Final Fantasy Fables: Chocobo's Dungeon - Kurztest 
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Spieltiefe |
Klassische Rollenspielkost |
knuffige Charaktere klassischer Dungeoncrawler kindgerechte Story hoher Sammlertrieb simples Kampfsystem
keine frei begehbare Oberwelt Geschichte oberflächlich sehr linear
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Sie sind flauschig, haben ein knallgelbes Gefieder, ihre runden Körper laden geradezu zum Knuddeln ein und mit ihren typischen „Kweeh!“-Rufen haben sie bereits eine Invasion auf Japan erfolgreich beendet. Nun starten die Chocobos, Kanarienvogel-ähnliche Reittiere aus der Final Fantasy-Franchise, ihren Feldzug auch in westlicheren Gefilden. In diesem Rollenspiel übernehmt Ihr die Rolle eines namenlosen Chocobo, der in eine Ihm völlig fremde Stadt namens Lostine gebeamt wird. Jedes Mal wenn dort die Glocke der Turmuhr schlägt, vergessen die Bewohner alle schlechten Erinnerungen und nur der geheimnisvolle Junge Raffaello kann den Menschen helfen ihre Vergangenheit zu ergründen. Zusammen mit Chocobo steigt er hinab in Verliese, die die Erinnerungen zurück zu ihren Besitzern bringen. Dies sind die Dungeons, in denen Ihr nach verloren gegangen Stücken der Vergangenheit sucht. Auch Monster müssen dort in rundenbasierten Kämpfen beseitigt werden, was so simpel wie eingängig ist: Geht der Chocobo einen Schritt in dem Dungeon, bewegt sich auch der Feind. Steht das Federvieh einmal gegenüber von einem Gegner, wird per Druck auf die Taste A eine Standartattacke ausgeführt. Im Menü können auch Spezialattacken angewählt werden, die Spezialpunkte verbrauchen. Wer die Dungeons aus der Spielreihe „Mystery Dungeon“ kennt, wird wenige Überraschungen in Chocobo’s Dungeon erleben. Ihr kämpft Euch von Etage zu Etage, sammelt Items auf und warpt euch anschließend wieder in die normale Welt zurück. Verliert euer Schützling einmal in den Gängen sein Bewusstsein, gelangt ihr automatisch wieder an das Tageslicht, habt allerdings alle Items verloren, die Ihr nicht gerade ausgerüstet habt. Mit dem Einsatz von Heiltränken sollte also nicht am falschen Ende gespart werden. Überflüssige Items können in Lostime verkauft werden und es gibt wieder ein Job-System, mit dem Ihr Eure Spezialattacken und Statuswerte an Eure Bedürfnisse anpassen könnt. Abgesehen von den Städten und Dungeons, erfolgen alle Reisen über eine Karte, die leider nicht frei begehbar ist. Es gibt also nur wenige Orte an denen Ihr Euch selbst frei bewegen könnt.
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Einstieg |
Kinderleicht |
zwei Steuerungsschemen wählbar ordentliches Tutorial niedriger Schwierigkeitsgrad
ungewohnte Steuerung nur auf Englisch!
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Direkt nach dem Intro findet Ihr Euch in einem Sand-Dungeon wieder. Hier wird die grundlegende Steuerung erklärt, wobei Ihr zwischen zwei Steuerungsschemen wählen könnt. Ihr entscheidet euch entweder für eine vertikale oder horizontale Haltung der Wiimote, wobei der Analogstick des Nunchucks leider überhaupt nicht unterstützt wird, was die Handhabe etwas umständlich macht. Nach einer kurzen Zeit habt Ihr euch an die Steuerung gewöhnt, auch wenn sie fast ZU simpel ist, als wenn sie eher auf den Nintendo DS hätte zugeschnitten werden sollen. Letztendlich ist der Schwierigkeitsgrad von Final Fantasy Fables: Chocobos Dungeon so niedrig, dass erfahrene Spieler weniger Probleme haben sollten durch diesen Dungeoncrawler zu marschieren. Ein Manko gibt es dennoch: Dieses Märchen ist komplett auf Englisch gehalten und sprachunkundige Zocker werden im Regen stehen gelassen. Diesen Trend sollte Square-Enix besser nicht weiter verfolgen.
