G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra - Kurztest 
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Grafik |
Völlig veraltet... |
Explosionen noch recht annehmbar
eckige, detailarme Figuren karge, eintönige Level Animationen unter aller Sau, vor allem im Anzugsmodus technisch maue Cutscenes hin und wieder leichte Ruckler
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Sieht man einmal von den hier und da noch ganz vernünftigen Explosionen ab, offenbart sich ein Bild des Grauens: Wie bitte, das soll ein Xbox 360-Titel sein? Sieht eher nach PlayStation 2-/Wii-Niveau aus. Die Figuren sind nicht nur eckig und entbehren - obwohl sie fleißig in den lächerlichen Zwischensequenzen gezeigt werden - jeglicher Details, sondern hetzen auch noch mit mehr als nur enttäuschenden Animationen durch die Level. Die Spitze der unfreiwilligen Animations-Komik ist dann gekommen, sobald die Charaktere ihren Beschleunigungs-Anzug aus der Mottenkiste kramen: Hier bewegen sich die Figuren so stümperhaft über den Bildschirm, als ob ihnen jemand das Allerwertesten-Loch zugetackert und sie mit Abführmittel zum Frühstück überrascht hätte. Die Umgebungen selbst wirken nicht besser: Größtenteils triste Farbgebungen, eckige Levelobjekte, schäbiges Design.
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Sound |
Nicht der Rede wert |
gute Musikuntermalung
absolut unterdurchschnittliche deutsche Sprecherriege enttäuschende Soundeffekte
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Das G.I. Joe-Theme und einige andere musikalische Stücke sind noch mehr als in Ordnung, aber leider ist auch das Ohr nicht ganz davor geschützt, in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Die dämlichen, in deutscher Sprache noch grausiger klingenden Schlachtrufe der Soldaten, die strunzdebilen One-Liner und die eher nervigen Briefings verkommen dank der hirnrissigen, hiesigen Stimmen zur reinen Qual. Nur gut, dass man jeden Phrasendrescher mit einem Druck auf den "Start"-Button in die Schranken der Stille verweisen kann. Zu guter Letzt wären da noch die müden, drucklosen Soundeffekte... ach, wir haben schon gesagt, dass sie müde und drucklos sind? Okay, alles in allem: Schlecht!
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Bedienung |
What the Kamera-fuck? |
Steuerung geht schnell in Fleisch und Blut über
grauenhafte, automatische Kameraführung mit diversen Tücken merkwürdige Kollisionsabfrage seitens der Fahrzeuge eher schlechter als rechter Zielwechsel
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Die Idee, den vorwiegend durch dröge Schlauch-Level stapfenden Helden mit einer entfernten, automatisch agierenden Kamera zu folgen, darf im vorliegenden Fall als reichlich dumm bezeichnet werden. Nicht selten haben wir eine formschöne Wand statt unserer Charaktere vor dem Gesicht, zudem wird Euch oft viel Eigenvorstellung abverlangt - wenn man nicht sieht, was einen erwartet, sollte man den Feuerknopf gedrückt lassen. Vielleicht trifft man ja etwas. Ganz ehrlich: Wer diese Kameraführung verbockt hat, gehört hinter Schloss und Riegel. Hinzu gesellt sich das eher frustrierende Zielsystem, das oft genau das anvisiert, was eigentlich nicht anvisiert werden soll. Über den rechten Stick darf man zwar zwischen den Zielen wechseln, aber leider klappt das in den chaotischen Scharmützeln eher schlecht als recht. Genauso wie die Steuerung der Vehikel, die mit einer merkwürdigen Kollisionsabfrage "gesegnet" wurden - hier stimmt rein gar nichts.
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Spieltiefe |
So öde wie graue Socken |
freischaltbare Nebenmissionen Action macht fünf Minuten Spaß...
...danach wird es wahnsinnig schnell langweilig im Prinzip stets gleich ablaufende Missionen häufige Zwischenlade-Screens stören Spielfluss extrem dröge Levelschläuche Fahrzeugabschnitte so spaßig wie Tripper Helden bieten keine wirkliche Abwechslung gehirnlose KI-Affen witzloses Bonusmaterial
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Es hat den Anschein, als wollte Electronic Arts mit G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra nochmals bekräftigen, warum parallel zu Kino-Blockbustern erscheinende Spieleumsetzungen einen solch miesen Ruf in der Branche "genießen". Und was soll man sagen: Man hat das Ziel erreicht, leider sehr zum Missfallen des armen Käufers. G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra ist so unglaublich öde und repetitiv, dass es schon nicht mehr feierlich ist. In zahlreichen Missionen macht Ihr immer wieder das Gleiche: Ihr bewegt Euch gelangweilt durch hässliche Schlauchlevel, klebt am Besten einen Mini-Amboss auf den Feuer-Button und schaltet Euer Hirn und natürlich jede Menge strunzdoofe Feinde aus. Je nachdem, wie viel Punkte Ihr in den Aufträgen abstauben könnt, könnt Ihr früher oder später durch verdiente Battle Points neue Recken freischalten, die sich von den zu Beginn verfügbaren JOE's Duke und Scarlett nahezu gar nicht unterscheiden. Jeder hat zwar eine andere Spezialfähigkeit und hier und da wird man dazu forciert, mit Teleportern die Recken entsprechend zu tauschen, doch im Prinzip reicht es stets aus, mit Duke und dem später spielbaren Heavy Duty zu spielen, um schnellstmöglich das Ende der Mission (und des Titels zu sehen). Ab und zu dürft Ihr auch in Fahrzeugen Platz nehmen, aber über das Niveau einer stupiden Schießbude kommen auch diese Passagen nicht hinweg und sind zudem schlecht zu steuern. Für ganz Fleißige gibt es Boni wie absolut langweilige Artworks - das dürfte aber auch nur enttäuschte Käufer interessieren, die wegen des Fehlkaufs wenigstens das letzte Bisschen aus dem Titel rausquetschen wollen, um ihn dann wie Krätze über Ebay an jemand anderes abzugeben.
