Jack Keane - Test 

Mal wieder ein trotteliger Spieleheld, der am falschen Ort zur falschen Zeit ist: Statt Guybrush Trepwood und George Stobbard ist diesmal die Rede von Jack Keane, seines Zeichens erfolgloser Kapitän der alles andere als charmanten „Charming Princess“, ein marodes Schiff, dass seine besten Tage schon vor einiger Zeit hinter sich gebracht hat. Bevor wir allerdings überhaupt dazu kommen, irgendwohin segeln, muss sich unser Protagonist mit zwei brutalen Geldeintreibern herumschlagen. Nach bester Adventure-Manier versteht sich. Jack Keane schließt da an, wo andere Adventures schon mittendrin sind: In der Überwindung einer gefährlichen Situation.
An einen Stuhl gefesselt, müssen wir nun also Jack von seinen Leidbringern befreien. So lassen wir uns ein paar Hiebe verpassen, um mit unserer gefesselten Hand ein Messer zu ergattern, welches uns auch schon den Weg ins Freie ebnet. Nun gut, nicht ganz. Schließlich befinden wir uns auf der höchsten Etage des Big Ben. Während wir versuchen, einen Weg nach unten zu finden, versuchen unsere Peiniger die Tür nach draußen aufzubrechen. Ein Zeitlimit für die nun anstehenden Knobeleien gibt es glücklicherweise nicht. Nachdem wir den Torfköpfen ein Schnippchen geschlagen haben und mithilfe einer Seilwinde und eines Plateaus gen Boden fahren, werden wir mit unserer eigentlichen Aufgabe vertraut gemacht.
Ein Wahnsinniger will mit teefressenden Pflanzen die Teeindustrie des britischen Empires zunichte machen. Klingt bescheuert? Ist es auch, aber verdammt witzig, was vor allem an den skurillen Charakteren und lustigen Dialogen liegt. Kein Wunder, Jack Keane wurde von Deck 13 entwickelt, die bereits mit den beiden Ankh-Teilen Überraschungserfolge verbuchen konnten und zeigten, dass Adventures auch ohne eine opulente Schnickschnack-Grafik auskommen und viel mehr von Wortwitzen und ungewöhnlichen Situationen leben.

Zurück zum Spiel: Nicht unser guter Jack, sondern ein britischer Geheimagent – die Buddy-Beziehung der Beiden ist übrigens äußerst amüsant - soll Dr. T. das Handwerk legen, wir dienen dabei lediglich als Transportmöglichkeit. Die 10.000 Pfund Sterling Lohn lassen wir uns nicht entgehen. Jack wäre aber wohl nie auf diesen Deal eingegangen, wenn er gewusst hätte, was auf ihn zukommt und dass letztendlich nicht der trottelige Agent Montgomery, sondern er selbst Dr. T. zur Strecke bringen muss.

Jack ist gefesselt und hat ein Problem.
Zurück zum Spiel: Nicht unser guter Jack, sondern ein britischer Geheimagent – die Buddy-Beziehung der Beiden ist übrigens äußerst amüsant - soll Dr. T. das Handwerk legen, wir dienen dabei lediglich als Transportmöglichkeit. Die 10.000 Pfund Sterling Lohn lassen wir uns nicht entgehen. Jack wäre aber wohl nie auf diesen Deal eingegangen, wenn er gewusst hätte, was auf ihn zukommt und dass letztendlich nicht der trottelige Agent Montgomery, sondern er selbst Dr. T. zur Strecke bringen muss.





