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Juiced 2: Hot Import Nights - Test Xbox 360




Frankreich – Der Eiffelturm. Die Wagen gehen an den Start. Ein kräftiger Burnout. Die Signale werden gegeben. Die eine Hand klammert sich ans Lenkrad, die andere an die Gangschaltung. Der Blick fokusiert nach vorne. Adrenalin pumpt – Emotionen pur. Nur einen Wimpernschlag später rast der Fahrer über die engen und kurvenreichen Abschnitte der Strecke, als gebe es kein morgen mehr. Ein Drift um die erste Kurve. Der Gegner schneidet uns. Doch wir haben unseren Nitro-Tank gefüllt bis zum Anschlag. Kein Grund zur Sorge. Einige Kurven später haben wir uns vom fünften Platz auf den Dritten vorgekämpft. Das HUD verrät und, dass unsere ärgste Konkurrentin vor Wut beinahe ins Steuer beißt. Doch sie gibt nicht auf. Anderthalb Runden sind gefahren. Wir schalten noch einmal den Turbo zu. Doch ein zu starker Drift macht aus unserem ersten Platz einen Vierten. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, verlieren wir unsere Wette, als Zweiter ins Ziel zu kommen. Doch plötzlich scheppert es und vor uns verkeilen sich zwei Wagen. Wir schlüpfen durch und gehen als Zweitplazierter ins Ziel – Geschafft!

Action non Stop



Wie gerade beschrieben sieht in etwa eine typische Rennszene aus THQs neustem Tuning-Racer Juiced 2: Hot Import Nights aus. Klar worum es den Machern geht: Tuning, PS-Protzen und jede Menge irrer Rennen. Darauf stehen die Amis bei ihren Hot Import Nights vereint. Regelmäßig versammelt sich die Szene in Kalifornien und zelebriert die HIN mit jeder Menge heißer Schlitten, cooler Typen und scharfen Babes. Im Spiel erstellt ihr euch, bevor es in die Karriere geht, einen eigenen Rennfahrer. Seid ihr mit eurem virtuellen Alter Ego zufrieden, geht es ins Spiel. Vor einem Rennen gibt es eine Präsentation des Starterfeldes, also eurer unmittelbaren Konkurrenz.
Wer will, kann gegen die Teilnehmer wetten. Euer Mitbewerber kann die Wette annehmen, weniger Einsatz setzen oder die Wette ablehnen.

Seid ihr im Rennen, steuert ihr euren Boliden in klassischer Weise: Mittels Schultertasten gebt ihr Gas und bremst. Der Y-Button wird für den Nitro-Boost eingesetzt. Schon nach wenigen Spielsekunden fällt auf, wie arcadelastig sich Juiced 2 spielt. So sind die Strecken, zumindest im einfachen und mittleren Schwierigkeitsgrad, recht schnell in den Griff zu bekommen. Wer besonders coole Drifts und spektakuläre Sprünge hinlegt, erhält Bonus-Nitro.
Wer dem Gegner dicht auf den Pelz fährt, wird ebenfalls belohnt. Durch Karambolagen füllt sich beim Kontrahenten eine Angsthasen-Anzeige. Ist diese bis zum Anschlag gefüllt, unterlaufen auch dem besten Profi diverse Fahrfehler, die ihr natürlich zu euren Gunsten nutzt.

Das Renngeschehen kann aus insgesamt fünf unterschiedlichen Ansichten ausgetragen werden. So gibt es neben der Cockpit-Perspektive die Stoßstangen-Ansicht oder auch die weiter heraus gezoomte Kamera, mit der ihr euren unmittelbaren Konkurrenten besser im Blickfeld habt. Nach dem Rennen sucht ihr die heiligen Hallen der Tuner auf und lasst euren Wagen auf Vordermann bringen, sowie noch leistungsfähiger machen.



Im Laufe der Zeit werden die Autos besser, denn zunächst habt ihr nur einen recht unspektakulären Wagen in eurer Garage. Nach und nach können Fahrzeuge der unterschiedlichsten Hersteller hinzu gekauft werden wie Modelle von Mitsubishi, Audi, Ford oder Pontiac lassen. Auch Muscle-Cars und japanische Modelle, sind mit dabei.
12.12.2007
01:58

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