Dreamfall: TLJ - Interview - Spezial 

Ein Adventure in drei Welten mit drei Hauptcharakteren – Dreamfall: The Longest Journey, das wohl am sehnlichsten erwartete Adventure des Jahres, ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Grund genug, einmal mit den drei Hauptdarstellern des Spiels selbst zu sprechen.
Q: Zoë, April und Kian, stellt Euch und Eure Rolle im Spiel bitte einmal selbst vor.
Zoë: Gleich zu Beginn von Dreamfall – The Longest Journey tauchen die Spieler in meine Welt ein: Ins Casablanca des Jahres 2219. Casablanca zu dieser Zeit ist wunderschön: Klassische Architektur trifft auf Hightech, die Moderne auf ganz normale Menschen. Ich bin 20 Jahre jung und lebe, nach dem ich mein Studium abge… äh… unterbrochen habe, wieder hier mit meinem Vater. Mir fehlt so ein bisschen der Antrieb und eine Idee was ich mit meinem Leben anstellen soll… ziemlich jämmerlich eigentlich.
Doch dann, ja dann ging’s los mit diesen seltsamen Visionen: Immer wieder diese merkwürdige Bilder, ein kleines Mädchen – alles ist so verschwommen... und das Mädchen wiederholt immer wieder: „Finde Sie! Rette Sie!“ Gruselig.
April: Ich habe viel durchgemacht. Vor zehn Jahren habe ich die längste Reise angetreten und einer Menge Gefahren ins Auge geblickt. Ich habe sie alle überstanden – fühle mich aber nicht ganz zu Hause, hier, wo ich jetzt bin...
Kian: Meine Gebieterinnen bestimmen über mein Tun, ich bin ihnen untertan. Sie wissen wohl am besten, was richtig für unsere Welt ist – und wenn jemand sich nicht nach dem Willen meiner Gebieterinnen richtet, bin ich zur Stelle, um dies zu ändern...
Q: Erzählt uns ein wenig über Eure Welten – Zoë, wie hat sich Stark verändert?
Zoë: Vor zehn Jahren geschah es... Nach fast zwei Jahrhunderten totaler Freiheit, so erzählt man sich, waren wir plötzlich Gefangene, an die Erde gefesselt, der Himmel für uns verschlossen, Städte auf der anderen Seite des Planeten unerreichbar. Für einige Zeit waren wir machtlos, erfroren, verstummt vor Schock wegen Ereignissen, die wir nicht erklären konnten, weil wir sie nicht verstanden. ...und dann, langsam aber stetig, beseitigten wir die Trümmer und machten weiter. Es dauerte eine Woche, vielleicht auch zwei, und die Zivilisation schüttelte den Staub der Vergangenheit ab und blickte wieder in die Zukunft. Gut, wir konnten ohne Flügel nicht mehr fliegen. Wir konnten nicht mehr mit denen in Kontakt treten, die außerhalb unseres Bereiches lebten. Aber letztendlich hatten wir so schon früher gelebt, und wir würden es wieder können. Nach zehn Jahren hat die Menschheit gelernt, in einer veränderten Welt zu leben. Obwohl uns die Erinnerung an den Untergang manchmal heimsucht, haben wir gelernt, damit zu leben. Wir wissen nicht genau, was passierte, und wir können uns an die Einzelheiten jener dunklen Tage nicht genau erinnern, aber das Leben geht weiter, und wir haben unsere Freiheit wieder, unsere Flügel, und die Zukunft ist so verheißend, wie sie einst war.
Casablanca ist heute wieder ein toller Ort. Wir haben alles, was wir brauchen. Eine wunderschöne Stadt mit wunderschönen Plätzen, Springbrunnen, Bäumen und toller Natur mitten in der City, an denen wir uns treffen. Riesige Wolkenkratzer. Tolle Einkaufsstraßen. Fitnesscenter. Und Snackbars.
Auf Wonkers, meinen Watilla will ich auch nicht mehr verzichten: Der kleine Plüsch-Affe von WatiCorp ist meine Nachrichtenzentrale. Er weiß, was sich draußen in der Welt wichtiges ereignet, er kennt meine Termine, er erinnert mich und hilft mir. Und man kann sich toll mit ihm unterhalten. Manchmal spiele ich sogar mit ihm. Meistens vergesse ich ganz, dass Wonkers nur ein Roboter ist...
Q: In Stark gibt es ganz eigene Fortbewegungsmittel – was kannst du uns darüber erzählen uns davon.
Zoë: Nach dem Untergang erschienen in Stark alternative Fortbewegungsmethoden. Zusammen mit dem Vactrax war das Hydrofoil eines der ersten und populärsten. Es bewegte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit nahe der Meeresoberfläche und verband uns wieder mit unseren Bürdern und Schwestern auf der anderen Seite der Erde.
Zoë: Vor zehn Jahren geschah es... Nach fast zwei Jahrhunderten totaler Freiheit, so erzählt man sich, waren wir plötzlich Gefangene, an die Erde gefesselt, der Himmel für uns verschlossen, Städte auf der anderen Seite des Planeten unerreichbar. Für einige Zeit waren wir machtlos, erfroren, verstummt vor Schock wegen Ereignissen, die wir nicht erklären konnten, weil wir sie nicht verstanden. ...und dann, langsam aber stetig, beseitigten wir die Trümmer und machten weiter. Es dauerte eine Woche, vielleicht auch zwei, und die Zivilisation schüttelte den Staub der Vergangenheit ab und blickte wieder in die Zukunft. Gut, wir konnten ohne Flügel nicht mehr fliegen. Wir konnten nicht mehr mit denen in Kontakt treten, die außerhalb unseres Bereiches lebten. Aber letztendlich hatten wir so schon früher gelebt, und wir würden es wieder können. Nach zehn Jahren hat die Menschheit gelernt, in einer veränderten Welt zu leben. Obwohl uns die Erinnerung an den Untergang manchmal heimsucht, haben wir gelernt, damit zu leben. Wir wissen nicht genau, was passierte, und wir können uns an die Einzelheiten jener dunklen Tage nicht genau erinnern, aber das Leben geht weiter, und wir haben unsere Freiheit wieder, unsere Flügel, und die Zukunft ist so verheißend, wie sie einst war.
Casablanca ist heute wieder ein toller Ort. Wir haben alles, was wir brauchen. Eine wunderschöne Stadt mit wunderschönen Plätzen, Springbrunnen, Bäumen und toller Natur mitten in der City, an denen wir uns treffen. Riesige Wolkenkratzer. Tolle Einkaufsstraßen. Fitnesscenter. Und Snackbars.
Auf Wonkers, meinen Watilla will ich auch nicht mehr verzichten: Der kleine Plüsch-Affe von WatiCorp ist meine Nachrichtenzentrale. Er weiß, was sich draußen in der Welt wichtiges ereignet, er kennt meine Termine, er erinnert mich und hilft mir. Und man kann sich toll mit ihm unterhalten. Manchmal spiele ich sogar mit ihm. Meistens vergesse ich ganz, dass Wonkers nur ein Roboter ist...
Q: In Stark gibt es ganz eigene Fortbewegungsmittel – was kannst du uns darüber erzählen uns davon.
Zoë: Nach dem Untergang erschienen in Stark alternative Fortbewegungsmethoden. Zusammen mit dem Vactrax war das Hydrofoil eines der ersten und populärsten. Es bewegte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit nahe der Meeresoberfläche und verband uns wieder mit unseren Bürdern und Schwestern auf der anderen Seite der Erde.


