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Bedienung |
Back to the Roots |
einfache Menüs Classic-Controller kompatibel
nur gewöhnliche Steuerung mit Wiimote umständlich keine Analogsteuerung
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Um euren Chocobo durch die Dungeons zu steuern, hat Square-Enix versucht so viele Aktionen wie möglich auf wenige Tasten zu legen. Mit dem Steuerkreuz bewegt Ihr den Vogel und Gegenstände werden automatisch eingesammelt, sobald Ihr über sie drüber lauft. Für Angriffe muss in die entsprechende Richtung des Gegners geblickt werden, so dass Ihr immer im Idealfall nah an den Feind herangeht. Mit A führt Ihr eine normale Attacke aus, die wie ein simpler Schlag aussieht. Für die nach und nach erlernten Abilities dient der Menübildschirm. Mit der A- bzw. Minus-Taste (je nach Steuerungsschema) betretet Ihr das äußerst simple Menü und betrachtet die Items, Eure Spezialattacken, Storyitems und die Einstellungen. Mit dem Classic-Controller steuert sich Chocobos Dungeon sehr einfach, das Handling per Wiimote bedarf da schon mehr Eingewöhnung. Da Square-Enix scheinbar versucht hat die Steuerung sogar auf einem NES-Controller zu ermöglichen, ist das Diagonal laufen sehr umständlich gelöst worden und nur zusammen mit der 1-Taste machbar. Für einfachste Dinge müssen zwei Tasten gleichzeitig gehalten werden, weil einfach vergessen wurde solche Dinge auf den Analogstick auszulagern.
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Sound |
Gewohnt hohes Niveau |
bekannte Lieder fast komplett vertont professionelle englische Sprecher Märchen-Flair
Stimmen nicht Lippensynchron
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Square-Enix ist nicht gerade dafür bekannt beim Sound zu sparen und so bekommen Soundfetischisten wieder großartige Themes auf die Ohren. Die meisten Tracks sind aus der Final Fantasy-Serie gut bekannt, allen voran natürlich das süße Chocobo-Theme. Die Sequenzen sind alle vertont, nur wenn selbst Hand angelegt wird, bekommt Ihr leider nur die englischen Texte serviert. Die englischen Sprecher machen ihre Arbeit aber ausgezeichnet und lassen eine Stimmung wie in einem Märchen aufkommen, da die Stimmen wie die Faust aufs Auge zu den Charakteren passen. Es hätte zwar nicht unbedingt jede Mädchenstimme aus dem quietschigen Japanischen nachgemacht werden müssen, aber das tut dem Ohrenschmaus keinen Abbruch. Der einzige Wermutstropfen stellt die fehlende Lippensynchronität dar. Wenn die Synchronsprecher in den Sequenzen teilweise vier bis fünft Sekunden eher fertig gesprochen haben und die Figur in der Sequenz munter stumm weiter plaudert, fragt man sich echt was während der Aufnahme geraucht wurde, um so etwas zu übersehen.
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Grafik |
Kopffüßler-Style |
liebevoll gestaltete Charaktere nette Effekte viele Details
arg kindlicher Stil simple Modelle matschige Texturen Dungeons ohne Highlights
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Optisch orientiert sich der Stil von Final Fantasy Fables: Chocobos Dungeon eher an die Crystal Chronicles-Teile. Die liebevoll gestalteten Charaktere dürfen mit Recht als „Kopffüßler“ bezeichnet werden, wenn man ihre riesigen Köpfe mit den kleinen Körperchen vergleicht. Ob Euch das gefällt ist allerdings Geschmackssache. Wer beim Anblick grünhaariger Babys schreiend wegrennen möchte, lässt lieber die Finger hiervon. Square-Enix greift auch tief in die Klischee-Kiste, so dass zum Beispiel die Bäckerin von Lostime natürlich eine dickbäuchige Frau mit roten Wangen ist. Diese Details ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Rollenspiel. Einerseits gibt es an allen Ecken hübsche Details zu betrachten, aber genauso häufig fällt einem die ziemlich grobe Grafik auf. Vor allem während der Ingame-Sequenzen schüttelte es uns manchmal beim Anblick dermaßen matschiger Texturen und ausgefranster Linien. Ein Haus besteht in dieser Welt auch einfach nur aus vier Wänden und einem Dach, angestrichen mit den immer wieder gleichen Texturen, genauso wie die Dungeons einfach nur lieblose Gänge bestehen. Den Großteil der Spielzeit ist man doch in genau diesen Höhlen unterwegs, wie konnte man es versäumen hier etwas Abwechslung hinein zu bringen?
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Fazit von Julia Bitu |
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knuffige Charaktere
keine frei begehbare Oberwelt


geschrieben am 28.11.2008 um 23:22
K4tzenfreund
Eingeweihter Ausweider
Final Fantasy Fables: Chocobo\'s Dungeon - Review
hört sich ja nich besonders innovativ an....schade eigendlich. chobos allein brings wahrscheinlich nich so.^^
geschrieben am 28.11.2008 um 15:49
Angyal
Eingeweihter
Final Fantasy Fables: Chocobo\'s Dungeon - Review
Für den DS ist das Spiel einfach genial, nur für die Wii ist das Spiel meiner Meinung nach nur schlechte Erarbeitet.
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