GC 08: Leipzig adé! - Spezial 
Ebenfalls die Anzahl an Aussteller stieg stetig an, sodass im Jahr 2007 circa 503 Austeller ihre Produkte präsentieren durften. Als im Jahre 2006 auch noch die einst weltgrößte Spielemesse E3 ihr Konzept änderte und weniger Aussteller und Besuchern Platz bot, war der Aufwärtstrend der Games Convention zudem deutlicher zu spüren. So deutlich, dass das Erfolgskonzept der GC nun auch in andere Ländern umgesetzt wurde. So feierte schließlich im Jahre 2007 die Games Convention Asia mit knapp 70.000 Besuchern Premiere. Keine Zweifel also, dass man mit dem Konzept und dem Standort Leipzig alles richtig gemacht hatte, oder?
Abseits des großen Erfolges der Leipziger Spielemesse, bildete sich jedoch schnell Kreise der Kritiker und Mitbewerber, die immer wieder Diskussionen entfachten, auch wenn von vornherein feststand, dass der ideelle Träger der GC, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, die Messe bis 2008 in Leipzig halten wolle. Ebenso offensichtlich wie der jahrelange Kampf um den Standort geführt wurde, so offensichtlich waren auch die Nachteile Leipzigs.
Von schlechter Verkehrsanbindung, zu kleinem Messegelände, verhältnismäßig wenig Unterkünften und einer stagnierenden Besucherzahl in den letzten zwei Jahren war dabei die Rede und führte schließlich auch zur Entscheidung der BIU, die Games Convention nach Köln zu verlagern.
Die Schattenseiten der Messe und des Standorts
Abseits des großen Erfolges der Leipziger Spielemesse, bildete sich jedoch schnell Kreise der Kritiker und Mitbewerber, die immer wieder Diskussionen entfachten, auch wenn von vornherein feststand, dass der ideelle Träger der GC, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, die Messe bis 2008 in Leipzig halten wolle. Ebenso offensichtlich wie der jahrelange Kampf um den Standort geführt wurde, so offensichtlich waren auch die Nachteile Leipzigs.
Von schlechter Verkehrsanbindung, zu kleinem Messegelände, verhältnismäßig wenig Unterkünften und einer stagnierenden Besucherzahl in den letzten zwei Jahren war dabei die Rede und führte schließlich auch zur Entscheidung der BIU, die Games Convention nach Köln zu verlagern.

Modern und kunstvoll präsentiert sich das Messeglände Köln schon jetzt. Ab 2009 dient es als Präsentationsfläche für die führenden Entwickler und Publisher weltweit.
„Im Rheinland sind die Rahmenbedingungen besser“, begründet Olaf Wolters, der Geschäftsführer vom Industrieverband BIU, die Entscheidung. „Wir wollen eine europäische Leitmesse, keine nationale Veranstaltung“, so Wolters weiter.
Und in der Tat sprechen die genannten Faktoren eindeutig für das im Rheinland gelegene Köln. So sind hier in den letzten Jahren zahlreiche Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt worden, weitere Großstädte wie Dortmund, Essen, Bonn, Bochum, Leverkusen oder Mönchengladbach schnell zu erreichen, und auch der Düsseldorfer Flughafen keine Stunde Autofahrt entfernt.




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