Loki: Im Bannkreis der Götter - Test 

Mörderisch eins auf die Fresse…
In Loki: Im Bannkreis der Götter haben wir RPG-typisch die Qual der Wahl zwischen vier Helden: Neben einem nordischen Barbar und einer griechischen Amazone stehen dem Spieler zudem noch ein ägyptischer Kampfmagier oder eine aztekische Schamanin zur Auswahl. Im Vergleich zu manch anderen Genrevertretern – wir schielen hierbei z.B. auf Mage Knight: Apocalypse – unterscheiden sich unsere Recken aber nicht nur hinsichtlich ihrer Fähigkeiten voneinander, auch die Szenerien und Epochen heben sich voneinander ab.
So darf man mindestens vier komplett unterschiedliche Spielerlebnisse erwarten, zudem ließ man sich auch für Hardcore-Zocker, die selbst diese Hürde schaffen, etwas einfallen: Ein Großteil der knapp 200 Abschnitte wird nämlich vom Spiel selbst per Zufall generiert. Dass dies zum einen negativerweise entweder arg gekünstelte, aber auch wie aus dem Baukasten entsprungene Levels schafft, dafür jedoch auch nach dem mehrfachen Durchspielen noch ein immer etwas anderes Erlebnis verschafft, scheinen die Entwickler in ersterem Falle billigend in Kauf genommen zu haben.
Schließlich wollte man mit – und soviel wollen wir schon einmal verraten – dem Diablo gefährlich nahe kommendem Loki nicht kleckern, sondern klotzen. Und wenn schon klotzen, dann aber richtig. Dafür sprechen nicht nur die schieren Unmengen an verschiedenen Items und der Abwechslungsreichtum, den die Verantwortlichen hinsichtlich der Gegnervielfalt walten ließen. Denn die Anzahl der verfügbaren Items darf man zudem noch fast im Eigenbau in ungeahnte Höhen treiben. Beim örtlichen Schmied hat der RPG-Fan nach bester „Do it yourself“-Manier die Möglichkeit, bereits eingesammelte Waffen in Griff und Klinge zu zerlegen, und diese mit Einzelteilen anderer „Haudrauf-Macher“ zu kombinieren, solange diese in der gleichen Waffensparte bleiben.


Kampfstock plus Axtklinge können also keine Möchtegern-Sichel ergeben. Dennoch sind Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten riesig, zumal wir magische Verfeinerungen wie Runen noch nicht einmal erwähnt haben.


Kampfstock plus Axtklinge können also keine Möchtegern-Sichel ergeben. Dennoch sind Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten riesig, zumal wir magische Verfeinerungen wie Runen noch nicht einmal erwähnt haben.



















