Divinity 2: Ego Draconis - Test 

Wer hoch fliegt, kann tief fallen. Und wer als Jäger einen Pfad betritt, kann bald zum Gejagten werden. Beide Floskeln treffen auf das Rollenspiel “Divinity II: Ego Draconis“ in gewisser Hinsicht zu. Doch nicht in dem Maße, wie man es sich auf den ersten Blick denken mag. Wir haben uns den nach “Divine Divinity“ und “Beyond Divinity“ dritten Ableger der Reihe angeschaut und versucht, die weitestgehend schöne Spielwelt Rivellon vor dem schuftigen Damian zu retten. Wie das Abenteuer ausgegangen ist, erfahrt Ihr in unserem Test.
Willkommen, Neuling
Eigentlich soll unsere Ausbildung in dem verschlafenen Dörfchen Leuchtenfeld abgeschlossen werden. Als Drachentöter-Azubi werden wir zu der Zauberin Morgana gesandt, die uns per Ritual endlich zur kompetenten Fachperson in Sachen Urviecher-Beseitigung machen soll. Leider beinhaltet das Ritual die Löschung aller bisher an der Akademie gelernten Fähigkeiten. Mit diesem Schritt wird erklärt, weshalb wir uns als erwachsener Elitekrieger sämtliche Fertigkeiten neu aneignen bzw. wieder an sie erinnern müssen.
Dank der Zeremonie sind wir fortan jedoch in der Lage, Geister zu sehen, was uns später nicht nur dabei hilft, schemenhafte Gegner zu bekämpfen, sondern auch unsere eigenen Geister zu beschwören. Außerdem lernen wir in dem Dorf, wie wir in die Gedanken fremder Menschen schauen können - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Und wie es der Zufall will, meldet man und ausgerechnet kurz nachdem wir unsere Lehrjahre beendet haben, die Sichtung eines Drachens. Da es der Letzte in Rivellon ist, wollen wir natürlich dabei sein und uns einen Namen im Geschäft machen.
Fortan entfaltet sich vor uns eine nett inszenierte Geschichte, die immer wieder für ein paar Überraschungen gut ist, allerdings auch nur bedingt zu fesseln weiß. Grob wird zwar bewusst ein Plot verfolgt, der vor allem mit unseren Verwandlungen vom Drachenjäger zum Drachenritter (oder besser: vom Jäger zum Gejagten) und weiter zum Drachen zwei Zäsuren erfährt, doch insgesamt weiß man nur selten genau, wie man die Welt mit der einen oder anderen Aufgabe genau beeinflusst.

Fortan entfaltet sich vor uns eine nett inszenierte Geschichte, die immer wieder für ein paar Überraschungen gut ist, allerdings auch nur bedingt zu fesseln weiß. Grob wird zwar bewusst ein Plot verfolgt, der vor allem mit unseren Verwandlungen vom Drachenjäger zum Drachenritter (oder besser: vom Jäger zum Gejagten) und weiter zum Drachen zwei Zäsuren erfährt, doch insgesamt weiß man nur selten genau, wie man die Welt mit der einen oder anderen Aufgabe genau beeinflusst.






