Eurosport Winter Stars - Test 

Es ist Winter, es wird kalt, die Konsolen laufen warm. Alles und jeder bläst zum Weihnachtsgeschäft und jeder möchte irgendwie ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Warum nicht auch Fernsehsender, die ihren guten Namen für ein Videospiel hergeben? Eurosport ist so ein Kandidat, der sich das bei 'Winter Stars' hoffentlich gut überlegt hat. Oder auch nicht.
Verunglückt!
'Eurosport Winter Stars' macht von Anfang an so vieles falsch, dass arge Zweifel an der Qualitätskontrolle bestehen. Als Multiplattformspiel konzipiert, ist die Kinect-Version einfach von Beginn an so unrund, dass es keinen Spaß macht. Die Menüschaltflächen sind viel zu klein, das Menü selbst viel zu tief und viel zu unübersichtlich. Wenn der Kinectcursor größer ist als die Schaltfläche selbst ist, stimmt schlicht irgendwas nicht.
Aber von vorne. Ohne Umschweife seht ihr euch nach den üblichen Entwicklerlogos auf der Skipiste wieder – und verunglückt bitterböse. Die eigene Karriere ist damit hinüber, aber als Manager lässt sich bestimmt noch Geld verdienen.
So beginnt der Singleplayermodus, der damit gar nicht mal so unspannend inszeniert ist für ein Sportspiel – ob man das braucht, ist eine ganz andere Frage. Folgend habt ihr nicht die übliche Wahl zwischen mehreren Disziplinen, sondern bewegt euch auf einer Art Baumdiagramm, an dessen Knotenpunkten Herausforderungen, Wettkämpfe, et cetera warten. Auf eurem Weg begegnen euch elf Disziplinen, die euch natürlich nicht vorenthalten werden sollen: Ski Alpin Abfahrt, Biathlon, Skifliegen, Viererbob, Eiskunstlauf, Ski Alpin Freeride, Shorttrack, Snowboard Cross, Schneemobil, Curling und Paraski.
Satte Auswahl, die wie die Gameplayanlage gar nicht von der schlechtesten Sorte ist, doch hagelt es massive Kritik beim Gameplay. Anhand umfangreicher Tutorials wird euch die Steuerung der einzelnen Disziplinen erklärt, die dann aber in letzter Konsequenz einfach nicht klappen möchte. Als Hybrid zwischen Arcade-Action und Sportsimulation funktioniert die Kinect-Steuerung einfach nicht zufriedenstellend, um die gestellten Aufgaben erledigen zu können.

Satte Auswahl, die wie die Gameplayanlage gar nicht von der schlechtesten Sorte ist, doch hagelt es massive Kritik beim Gameplay. Anhand umfangreicher Tutorials wird euch die Steuerung der einzelnen Disziplinen erklärt, die dann aber in letzter Konsequenz einfach nicht klappen möchte. Als Hybrid zwischen Arcade-Action und Sportsimulation funktioniert die Kinect-Steuerung einfach nicht zufriedenstellend, um die gestellten Aufgaben erledigen zu können.