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Einstieg |
Zu anspruchslos und zu leicht |
fair platzierte Checkpoints
um einen ganzen Tick zu leicht Charakterwechsel macht nahezu unsterblich dumme KI-Feinde
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Gleich vorweg: Unsere Erfahrungen mit dem Schwierigkeitsgrad beziehen sich auf die mittlere Stufe, um wirklich fair urteilen zu können. Und was sollen wir sagen - das Gameplay ist anspruchslos, für geübte Spieler zu einfach und die dummen KI-Gegner können sich noch so sehr auf einen selbst einschießen. Wechselt man schwupps den Charakter, erfreut sich der eben gewechselte ein paar Sekunden später wieder bester Gesundheit. Gespeichert wird automatisch und mehr als genügend.
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Multiplayer |
Geteiltes Leid ist halbes Leid |
Coop-Modus für zwei Spieler...
...der aber nur offline funktioniert Spiel nun noch einfacher Gameplay bleibt öde
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Die Überschrift passt wirklich perfekt zum Mehrspieler-Feature von G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra. Wer es sich unbedingt mit einem Freund verscherzen will, kann mit ihm per Offline-only-Coop-Modus das Spiel durchspielen, in dem selbiger jederzeit per Tasteneindruck ein- und aussteigen kann. Der Titel wird dadurch aber nicht besser, sondern noch einfacher als er sowieso schon ist.
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Fazit von Christopher LinkAll denjenigen, die etwas von guten Spielen verstehen und sich nicht schon wieder die 6.738.363igste grottige Spiel-zum-Film-Umsetzung antun möchten, empfehle ich eine reifliche Überlegung, ob man die Zeit dafür verschwenden sollte, sich auch nur eine Sekunde G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra anzusehen. Es ist hässlich, nervig und langweilig - wie neun von zehn Blind Dates, aber die muss man wenigstens nicht bezahlen. |
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Explosionen noch recht annehmbar
eckige, detailarme Figuren




geschrieben am 30.08.2009 um 13:29
mastertrotel
Neuer Benutzer
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
ne also ehrlich das ea nicht so toll mit spiele umsetztungen kann kennt man ja schon aber so ein piiiiiiiiip ist echt nicht zu verantworten das ist doch fast nicht zu glauben die haben das ganze mal eben aus dem ärmel geschüttelt ohne weiter nachzudenken. und um dem blödsinn endlich ein ende zu setzten dürfte das ding nicht einmal über die ladentecke gehen doch das tut es leider schade
geschrieben am 13.08.2009 um 23:21
Novem
Spam-Meister
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Stimmt n Freund von mir hat sich damals auch das erste Transformers Spiel zum Film gekauft :/
geschrieben am 13.08.2009 um 22:57
Christopher_Link
Looki Redakteur
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Müssen nicht unbedingt allein Casualgamer sein.
Kenne sehr viele Leute, die gerne spielen (auch Hardcore-Titel), sich aber leider GAR NICHT informieren,
sondern blind kaufen oder ausleihen... nach dem Prinzip "wird schon gut sein".
geschrieben am 13.08.2009 um 22:39
Novem
Spam-Meister
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Tja, das sind dann halt die Casualgamer, die halt keine Ahnung von gute Spielen haben, nehm ich mal an.
geschrieben am 13.08.2009 um 22:04
Christopher_Link
Looki Redakteur
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
@SlayerDawn:
Dererlei Spieleumsetzungen verkaufen sich zum parallel laufenden Blockbuster leider Gottes immer noch wie warme Semmeln.
Da reicht für nichtsahnende Käufer meist schon der Name und das Cover aus, weil man sich davon eben viel verspricht.
Es war immer so und es wird auch immer so bleiben... leider.
Wir können an dieser Stelle auch nur für Aufklärung sorgen und (wohl vergebens) hoffen, dass dieser Endlos-Trend
irgendwann endet...
geschrieben am 13.08.2009 um 22:00
SlayerDawn
Eingeweihter Ausweider
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Das verstehe ich überhaupt nicht, EA hat doch mehr drauf, das hat man schon in anderen guten Titeln gesehen. Aber wieso machen die immer solche schlechten Film-Umsetzungen? DIe Zeit haben die ja anscheinend gehabt, um etwas Großes zu entwickeln.
geschrieben am 13.08.2009 um 20:57
DanteAlexDMC84
Spam-Lehrling
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
So viele jahre für so ein rotz sorry aber ist so.
geschrieben am 13.08.2009 um 16:36
Christopher_Link
Looki Redakteur
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Ein bisschen länger wird's schon gewesen sein ;-)
geschrieben am 13.08.2009 um 16:30
Novem
Spam-Meister
G.I. JOE: Geheimauftrag Cobra - Review
Mich würde interessieren, wieviel Entwicklungszeit das Spiel hatte^^. Mein Tip: 2 Wochen?^^
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