Dracula: Origin - Review 
|
||||||||
![]() |
|
![]() |
||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
|
Grafik |
Zum Zubeißen? |
stimmungsvoll und detailliert gestaltete, zweidimensionale Hintergründe atmosphärische Settings netter Gothic-Stil
3D-Charaktere nett, aber nichts Spektakuläres Animationen der Figuren recht steif eher wenig animierte Effekte in den somit leblosen Screens
|
Optisch bietet Dracula: Origin zwar nichts Weltbewegendes, überzeugt aber mit durchweg atmosphärisch gestalteten 2D-Bildschirmen. Die dreidimensionalen und etwas steif animierten Charaktere können da aber leider nicht ganz mithalten, auch wenn sie keineswegs schlecht aussehen. Auf den Screens an sich ist eher wenig los, was selbige etwas trostlos wirken lässt. Und nein, die Absicht der Entwickler dürfte dies trotz Thematik wohl nicht gewesen sein.
|
Sound |
Damit kann man leben... |
überzeugende Musikuntermalung erzeugt passende Atmosphäre gute deutsche Textübersetzung
deutsche Synchronstimmen "nur" okay wieder mal zu wenig Umgebungseffekte
|
Die passende Musikuntermalung verspricht ein subtiles Gruselvergnügen - ginge es nur nach der Hintergrundmusik, dann würde das auch klappen. Leider vermiest die eher überschaubare Anzahl an Effekten sowie recht wenig Ambient Sounds den vollwertigen Genuss. Auch die deutschen Synchronsprecher geben nicht Ihr Bestes. Vor allem Van Helsing hätte eine markigere Stimme bestimmt gut zu Gesicht gestanden. Schade!
|
Bedienung |
Im Großen und Ganzen gut... |
einfache, genretypische Steuerung mit der Maus Doppelklick ermöglicht rasches Verlassen der Location Gegenstände meist gut zu erkennen Hotspot-Anzeige auf Knopfdruck
seperat angelegtes Inventar zieht Probiermomente künstlich in die Länge Charakter kann nicht rennen und ist einen Tick zu langsam
|
Wenig überraschend: Dracula: Origin benötigt lediglich den vollen Einsatz des kleinen Nagers vor Euch. Mit Linksklick untersucht/interagiert - je nachdem welches Symbol aufleuchtet -, ein Rechtsklick ruft das seperat angelegte Inventar auf. In den ersten Minuten sicherlich gewöhnungsbedürftig, danach wird es aber rasch zur Routine. Dieser Umstand bringt jedoch ein Manko mit sich: Einmal "aktivierte" Objekte befinden sich am oberen rechten Bildschirmrand und können dann erst verwendet werden. Gepflegtes Rumprobieren dauert somit also künstlich lange. Das wäre mit einem Onscreen-Inventar nicht passiert. Eine Hotspot-Anzeige erreicht Ihr bequem per Tastendruck, Ausgänge dagegen fix per Doppelklick. Schade: Van Helsing kann scheinbar nicht rennen, stattdessen schleicht er gemächlich zur gewünschten Stelle.
|
Spieltiefe |
Ausgesaugt... |
fast durchweg logische Rätseleinlagen mit einigen netten Überraschungen Knobeleien mit etwas Hirnschmalz kein Ding der Unmöglichkeit nette Settings Story hat durchaus Potenzial passende, subtil gruselige Grundstimmung
Geschichte braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen Handlung / Ende nicht so packend bzw. ergreifend wie vermutet blasser Protagonist wenige eigene Ideen
|
Die Geschichte rund um den Vampirjäger Van Helsing, der wie besessen den bissigen Fürsten jagt, ist angelehnt an die große Romanvorlage - wie gesagt angelehnt, denn Dracula: Origin kann auch eigene Akzente setzen. Abseits der Geschichte offenbart sich der Titel als vernünftige Adventure-Alternative mit mal mehr, mal weniger knackigen, aber löblicherweise zumeist logischen Knobeleien. Allerdings ist uns der Beginn trotz der großartigen Zeitungsrätselei etwas zu zahm. Erst nach ein bis zwei Stunden nimmt die Handlung Fahrt auf - die Geschichte ist zwar ab hier durchaus spannend, jedoch längst nicht so packend, wie es die Hülle anpreist, aber leere Versprechungen sind in der Branche ja nichts Neues. Ärgerliche Dead Ends oder sonstige Ungereimtheiten konnten wir nicht entdecken. Wem andere Adventures also zu witzig / kindisch und Spiele wie Goin Downtown zu düster sind, dürfte mit Dracula: Origin bestens unterhalten werden. Der Preis von knapp 35,- Euro wirkt demnach gut angesetzt.
|
Einstieg |
Kurz gesagt: Machbar! |
trotz sparsamen Einsatz von Kombinationsaufgaben machbare Rätsel auch für Einsteiger interessant optionale Hotspot-Anzeige
nicht immer genug Hinweise vorhanden
|
Dracula: Origin stellt löblicherweise stets machbare Aufgaben an den Spieler, auch wenn es gegen Ende hin rech anspruchsvoll wird und man eben nicht nur einzig und allein auf simple Kombinationsrätsel setzt. Wer nach dem sehr zahmen Einstieg noch nicht abgenippelt ist, darf sich auf jeden Fall auf ein motivierendes Adventure freuen, dass auch für Einsteiger einen Blick wert ist. Schade nur, dass nicht immer ausreichend Hinweise gestreut werden.
|
Fazit von Christopher Link |
|
![]() |










stimmungsvoll und detailliert gestaltete, zweidimensionale Hintergründe
3D-Charaktere nett, aber nichts Spektakuläres


geschrieben am 19.06.2008 um 14:10
Lunatic4ever
Leeroy Jenkins
Dracula: Origin - Review
naja,nach dem SEHR GUTen Preview dachte ich eigentlich,dass uns hier was wirklich gutes bevorsteht aber als ich die demo gezockt habe wusste ich,dass dieses spiel kein burner ist.
geschrieben am 19.06.2008 um 00:27
Christopher_Link
Community Manager
Dracula: Origin - Review
@Havelock:
In Planung schon, aber momentan schwierig einzuschieben ;-) Bock haben wir auf alle Fälle! :-)
geschrieben am 18.06.2008 um 23:59
B4ckFlip
Dracula: Origin - Review
Das Game hat nun nicht die Super % Zahl! Aber ist bestimmt durchaus Spielbar =)
geschrieben am 18.06.2008 um 20:40
Havelock_Vetinari
Eingeweihter Ausweider
Dracula: Origin - Review
hmm schade hatte mir ein erstklassiges adventure erhofft, naja... warum muss ich jedes mal einen vergleich mit monkey island ziehen!? ist ja klar das das niemand erreicht....
ps: bei der gelegenheit, ich hab vor einiger zeit euer videoreview zu anno 1701 gesehen, und wollte fragen, ob weitere in planung sind, da mir das sehr gut gefallen hat und ich video reviews einfach vorziehe!
Noch nicht Mitglied? Anmelden!