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Empire: Total War - Test PC


„Huch? Schon sechs Uhr früh? Naja, die eine Provinz erobere ich noch ...“ Erprobten Total War-Veteranen wird dieser Gedanke nicht fremd sein. Mit Empire wollen die Mannen von Creative Assembly nun noch einen drauf setzen und den erfolgreichen Runden-Strategiemix noch schöner, noch umfangreicher, noch erfolgreicher und natürlich noch süchtigmachender gestalten. Wir haben uns ins 18. Jahrhundert gestürzt und sagen euch, was ihr vom mittlerweile fünften Serienteil erwarten dürft.

Der Weg in die Unabhängigkeit



Empire gehört ja zu der Art von Spiel, das sich selbst dann wie geschnitten Brot verkaufen würde, wenn niemand etwas dazu schreiben würde. Wenn Strategiespieler die Worte Total War oder Creative Assembly hören, dann wissen sie sofort - das ist Qualitätsware. Und eins vorweg: dieser Tradition bleiben die Entwickler auch mit Empire treu. Grundsätzlich kann man die Strategiespieler-Gemeinde in Hinsicht auf die Total War-Reihe in zwei Fraktionen aufteilen. Die einen können von den epischen 3D-Schlachten gepaart mit anspruchsvollen Rundenstrategie-Elementen einfach nicht genug kriegen und verbringen Wochen, wenn nicht Monate am Stück mit einem Spiel dieser Serie. Die anderen sind auch Strategiefans, finden die Total War-Titel ebenfalls ganz gelungen und würden vielleicht auch gerne auf Eroberungstour gehen, wagen sich aber aus Furcht vor der scheinbar überwältigenden Komplexität einfach nicht ran. Übel nehmen kann man ihnen das nicht.
Schließlich musste man sich bis dato mangels richtigem Tutorial immer selbst in die Spielmechanik einarbeiten. Diese Problemzone haben höchstwahrscheinlich auch die Entwickler erkannt und nun beim Empire ausgemerzt. Resultat - kein Tutorial, sondern eine ganze Tutorial-Kampagne inklusive historisch akkurater Hintergrundstory. Diese trägt den Namen „Der Weg in die Unabhängigkeit“ und ist in vier Kapitel unterteilt. Als Spieler schlüpft man anfangs in die Rolle der britischen Rotröcke, mit denen man die Neue Welt besiedelt und gegen konkurrierende Besatzungsmächte sowie Eingeborene verteidigt. Später wendet sich das Blatt und man findet sich auf Seiten der 13. Gründungskolonien der USA wieder. Diese haben bekannterweise das Schoßhündchendasein unter der britischen Krone satt und verlangen Unabhängigkeit. Nach dem erfolgreichen Bestreiten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges übernimmt man letztendlich die Geschicke der frischgebackenenen Vereinigten Staaten und geht mit ihnen die ersten Schritte auf dem Weg zur Weltmacht. Die Tutorial-Kampagne erklärt zwar schrittweise Anfängern und Total War-Neulingen alle wichtigen Spielmechaniken von Empire, das heißt aber nicht, dass sie nicht auch für bereits erfahrene Spieler einen Blick wert ist.

So klein fängt man in der Tutorial-Kampagne an. Eine kleine Soldatentruppe, ein Dorf und eine unterentwickelte Farm. Doch der Weg von der Erstbesiedelung der Neuen Welt bis zum Unabhängigkeitskrieg ist lang - und spannend. Sowohl für Einsteiger als auch Total War-Veteranen.

22.09.2009
02:00

Empire: Total War

Warpath Trailer

04.03.2009
01:59

Empire: Total War

Launch-Trailer

25.02.2009
03:34
18.02.2009
05:16
16.01.2009
02:00

Empire: Total War

Mehrspieler-Modus

(Cluster: nd69 - Sprache: de)