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Fluch der Karibik - Test PC


Was haben Johny Depp, Orlando Bloom, die Xbox-Besitzer und natürlich wir PC'ler gemeinsam? Genau, den "Fluch der Karibik" und die Jagd nach der "Black Pearl", einem geheimnisvollen Piratenschiff. Ob das Spiel zum Film ebenso spannend wie der Film selber ist, erfahrt Ihr im Test zu Akella's Spiel, das eigentlich einmal Sea Dogs 2 heißen sollte...

Es geschieht immer wieder, dass Spiele, die unter einem bestimmten Namen angekündigt wurden, unter einem anderen auf dem Markt erscheinen. Die Gründe sind oft mannigfaltig. Meist sind Probleme bei den Namensrechten eine Erklärung für dieses Phänomen. Doch ab und zu wird für ein fast fertiges Produkt schnell noch eine Buch- oder Filmlizenz erworben und fertig ist das Spiel zu eben jenem Buch oder Film.

Dieses Schicksal ereilte auch das von vielen Spielern sehnsüchtig erwartete Sea Dogs 2 des russischen Programmierteams Akella. Disney, die gerade mit der Film-Produktion des Piratenspektakels „Pirates of the Caribbean“ – zu deutsch „Fluch der Karibik“ - beschäftigt war und Bethesda Softworks, der Publisher von Sea Dogs und Morrowind, einigten sich schnell über eine finanziell gewinnbringende „Spiel zum Film“-Lizenz, sodass „Sea Dogs 2“ zum „Fluch der Karibik“ wurde.

Das ist aber ein schnuckeliges Boot.. ähm.. Schiff



Wer glaubt, dass Spiel und Film die gleiche Geschichte erzählen, wird womöglich enttäuscht sein, da „Fluch der Karibik“-Spiel und „Fluch der Karibik“-Film nur eines gemeinsam haben: Die Black Pearl, ein geisterhaftes und fast unbezwingbares Piratenschiff mit schwarzen, zerfetzten Segeln… aber widmen wir uns erst einmal dem Spiel an sich:
Wir schreiben das Jahr 1630 und der junge Nathaniel Hawk, seines Zeichens stolzer Besitzer des Schiffes „Victory“, hat wichtigen Geschäften in Oxbay, einer englischen Kolonie in der Karibik, nachzugehen. Dem hiesigen Händler soll nämlich eine Lieferung Schokolade und Leder verkauft werden, die sich, man ahnt es bereits, auf Nathaniels Schiff befinden. Sein erster Maat gibt unserem Helden noch den Tipp, sich aus irgendwelchen seltsamen Gründen gleich noch ein neues Fernglas zuzulegen und schon steht Nathaniel am Pier der Stadt Oxbay. Nach kurzem Ein- und Verkaufs-Trip in Oxbay, bei dem er auch den Auftrag erhält, Ware zu den Spaniern zu transportieren, sticht die Victory wieder in See. Just in diesem Moment kreuzt eine französische Flottille auf und erobert Oxbay im Handstreich, die Franzosen haben den Engländern wohl den Krieg erklärt. Für Nathaniel ist klar, das der englische Gouverneur in Redmond – einer anderen englischen Kolonie - umgehend informiert werden sollte.



Doch anstatt Dankbarkeit zu zeigen, wird die „Victory“ requiriert und Nathaniel zum Dienst in der Marine seiner Majestät, des englischen Königs, zwangsverpflichtet.
Fluch der Karibik
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