Die Geheimnisse der Spiderwicks - Kurztest 
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Spieltiefe |
Lange Spielzeit, wenig Tiefgang |
drei spielbare Charaktere zahlreiche Aufgaben und Aufträge schöne Zwischensequenzen solide Fantasystory
eintönige Kämpfe zu einfache Rätselpassagen wenig Innovation langweilige Feen-Zeichnungen
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"Die Geheimnisse der Spiderwicks" schafft es trotz solider Hintergrundgeschichte und zahlreichen Aufgaben nicht den nötigen Tiefgang zu bieten. Zugegeben bringt jeder der drei spielbaren Charaktere aufgrund verschiedener Angriffsmoves frischen Wind ins Gameplay und auch die Zwischensequenzen wissen zu überzeugen; was letztendlich jedoch fehlt, ist ein fordernder Schwierigkeitsgrad, innovative Rätselpassagen, die vielleicht auch über "Suche dies, kombiniere das" hinausgehen, und schließlich spannende Kämpfe. Besonders Letztere werden nach kurzer Zeit, genau wie das ständige Zeichnen der eingefangenen Feen, eintönig und langweilig.
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Grafik |
Aufpolierte PS2-Grafik - mehr nicht |
große Areale nette Zwischensequenzen zufriedenstellende Kampfanimationen
klobige Charaktere schwache Mimik triste und einfallslose Texturen keinerlei Umgebungsdetails
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In Hinblick auf die Grafik scheinen die Entwickler noch nicht die mögliche Leistung einer Konsole der nächsten Generation zu kennen. Denn was hier geboten wird, ist eine leicht aufpolierte PS2-Grafik und somit einer Xbox 360 unwürdig. So schlurft man mit klobigen, lieblos gestalteten Charakteren mit merkwürdiger Mimik durch triste Areale, denen ganz klar die Liebe zum Detail fehlt. Hier schlägt sich die letzte Harry Potter-Umsetzung weitaus besser und zeigt zumindest in Ansätzen wie Schauplätze auf einer NextGen-Konsole auszusehen haben. Einzig die Animationen der Feen und der zu führenden Kämpfe sind Lichtblicke im tristen Meer der Einfallslosigkeit.
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Sound |
Fast filmreif |
schöne Erzählstimme gute Synchronisation ausgewogene Hintergrundmusik
vereinzelt schwache Sprecher schlechte Effekte
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Im Großen und Ganzen lässt sich die Soundkulisse des Titels als filmreif bezeichnen. Die Synchronsprecher machen - bis auf einige Ausnahmen - eine solide Figur und auch die Erzählstimme weiß zu gefallen. Die gedämpfte Hintergrundmusik untermalt die Fantasiewelt überaus gut, auch wenn wir uns in Kämpfen mehr Dynamik und Tempo gewünscht hätten. Dies gilt auch für einige Effekte, die stärker hätten betont werden können.
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Bedienung |
Einfache Steuerung trotz Kameraachterbahn |
eingängige Steuerung gutes Steuerungstutorial
schwache Kameraführung wenig Übersicht im Kampf
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In Sachen Bedienung setzt man auf einfache Tastenkombinationen in Kämpfen und eingängige Buttonpassagen beim Erkunden der Umgebung. Das Springen wird zudem vom Computer übernommen, sodass einige fordernde Stellen leicht überwunden werden können. Wirklich schwierig wird es lediglich durch eine schwache Kameraführung, die dem Spieler im Kampf sowohl die Übersicht, als auch die Geduld raubt. An einigen Stellen, wie dem Treppensteigen, wird die schwache Führung ebenfalls deutlich.
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Einstieg |
Kindgerecht und einfach? |
gutes Tutorial informatives Journal
fordernde Kameraführung schwache Wegfindung
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Zwar bietet "Die Geheimnisse der Spiderwicks" ein gutes Tutorial für Steuerung und Story sowie ein informatives Journal, in welchem alle Aufträge noch einmal aufgeführt sind, jedoch sorgen die fordernde Kameraführung und eine schwache Wegfindung für anfänglichen Frust. Nicht selten sucht man so eine lange Zeit nach Gegenständen oder Orten, die es zu erreichen gilt.
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Multiplayer |
Multiplayer? Nicht wirklich |
einige Minispiele
kein Coop-Modus schlecht umgesetzte Minispiele Minispiele müssen erst freigeschaltet werden
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Was auf der Verpackung fälschlicherweise als Multiplayer, oder gar Coop-Modus tituliert wird, ist im Grunde genommen eine Sammlung kleinerer Minispiele, die zwar für einige wenige Stunden Freude für zwei Spieler bieten, im Großen und Ganzen jedoch wenig anspruchsvoll und innovativ sind.
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Fazit von Benjamin Brandl |
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drei spielbare Charaktere
eintönige Kämpfe


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