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Dracula: Origin - Test PC


Keine Angst, Origin ist zumeist nicht allzu fordernd – auch nicht in Bezug auf das Inventar, dass nicht am unteren Bildschirmrand, sondern per Rechtsklick in einem seperaten Screen zugänglich ist. Nachdem wir die Geburtsdaten mit der Gartenkralle Gold – oder so ähnlich – freigekratzt haben, sollen wir den Hinweisen nach gewisse Zahlen umdrehen – also wird aus einer 6 eine 9 – und den fertigen Code am Schloss eingeben. Et Voilà, wir sind auch schon drin. Ganz so einfach ist der Rätselalltag im Spiel jedoch nicht immer – manche Knobeleien – wie beispielsweise ein Tafelrätsel in einem transsylvanischen Schlosskeller – sind, vor allem gegen Ende hin, sogar recht knackig.

Schade: Das Modell der integrierten Komplettlösung wie in Goin' Downtown bleibt vorerst einzigartig. Dracula: Origin weist Euch auf Knopfdruck lediglich hin, welche Ausgänge und Objekte sich auf dem aktuellen Screen befinden, mit anderen Worten bietet es also eine Hotspot-Anzeige. Komfortabel: Dabei seht Ihr, welche Punkte nur zum Ansehen und welche auch zum Interagieren gedacht sind.

Unsere Ermittlungen führen uns sogar nach Kairo - eher untypisch, aber interessant.

Hier hat die Geschichte allmählich Fahrt aufgenommen - nach einem zahmen Einstieg ist das durchaus angebracht.



Leider fehlt es gerade einigen Rätseln an ausreichenden Hinweisen: Nicht immer wisst Ihr, wann was zu tun ist, auch wenn sich der Titel bezüglich Screen-Komplexität recht einfach gestrickt hält. Echte Detektive sollte das aber nicht stören.

Die freuen sich derweil über die atmosphärisch gestalteten Locations: Die Reise führt Ihr dabei zu Beginn nach London, geht über Kairo und ab nach Wien, nur um im letzten Kapitel dem Saugerfürst in Transsylvanien Saures zu geben. Auch wenn es der letzte Teil des vorangegangen Satzes vermuten lässt: Action- oder Quicktime-Szenen erwarten Euch nicht in Dracula: Origin. Technisch reißt sich der Titel zwar kein Bein aus, punktet aber wie bereits erwähnt mit durchweg stimmungsvoll gestalteten, zweidimensionalen Bildschirmen. Die dreidimensionalen, etwas schwach animierten Charaktere sind dabei aber leider nicht auf par. Seit unserer Preview hat sich auch leider nichts an der Leblosigkeit der Locations geändert: Animierte Effekte fehlten uns nicht gerade selten.
(Cluster: nd02 - Sprache: de)