James Bond 007: Nightfire - Test 
Ein Martini (geschüttelt, nicht gerührt!), leicht bekleidete Damen, markante Bösewichte, verrückte Gadgets, viel Action und eine Prise Humor mit zwei Worten? James Bond. In nun 20 Filmen sorgte der britische Top-Agent für heiße Action auf dem ganzen Globus, das ganze natürlich immer im Auftrag ihrer Majestät.
Passend zum zwanzigsten, Mitte November veröffentlichten Bond mit Pierce Brosnan, veröffentlicht EA Games nun das erste wirklich ernstzunehmende Bond Spiel auf dem PC mit dem Namen James Bond 007: Nightfire. Was wir von der PC-Umsetzung des Bond Ego-Shooters halten, könnt ihr im folgenden Review selbst nachlesen. Besonders großen Tiefgang in Bezug auf die Story gab es in den meisten Bond-Filmen zwar nicht, dafür glänzten die Filme allesamt in Puncto Action. Das PC-Spiel und die Filme nehmen sich in dem Fall nicht viel, denn die Story von Nightfire ist alles andere als tiefgründig, dafür aber ziemlich spannend. Der beliebte Großindustrielle Rafae Drake plant als Führer der PIC (Phoenix International Corporation) die weltweite Nuklearwaffenabrüstung.


Bond. James Bond.
Passend zum zwanzigsten, Mitte November veröffentlichten Bond mit Pierce Brosnan, veröffentlicht EA Games nun das erste wirklich ernstzunehmende Bond Spiel auf dem PC mit dem Namen James Bond 007: Nightfire. Was wir von der PC-Umsetzung des Bond Ego-Shooters halten, könnt ihr im folgenden Review selbst nachlesen. Besonders großen Tiefgang in Bezug auf die Story gab es in den meisten Bond-Filmen zwar nicht, dafür glänzten die Filme allesamt in Puncto Action. Das PC-Spiel und die Filme nehmen sich in dem Fall nicht viel, denn die Story von Nightfire ist alles andere als tiefgründig, dafür aber ziemlich spannend. Der beliebte Großindustrielle Rafae Drake plant als Führer der PIC (Phoenix International Corporation) die weltweite Nuklearwaffenabrüstung.


Denn leider erst ab Mission 7(!) fangen die Missionen wirklich an Spaß zu machen. Und damit wären gleich zwei eklatante Probleme von Nightfire aufgeklärt: Die meisten Missionen haben genug Potenzial, um in höheren Sphären mitzuspielen, verschenken aber aufgrund ihres tristen Aufbaus eine Menge Potential. Zum anderen ist der Spielumfang einfach zu gering, denn spätestens in zehn Stunden sollten selbst Anfänger das Mysterium rund um Drake gelöst haben.
Unverständlich ist dabei, warum Gearbox beispielsweise die Verfolgungsjagden, die es in der Konsolen-Fassung gab, für den PC einfach einsparte" Die Schießprügel machen in Nighfire ebenfalls keine besonders gute Figur. Schnell hat man sich auf seine ein, zwei Lieblingswaffen spezialisiert und wechselt diese nur noch bei Munitionsmangel. Das ansonsten etwas blasse 08/15 Waffensortiment wird durch die von Q berüchtigt gewordenen Bond-Gagdets aufgelockert. Ein Türschloss versperrt euch den Weg zu einer Rüstung? Kein Problem, Bond packt die Uhr mit integrierten Laser aus. Ihr braucht dringend ein Seil, um an einer Wand hochzklettern? Kein Problem: Bond packt das Handy mit integriertem Seil aus.
Die Gagdets sind zwar allesamt recht nett, verlieren aber insgesamt ihre Bedeutung, weil sie a) viel zu selten angewendet werden müssen und b) nur dann angewendet werden dürfen, wenn es die Entwickler vorgesehen haben. Die geringe Handlungsfreiheit passt sich somit dem streng linearen Levelaufbau an. Ein Blick auf die verwendete Engine in Nightfire lässt Böses ahnen, dies jedoch zu Unrecht. Zwar hat die „Half-Life-Engine“ bereits schon vier Jährchen auf dem Buckel, wurde von Gearbox allerdings kräftig aufgebohrt. Während die Außen-Missionen überraschend schick aussehen, merkt man den in Gebäuden angesiedelten Missionen das Alter der Engine schon an. Auch die Effekte, allen voran die der Explosionen, sehen recht schick aus, können mit denen eines Unreal Tournament 2003 aber nicht ansatzweise konkurrieren.
Unverständlich ist dabei, warum Gearbox beispielsweise die Verfolgungsjagden, die es in der Konsolen-Fassung gab, für den PC einfach einsparte" Die Schießprügel machen in Nighfire ebenfalls keine besonders gute Figur. Schnell hat man sich auf seine ein, zwei Lieblingswaffen spezialisiert und wechselt diese nur noch bei Munitionsmangel. Das ansonsten etwas blasse 08/15 Waffensortiment wird durch die von Q berüchtigt gewordenen Bond-Gagdets aufgelockert. Ein Türschloss versperrt euch den Weg zu einer Rüstung? Kein Problem, Bond packt die Uhr mit integrierten Laser aus. Ihr braucht dringend ein Seil, um an einer Wand hochzklettern? Kein Problem: Bond packt das Handy mit integriertem Seil aus.
Die Gagdets sind zwar allesamt recht nett, verlieren aber insgesamt ihre Bedeutung, weil sie a) viel zu selten angewendet werden müssen und b) nur dann angewendet werden dürfen, wenn es die Entwickler vorgesehen haben. Die geringe Handlungsfreiheit passt sich somit dem streng linearen Levelaufbau an. Ein Blick auf die verwendete Engine in Nightfire lässt Böses ahnen, dies jedoch zu Unrecht. Zwar hat die „Half-Life-Engine“ bereits schon vier Jährchen auf dem Buckel, wurde von Gearbox allerdings kräftig aufgebohrt. Während die Außen-Missionen überraschend schick aussehen, merkt man den in Gebäuden angesiedelten Missionen das Alter der Engine schon an. Auch die Effekte, allen voran die der Explosionen, sehen recht schick aus, können mit denen eines Unreal Tournament 2003 aber nicht ansatzweise konkurrieren.




