Medieval 2: Total War Kingdoms - Test 

Das Mittelalter. In kaum einer anderen Epoche gab es so viele Kriege, Armut und Elend, jedoch auch Fortschritt, Entdeckungen und prägende Erfindungen wie in der Zeit zwischen dem Fall des römischen Reiches und dem Beginn der Renaissance. Creative Assembly widmet sich in Kingdoms, dem ersten und vermutlich letzten Addon zu Medieval 2: Total War, der zweiten Hälfte des Mittelalters und deckt in vier neuen Kampagnen die Zeit von den Kreuzzügen bis zur europäischen Eroberung Amerikas ab. Dieser Zeitraum erstreckt sich im Spiel von 1174 bis 1721 nach Christus und ist somit groß genug für viele ausgedehnte Spielabende.
Um 1492 landete der portugiesische Seefahrer Cristóbal Colón, den wir als Christoph Kolumbus kennen, mit seinem stolzen Schiff, der Santa Maria, auf der karibischen Insel, die von den Bewohnern Guanahani genannt wurde, der er kurzerhand den Namen San Salvador gab. Ein großer Tag für die europäischen Entdecker, auch die Einwohner des sogenannten Paradieses feierten die Ankunft der weißen Götter, die über das Meer kamen, doch alle Freude war spätestens mit den Bemühungen des Spaniers Hernán Cortés vorrüber, der sich im Auftrag der spanischen Krone den ganzen Kontinent, ebenso wie dessen Einwohner, eigen machen wollte.
Das Besondere an Kingdoms ist, dass wir dank des Hotseat-Modus die Wahl haben, ob wir zur stählernen Pike oder lieber zum Blasrohr greifen, ob wir auf Seiten der Eroberer stehen oder uns im Namen des Gottes Huitzilopochtli (ja, der hieß wirklich so) auf die Seiten der weitaus sympathischeren Atzteken stellen. Doch auch bei den mittelamerikanischen Ureinwohnern ist untereinander nicht immer gut Kirschen essen - hier stehen andere Spezialitäten auf dem Plan. Denn anfangs führen einige der eingeborenen Völker untereinander Krieg und opfern ihre Feinde den Göttern, um die Bevölkerung zu besänftigen. Auf nähere Details wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen. Natürlich wissen die Spanier dies zu ihrem Vorteil zu nutzen und stacheln die kriegerische Stimmung an um die heidnischen Azteken ausreichend zu schwächen.


Denn ganz so mächtig sind die Spanier zu der Zeit noch nicht. Sie besitzen zwar die modernsten Waffen und Rüstungen dieser Zeit, doch sind sie derart in der Unterzahl, dass ein groß organisierter Angriff der Atzteken zwangsläufig das Ende bedeuten würde.


Denn ganz so mächtig sind die Spanier zu der Zeit noch nicht. Sie besitzen zwar die modernsten Waffen und Rüstungen dieser Zeit, doch sind sie derart in der Unterzahl, dass ein groß organisierter Angriff der Atzteken zwangsläufig das Ende bedeuten würde.




