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Fate of Hellas - Test PC


Das ist reichlich schade und lässt gegnerische Fraktionen arg gesichtslos erscheinen. Charakteristische Züge findet Ihr woanders, nur nicht bei Fate of Hellas – genauso wie spannende Kampagnen. Im Offline-Modus werden Euch lediglich zwei Kampagnen – Spartaner und Makedonier - mit je sieben Missionen angeboten: Für einen Preis von knapp 25,- Euro ist aber noch okay. Nicht okay sind allerdings die spannungsarmen Aufträge, die selten vom „Aufbauen und Niedermachen“-Schema abweichen, was schon nach dem dritten Feldzug nerven kann.

Seid Ihr mit der Forschung schon weit fortgeschritten, dürft Ihr Eure Soldaten individuell ausrüsten und als Preset in die Rekrutierungsleiste verschieben - komfortabel!



Eine Langzeitmotivation sieht jedenfalls anders aus – auch für den Preis. Gerade deshalb fragen wir uns, warum es kein Online-Modus in das fertige Spiel geschafft hat – eigentlich eine Seltenheit im Genre. Schattenseiten anderer Art gibt es übrigens noch genug: Vor allem wenn die Wegfindung der eigenen Einheiten-KI wieder spinnt, heißt es tief durchatmen. Wer außerdem den Quasi-Vorgänger Ancient Wars: Sparta kennt, für den ist Fate of Hellas keine lohnenswerte Investition. Die angesprochen 14 Aufträge in den zwei Kampagnen, Mehrspielerkarten und ein paar neue Einheiten sind so ziemlich die einzigen Neuerungen im vorliegenden Spiel.
Hinzu kommt dass man die Makedonier unter Alexander noch nicht einmal im Mehrspielermodus anwählen kann. Von den auf der Hülle versprochenen vier Parteien ist zumindest in diesem Bereich nicht viel übrig geblieben. Auch optisch hat man bei Fate of Hellas scheinbar keine Frischzellenkur riskieren wollen. Polygon- und detailarme Einheiten mit wenigen Bewegungsmustern prügeln sich in eher unspektakulären Umgebungen die Birne ein – über die selbst bei maximalen Details grausig verwaschenen Texturen hüllen wir gleich den Mantel des Schweigens. Immerhin sind die Effekte recht ordentlich, dem netten Physiksystem bei zerstörten Gebäuden oder erschlagenen beziehungsweise überfahrenen Fußsoldaten sei Dank. Was allerdings die Billig-Dudelei als Musikuntermalung sollte, wollte uns keiner klären.

Ja, damals wurden Grillparties halt noch richtitg zelebriert - Maika macht das Würstchen!



Das Ganze klingt wie einem Saufabend im griechischen Restaurant entnommen – da hört sich die Musik nämlich auch nicht viel besser an. Immerhin haben wir somit unseren Artikelkreis geschlossen und erläutert, warum uns Fate of Hellas irgendwie an den Stammgriechen um die Ecke erinnert – ist ja auch was.
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Fate of Hellas: Die Schlacht um Griechenland
(Cluster: nd02 - Sprache: de)