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Die Geheimnisse der Spiderwicks - Kurztest Xbox 360


Publisher: Vivendi Entwickler: Stormfront Studios USK: 12 Jahre
Genre: Action Release: 07.03.2008 Mehr Informationen
Playstation 2
61%
Handy
70%
PC
62%
Xbox 360
Nintendo DS
81%
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Spieltiefe

7 Punkte

Grafik

5 Punkte

Sound

8 Punkte

Bedienung

6 Punkte

Einstieg

7 Punkte

Multiplayer

3 Punkte

Spieltiefe

Lange Spielzeit, wenig Tiefgang


drei spielbare Charaktere
zahlreiche Aufgaben und Aufträge
schöne Zwischensequenzen
solide Fantasystory
eintönige Kämpfe
zu einfache Rätselpassagen
wenig Innovation
langweilige Feen-Zeichnungen
"Die Geheimnisse der Spiderwicks" schafft es trotz solider Hintergrundgeschichte und zahlreichen Aufgaben nicht den nötigen Tiefgang zu bieten. Zugegeben bringt jeder der drei spielbaren Charaktere aufgrund verschiedener Angriffsmoves frischen Wind ins Gameplay und auch die Zwischensequenzen wissen zu überzeugen; was letztendlich jedoch fehlt, ist ein fordernder Schwierigkeitsgrad, innovative Rätselpassagen, die vielleicht auch über "Suche dies, kombiniere das" hinausgehen, und schließlich spannende Kämpfe. Besonders Letztere werden nach kurzer Zeit, genau wie das ständige Zeichnen der eingefangenen Feen, eintönig und langweilig.

Grafik

Aufpolierte PS2-Grafik - mehr nicht


große Areale
nette Zwischensequenzen
zufriedenstellende Kampfanimationen
klobige Charaktere
schwache Mimik
triste und einfallslose Texturen
keinerlei Umgebungsdetails
In Hinblick auf die Grafik scheinen die Entwickler noch nicht die mögliche Leistung einer Konsole der nächsten Generation zu kennen. Denn was hier geboten wird, ist eine leicht aufpolierte PS2-Grafik und somit einer Xbox 360 unwürdig. So schlurft man mit klobigen, lieblos gestalteten Charakteren mit merkwürdiger Mimik durch triste Areale, denen ganz klar die Liebe zum Detail fehlt. Hier schlägt sich die letzte Harry Potter-Umsetzung weitaus besser und zeigt zumindest in Ansätzen wie Schauplätze auf einer NextGen-Konsole auszusehen haben. Einzig die Animationen der Feen und der zu führenden Kämpfe sind Lichtblicke im tristen Meer der Einfallslosigkeit.

Sound

Fast filmreif


schöne Erzählstimme
gute Synchronisation
ausgewogene Hintergrundmusik
vereinzelt schwache Sprecher
schlechte Effekte
Im Großen und Ganzen lässt sich die Soundkulisse des Titels als filmreif bezeichnen. Die Synchronsprecher machen - bis auf einige Ausnahmen - eine solide Figur und auch die Erzählstimme weiß zu gefallen. Die gedämpfte Hintergrundmusik untermalt die Fantasiewelt überaus gut, auch wenn wir uns in Kämpfen mehr Dynamik und Tempo gewünscht hätten. Dies gilt auch für einige Effekte, die stärker hätten betont werden können.

Bedienung

Einfache Steuerung trotz Kameraachterbahn


eingängige Steuerung
gutes Steuerungstutorial
schwache Kameraführung
wenig Übersicht im Kampf
In Sachen Bedienung setzt man auf einfache Tastenkombinationen in Kämpfen und eingängige Buttonpassagen beim Erkunden der Umgebung. Das Springen wird zudem vom Computer übernommen, sodass einige fordernde Stellen leicht überwunden werden können. Wirklich schwierig wird es lediglich durch eine schwache Kameraführung, die dem Spieler im Kampf sowohl die Übersicht, als auch die Geduld raubt. An einigen Stellen, wie dem Treppensteigen, wird die schwache Führung ebenfalls deutlich.

Einstieg

Kindgerecht und einfach?


gutes Tutorial
informatives Journal
fordernde Kameraführung
schwache Wegfindung
Zwar bietet "Die Geheimnisse der Spiderwicks" ein gutes Tutorial für Steuerung und Story sowie ein informatives Journal, in welchem alle Aufträge noch einmal aufgeführt sind, jedoch sorgen die fordernde Kameraführung und eine schwache Wegfindung für anfänglichen Frust. Nicht selten sucht man so eine lange Zeit nach Gegenständen oder Orten, die es zu erreichen gilt.

Multiplayer

Multiplayer? Nicht wirklich


einige Minispiele
kein Coop-Modus
schlecht umgesetzte Minispiele
Minispiele müssen erst freigeschaltet werden
Was auf der Verpackung fälschlicherweise als Multiplayer, oder gar Coop-Modus tituliert wird, ist im Grunde genommen eine Sammlung kleinerer Minispiele, die zwar für einige wenige Stunden Freude für zwei Spieler bieten, im Großen und Ganzen jedoch wenig anspruchsvoll und innovativ sind.

Fazit von Benjamin Brandl

Im Vergleich zu den anderen Umsetzungen mangelt es der Xbox 360-Portierung an einer angemessenen Grafik. Die stark aufpolierte PS2-Darstellung der Charaktere, Umgebungen und Effekte spiegeln in keinster Weise die Leistungsfähigkeit der Microsoft-Konsole wider, weshalb hier ein deutlicher Punktabzug erfolgte. In allen anderen Bereichen lieferte Die Geheimnisse der Spiderwicks eine solide Vorstellung, fällt aber dennoch weit hinter dem Konkurrenztitel "Harry Potter und der Orden des Phönix" zurück. Dies liegt dabei in erster Linie am Schwierigkeitsgrad und den schwachen Rätsel- und Kampfpassagen.

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