Final Fantasy XII - Test 

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, als wir mit Tidus, Yuna und Co. durch Spira zogen, um [SIN] die Leviten zu lesen. Fünf Jahre, in denen zwar einige Ableger zu Final Fantasy auf den Markt kamen, die sich jedoch nicht als Nachfolger präsentierten. CGI-Film, Action-Ableger, Onlinerollenspiel – viel wurde zur Überbrückung des langen Zeitraums geboten, nur wenig davon erfüllte auch seinen Zweck. Nun ist es endlich soweit: Nach Mai 2002 steht mit Final Fantasy XII endlich wieder ein „richtiges“ Final Fantasy in den deutschen Händlerregalen. Für Fans der Serie bedeutet das Freudensprünge, schwitzige Hände aber vor allem eins: Umgewöhnung.
Alle zehn Jahre macht die 1987 entstandene Rollenspiel-Serie einen Umbruch. Was 1997 mit Final Fantasy VII in einem der bislang besten Japano-Rollenspiele endete, soll auch 2007 (2006 in Japan und den USA) gelingen. Zwar gab es dieses mal keinen Quantensprung, wie noch vor zehn Jahren, man brach allerdings einige Traditionen, packte frische Elemente in das Spiel und schnürte somit ein Rollenspielpaket, das mehr nach Westen roch und somit noch mehr Spieler ansprechen soll.
Wir haben uns bereits mit der finalen deutschen Fassung in die zauberhafte Welt von Ivalice begeben, unendlich viele Spielstunden an der Seite von Vaan verbracht und berichten euch warum sogar World of Warcraft-Spieler im Vorteil sind.
JustMarried
Unser Abenteuer in Ivalice beginnt romantisch, fröhlich aber fadenscheinig im Königreich Dalmasca, das zwischen den sich bekriegenden Imperien Archadia und Rozarria liegt. Genauer gesagt in der Stadt Rabanastre. Bei bestem Wetter geben sich Prinzessin Ashe von Dalmasca und Prinz Rasler von Nabradia das Ja-Wort. Während das Volk das großartige Ereignis feiert, geht es hinter den Kulissen angespannt zur Sache.
Archadia ist in das Königreich Nabradia eingefallen und hat Raslers Heimat dem Erdboden gleich gemacht. Schlimmer noch: Die Truppen von König Gramis stehen kurz vor den Toren Dalmascas.
Symbolisch, dass es nach der Trauung nun bergab geht. Wo wir erst fröhlich Menschen, neuerdings Hasen-ähnliche Moogles und ein glückliches Paar sahen, bekommen wir nun einen Mix aus Star Wars beim Kampf zwischen vielen futuristischen Flugschiffen und der Herr der Ringe, wenn sich Lord Rasler an Seite von Captain Basch durch die gegnerischen Armeen kämpft, geboten. Der noch jung wirkende Lord hat es sich bei der Gelegenheit nämlich nicht nehmen lassen, einen aussichtslosen Kampf zur Rache seines Vaters zu führen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Lord Rasler machte seine Rechnung ohne den Pfeil, der nun in seinem Hals steckt und Lady Ashe war schneller Witwe als der geübte Spieler „Rabanastre“ schreiben kann.
Nach dem Verlust der Schlacht zeigt sich Archadia nahezu kooperationsfreudig und bietet Dalmasca einen Pakt an: Die bedingungslose Kapitulation – zu unterzeichnen vom König. Nun kommen wir ins Spiel: In Person des noch 17-jährigen Reks sollen wir den König vor der Unterschrift bewahren. Außerdem lernen wir die ersten Neuerungen kennen, suchen vergebens nach der Option, die Achsen für die Kamerasteuerung umzukehren und notieren uns, dass Personen, mit denen wir reden können, neuerdings ein Sprachsymbol über dem Kopf haben.


Als sei die ungewohnt frei bewegbare Kamera nicht schon genug des Stilbruchs, machen sich nun auch rote und blaue Visier-Linien im Kampf bemerkbar. Diese lassen sich jedoch glücklicherweise ausschalten – man kommt auch ohne gut zu recht. Kurze Zeit später sehen wir, wie Basch – so scheint es – erst den König ermordet, um so die Kapitulation zu vermeiden, und dann auch uns sein Schwert in den Bauch rammt. Verrat... Fragezeichen. Verdammt viele Fragezeichen…
Symbolisch, dass es nach der Trauung nun bergab geht. Wo wir erst fröhlich Menschen, neuerdings Hasen-ähnliche Moogles und ein glückliches Paar sahen, bekommen wir nun einen Mix aus Star Wars beim Kampf zwischen vielen futuristischen Flugschiffen und der Herr der Ringe, wenn sich Lord Rasler an Seite von Captain Basch durch die gegnerischen Armeen kämpft, geboten. Der noch jung wirkende Lord hat es sich bei der Gelegenheit nämlich nicht nehmen lassen, einen aussichtslosen Kampf zur Rache seines Vaters zu führen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Lord Rasler machte seine Rechnung ohne den Pfeil, der nun in seinem Hals steckt und Lady Ashe war schneller Witwe als der geübte Spieler „Rabanastre“ schreiben kann.
Nach dem Verlust der Schlacht zeigt sich Archadia nahezu kooperationsfreudig und bietet Dalmasca einen Pakt an: Die bedingungslose Kapitulation – zu unterzeichnen vom König. Nun kommen wir ins Spiel: In Person des noch 17-jährigen Reks sollen wir den König vor der Unterschrift bewahren. Außerdem lernen wir die ersten Neuerungen kennen, suchen vergebens nach der Option, die Achsen für die Kamerasteuerung umzukehren und notieren uns, dass Personen, mit denen wir reden können, neuerdings ein Sprachsymbol über dem Kopf haben.


Als sei die ungewohnt frei bewegbare Kamera nicht schon genug des Stilbruchs, machen sich nun auch rote und blaue Visier-Linien im Kampf bemerkbar. Diese lassen sich jedoch glücklicherweise ausschalten – man kommt auch ohne gut zu recht. Kurze Zeit später sehen wir, wie Basch – so scheint es – erst den König ermordet, um so die Kapitulation zu vermeiden, und dann auch uns sein Schwert in den Bauch rammt. Verrat... Fragezeichen. Verdammt viele Fragezeichen…




