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GC 04: Ubisoft - Spezial PC


Am ersten Messetag der Games Convention 2004 hatten wir die Gelegenheit an zwei Entwicklerpräsentationen von Ubisoft zu den Spielen Brothers in Arms und Splinter Cell: Chaos Theory teilzunehmen.



Brothers in Arms



Brothers in Arms: Schon wieder ein Standard-Weltkriegsshooter? Weit gefehlt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dieses Genres, wartet Brothers in Arms mit vielen innovativen Ideen auf.



Zunächst einmal wird in Brothers in Arms sehr viel wert auf auf Detailgenauigkeit und geschichtliche Zusammenhänge gelegt. Es handelt sich nicht einen einfachen Shooter mit dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs, sondern der Spieler soll die Geschichte von Sgt. Matt Baker miterleben und so auch eine Geschichtslektion über den Zweiten Weltkrieg bekommen.

Nach dem Fallschirmabsprung über der Normandie erlebt der Spieler zusammen mit seinem Team die historischen acht Tage der Invasion in der Normandie. Dabei sind alle Maps naturgetreu der Normandie nachempfunden. Alle Landschaften und Häuser wurden auf Basis von Augenzeugenberichten und alten Fotos modelliert und sind teilweise heute noch genau so in der Region anzutreffen. Die Grafik der PC-Version macht dabei wirklich einen ausgezeichneten Eindruck. Vor allem bemerkenswert sind aber die neuen Features dieses Spiels:



Als Sgt. Matt Baker kommandiert man eine Truppe von Soldaten, dabei werden Befehle z.B. einfach mit der Rechten Maustaste erteilt. Nach der Devise "Einen Befehl für alle", weist man damit die Kameraden an, zu einer bestimmten Stelle vorzurücken, einen Gegner anzugreifen etc. Dieses System macht bereits jetzt schon einen sehr guten Eindruck und verspricht eine einfache Befehligung der Kameraden. Auch die KI der NPCs scheint schon sehr ausgereift, sie reagieren auf Gegner und Hindernisse eigenständig, so dass sich der Spieler um sich selbst kümmern kann.

Als weiteres Zusatzfeature gibt es eine Art "Commander-Modus", in welchem das Spiel pausiert wird und man aus einer Vogelperspektive den Überblick über das gesamte Umfeld hat. Bei Bedarf kann man sich die Positionen der Gegner und der eigenen Truppen genauer ansehen, um so das weitere taktische Vorgehen besser planen zu können.

Zusätzlich soll auch der Multiplayer-Modus völlig neu sein. Diesen konnten wir zwar leider noch nicht begutachten, der Entwickler von Gearbox erklärte uns aber, dass auch hier kein "Deathmatch" angesagt sein wird. Jeder menschliche Mitspieler wird hierbei wieder seinen eigenen Trupp von NPCs kommandieren, ebenso werden die Gegner von realen Spielern befehligt werden. Man darf also gespannt sein.



Erscheinen soll Brothers in Arms im ersten Quartal 2005, gleichzeitig für alle 3 Plattformen PC, X-Box und Playstation 2.









Splinter Cell: Chaos Theory



Auch zum nächsten Teil der Splinter Cell Reihe Splinter Cell: Chaos Theory war ein Entwickler von Ubisoft Montreal vor Ort, präsentierte das Spiel und stand uns Rede und Antwort.



Grafisch gesehen hat sich im dritten Teil einiges getan: Alles wirkt schöner, runder und vor allem noch echter. Unter anderem gibt es jetzt auch Wettereffekte wie z.B. Regen, welche nicht nur sämtliche Oberflächen grafisch beeinflussen, sondern auch das Verhalten der Computergegner verändern. Bei einem einsetzenden Wolkenbruch sucht die Wache beispielsweise Unterschlupf im Trockenen.



Spielerisch ist man bei Splinter Cell: Chaos Theory natürlich bei dem altbekannten Prinzip geblieben: Lautlosigkeit und Tarnung sorgen für Erfolg. Da die Entwickler bei Testpersonen allerdings festgestellt haben, dass die meisten Spieler Gegner lieber töten, statt sie einfach nur KO zu schlagen, beherrscht Sam Fisher nun einige neue tödliche Handlungsmöglichkeiten. Als Beispiel wäre hier das Messer anzuführen, welches nicht nur zum lautlosen Töten sondern auch zum Aufschlitzen von Vorhängen und Planen taugt.

Außerdem gibt es als neue Waffe unter anderem eine Shotgun, deren Zweck hier wohl nicht näher erläutert werden muss. Natürlich kann man den dritten Teil der Reihe aber auch genau wie die Vorgänger ohne tödliche Gewalt bewältigen. Wer als Rambo durch die Missionen marschiert, wird das Ziel wohl meistens nicht erreichen.



Einen guten Eindruck macht auch der neue Coop-Modus in Splinter Cell: Chaos Theory:

Hierbei treten zwei Agenten in 4 Maps gemeinsam gegen die Computergegner an. Dabei handelt es sich nicht einfach um Singleplayer-Missionen mit 2 Spielern sondern um ein ganz eigenes Spielprinzip. Die zwei Agenten müssen perfekt zusammenarbeiten, um die gestellten Missionen zu erfüllen, wozu sie besondere "Coop-Moves" beherrschen: Um über eine Mauer zu gelangen, muss einer dem anderen hinauf helfen, um dann danach selbst an der Leine des Mitspieler hinaufzuklettern.

Als Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Beiden wird es auch einen eingebauten Voicechat über Headset geben.



Splinter Cell: Chaos Theory soll Ende des Jahres 2004 ebenfalls für die 3 Plattformen PC, X-Box und Playstation 2 erscheinen.

Kommentare (1)

geschrieben am 21.08.2004 um 18:09

HdS

Leeroy Jenkins

Kommentar #01
887 Beiträge

Games Convention - GC 04: Ubisoft

Sehr schöner Artikel und ein Dreck wegen den SC3 Screens, aber dennoch interessant zu lesen

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