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GC 08: Leipzig adé! - Spezial PC




Seit dem 25.2.2008 ist es amtlich: Die einstig in Leipzig stattfindende Videospielmesse Games Convention wird ab nächstem Jahr unter neuem Namen in Köln Premiere feiern; mit der GamesCom sollen laut den Verantwortlichen nicht nur mehr Besucher angelockt, sondern auch das internationale Renommee gesteigert werden. Der große Verlierer im Kampf um den Standort ist dabei die Stadt Leipzig, welche zwar noch die Rechte am Namen „Games Convention“, hält, jedoch in Zukunft das Messegelände anderweitig nutzen muss. Wir beleuchten für euch noch einmal die Hintergründe des Standortwechsels, blicken auf die vergangenen Spielemessen zurück uns sagen leise „Goodbye Leipzig“.

Eine Spielemesse reift heran



Als man im Jahre 2002 die Spielemesse Games Convention ins Leben rief und sich gleichzeitig für den Standort Leipzig entschied, war die Begeisterung in Deutschland groß.
So bestätigte man einerseits, dass sich auch eine Stadt aus einem neuen Bundesland durchaus als international wettbewerbsfähig erweisen kann, andererseits war der Geldsegen durch Aussteller, Besucher und Veranstalter ebenfalls nicht zu verachten. Und auch das Ansehen der einstigen DDR-Metropole stieg durch die Games Convention nicht nur im nationalen Rahmen enorm an.

Ein Anstieg war im Verlauf der Jahre jedoch auch in Bezug auf Besucherzahlen zu erkennen. Wo sich ersten Jahr noch knapp 80.000 Besucher auf 30.000 m² Ausstellungsfläche umschauen konnten, waren es im letzten Jahr ganze 185.000 Besucher auf einer Fläche von 115.000 m².

Endlich steht es fest: Die Games Convention findet ab 2009 unter neuem Namen auf dem Messegelände der Rheinstadt Köln statt.

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