Augen, ist man als Herrscher ohne Frage besser dran, wenn man sich der päpstlichen Autorität unterstellt und ganz in Sinne der katholischen Kirche rund um den Globus mit Hilfe von Priestern den wahren Glauben predigt und Ungläubige bekehrt. Je erfahrener ein solcher Priester mit der Zeit wird, desto größer sind die Chancen, dass er im Spielverlauf ins Kardinalkollegium berufen wird. Segnet der aktuelle Papst dann das Zeitliche, so besteht sogar die Möglichkeit, den eigenen Kardinal auf den Stuhl Petri zu befördern – dabei lässt man entweder den Dingen freien Lauf und hofft auf eine erfolgreiche Wahl, oder man bedient sich anderer Methoden wie Bestechungen oder Drohungen um seinen Kandidaten durchzuboxen. Angehörige des muslimischen und orthodoxen Glaubens sind zwar keiner höheren Autorität unterstellt, können ihren Glauben aber ebenso durch Gesandte in der Welt verbreiten. Apropos Welt: die Strategiekarte von Medieval 2 wird wie auch schon in allen bisherigen Vorgängern der Total War-Reihe ausschließlich im Kampagnenmodus zum Einsatz kommen.
Vom Design her wird sie sich stärker an Rome: Total War orientieren, wurde von den Entwicklern aber sowohl visuell als auch inhaltlich modifiziert. So kann man sich auf schärfere Landschaftstexturen, eine allgemein größere Spielwelt sowie eine Menge liebevoll animierter Details freuen. Inhaltstechnisch fallen vor allem die Differenzen zu Medieval: Total War auf.
Vom Design her wird sie sich stärker an Rome: Total War orientieren, wurde von den Entwicklern aber sowohl visuell als auch inhaltlich modifiziert. So kann man sich auf schärfere Landschaftstexturen, eine allgemein größere Spielwelt sowie eine Menge liebevoll animierter Details freuen. Inhaltstechnisch fallen vor allem die Differenzen zu Medieval: Total War auf.




. . .
