Dracula: Origin - Test 

Treasure Island war Euch zu abenteuerlich und So Blonde zu kindisch? Mit anderen Worten: Ihr wollt ein Adventure mit Biss? Kein Problem, Dracula Origin hat sogar sehr viel Biss, was vor allem dem Bösewicht des Spiels zu verdanken ist: Graf Dracula höchstpersönlich. Ob wir Weihwasser und Knoblauch gebunkert oder uns den Pflock selbst in die Brust gerammt haben, erfahrt Ihr im Review.
Blut spenden auf transsylvanisch...
Die Mythen und Erzählungen um den Fürst aller Blutsauger beschäftigen seit jeher die Unterhaltungsindustrie. Und wenn es nicht gerade Dracula ist, dann zumindest das niedere Vampirvolk. Prägend für das ungebrochene Interesse an der Thematik ist vor allem Bram Stokers weltberühmter Schinken Dracula, der ungeahnte Wellen schlug und nur der Anfang einer unzähligen Reihe von Büchern, Filmen und Spielen darstellt. Und auch Dracula: Origin ist längst nicht das erste Adventure rund um spitze Zähne und Kruzifixe. Ihr übernehmt im Spiel die Rolle des berühmten Vampirjägers Professor Van Helsing, der schon lange auf der Suche nach dem teuflischen Oberhaupt ist, bisher jedoch erfolglos blieb.
Zur gleichen Zeit versetzt eine Mordserie mit ungewöhnlichen Tatumständen England in Angst und blankes Entsetzen: So weisen sämtliche Opfer kleine Einstiche am Hals auf. Kenner der Materie wissen: Dracula hat auf Dr. Best gehört und wieder mal ordentlich zugebissen. Van Helsing muss jedoch schnell handeln: Nach den ersten Hinweisen fällt es ihm wie Schuppen von den Augen, dass Dracula einen Weg sucht, seine verstorbene Frau ins Leben zurückzuholen.

Dumm: Damit wäre das Ende der Menschheit besiegelt, wir müssen den frischen Knoblauch also abhängen und mitnehmen, denn rasches Handeln ist angesagt. Zumindest theoretisch, praktisch könnt Ihr Euch wie in fast jedem Adventure – außer wahlweise in Sinking Island – Zeit für die Ermittlungen lassen, die eben nicht in Echtzeit ablaufen. So stört es auch nicht, wenn wir uns für die Charakterisierung der versuchten und geglückten Morde Zeit lassen.

Die Locations wurden äußerst stimmig in Szene gesetzt - oft fehlt aber die nötige Lebendigkeit.
Dumm: Damit wäre das Ende der Menschheit besiegelt, wir müssen den frischen Knoblauch also abhängen und mitnehmen, denn rasches Handeln ist angesagt. Zumindest theoretisch, praktisch könnt Ihr Euch wie in fast jedem Adventure – außer wahlweise in Sinking Island – Zeit für die Ermittlungen lassen, die eben nicht in Echtzeit ablaufen. So stört es auch nicht, wenn wir uns für die Charakterisierung der versuchten und geglückten Morde Zeit lassen.




