Determinance - Kurztest 
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Grafik |
Von vorvorgestern... |
Engine dazu im Stande, weite Areale ruckelfrei darzustellen sehr niedrige Anforderungen
ärmliche, polygonarme Charaktere dürftige, abgehackte Animationen schwache Effekte Umgebungen könnten trister nicht sein Areale zu abwechslungsarm Weitsicht gemessen an Gameplay viel zu gering
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Detailarme Charaktere, abgehackt wirkende Animationen und wie leer gefegte Umgebungen: Determinance hätte schon vor zehn Jahren niemanden mehr vom Hocker gehauen. Zu bedenken ist dabei aber, dass das nur wenige Mann starke Team von Mode 7 Games längst nicht über das Budget verfügt, wie es die Big Players gewohnt sind. Immerhin gibt sich Determinance sehr gnädig mit den Systemanforderungen - bereits ab einem Pentium III mit 800 MHz könnt Ihr loslegen - und kommt nie ins Stocken. Die Engine des Spiels kann außerdem wenigstens weite, wenn auch triste Areale schaffen - immerhin.
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Sound |
Ohne Moos nix los... |
gute deutsche Übersetzung
essenzloses englisches Gebrabbel äußerst enttäuschende Effekte fade und abwechslungsarme Musikgestaltung keine Erzählerstimme, nicht einmal im Tutorial
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Determinance ist eine Low Budget-Produktion - das erkennt man leider an allen Ecken und Kanten. Auch die akustische Seite des Titels war davor nicht sicher. Gebrabbelt wird - wenn überhaupt - kurz und bündig. Die knappen Storytexte müsst Ihr leider selbst vertonen, denn diese wurden nicht mit einer Erzählerstimme bedacht. In den Kämpfen begleitet Euch dünnes Schwerterklirren und eine nebensächliche Hintergrundmusik. Wenigstens wurde das gesamte Spiel ins Deutsche übersetzt.
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Bedienung |
Theoretisch gut, praktisch nicht! |
nettes Steuerungskonzept will Mausbewegungen in Schwertkämpfe umsetzen
allgemein träge, widerspenstige Steuerung ungenaues Flughandling Wiimote-Konzept geht durch zahlreiche Schnitzer flöten unnötig komplizierter Wechsel zwischen Angriff, Block und Konter
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Der Titel verspricht eine Schwertführung, die sich nach den Bewegungen Eurer Maus richtet - quasi eine Art Wiimote-ähnliche Steuerung. Rein theoretisch klappt das auch ohne problemfrei: Euer Charakter setzt tatsächlich Eure Eingaben um. Praktisch allerdings macht das weit weniger Spaß als man vielleicht denken könnte. Oft werden Bewegungen erst zu spät ausgeführt, überhaupt fühlen sich die Figuren zuweilen ziemlich träge und widerspenstig an. Exakte Aktionen sind demnach ein Ding der Unmöglichkeit. In der Luft sieht es nicht besser aus: Ein genaues Einschlagen der Richtung fällt schwer, bewegliche Feinde können nur äußerst schwer zielgerichtet angegriffen werden. Im Endeffekt läuft das auf taktischen Schwertkampf ausgerichtete Konzept durch grobe Schnitzer auf stupides Kloppen aus. Vom Blocken und Kontern haben wir dabei noch abgesehen: Nichts klappt so, wie man es sich eigentlich wünscht.
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Spieltiefe |
Gute Idee, bescheidene Umsetzung |
zugrunde liegendes Konzept interessant und unverbraucht Bots für den Offline-Modus
keine Kampagne oder echte Missionen Gameplay wird bereits nach einigen Runden arg öde Kämpfe arten auf kurz oder lang auf spaßfreies Geklicke und wilde Mausbewegungen aus unterschiedliche Figuren/Schwerter machen keine spielerischen Unterschiede wenige Karten nur zwei Spielmodi schlechte KI der Bots Animationseditor verspricht mehr als er hält
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Eine echte Story gibt es in Determinance nicht - zumindest wird die nirgendwo erklärt. Stattdessen gibt es im Arcade-Modus belanglose Textfetzen, die summiert wohl so etwas Ähnliches wie eine Geschichte darstellen sollen. Lassen wir das einmal beiseite, hätte Determinance durchaus das Potenzial zu einem interessanten Titel gehabt: Mit der Maus dirigierte Schwertkämpfe und das, durch die Flugmöglichkeit der Figuren, auch noch in hoher Luft - das hat so vorher noch keiner versucht. Leider dürfte es mit dem Spiel auch beim Versuch bleiben. Ob die eher spaßarmen Gefechte viele Geschmäcker ansprechen, wagen wir an dieser Stelle zu bezweifeln, zumal Determinance auch vom Umfang her locker kostenlos zur Verfügung hätte gestellt werden können. Das Kampfsystem ist - abgesehen von der direkten Maussteuerung - eher einfallslos geraten und bietet keine schicken oder spektakulären Aktionen, die künstliche Intelligenz der Bot-Gegner beschränkt sich auf taktikarmes Kloppen und mit gerade mal zwei Spielmodi (Bot-Scharmützel in der Deathmatch- und Team Deathmtach-Variante) ist sowohl off- als auch online auf lange Sicht Hopfen und Malz verloren.
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Einstieg |
Die Sache mit dem Schwert... |
wenige Befehle überfordern selbst Anfänger nicht
verkrampfte Schwertsteuerung per Maus erweist sich als Motivationskiller eher Zufall als Können entscheidend
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An das undurchdacht wirkende Steuerungskonzept gewöhnt man sich entweder nur sehr langsam oder gar nicht. Kein Wunder: Selten will ein Schwertstreich so klappen, wie man es sich wünscht (und es eigentlich auch eingegeben wurde). Schnell bekommt man zudem das Gefühl, dass in den Kämpfen eher der reine Zufall statt Können über Sieg und Niederlage entscheidet - der Tod für jedes Spiel!
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Multiplayer |
Vergeigt! |
Bots können jederzeit hinzugefügt oder herausgenommen werden Online-Matches technisch ohne Probleme
siehe Contra-Punkte aus den Bereichen Steuerung und Spieltiefe Todesstille auf den Online-Servern
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Es hätte so schön werden können, erweist sich die zugrunde liegende Idee doch als neuartig: Leider will aber auch im Netzwerk-/Online-Modus von Determinance kein rechter Spielspaß aufkommen. Lest dazu bitte die Bereiche Bedienung und Spieltiefe, deren Contra-Punkte man eigentlich 1:1 übernehmen könnte. Zudem sind die Server bisher noch gähnend leer. Mit Mühe und Not gelang es uns, einem Match mit sechs Mitspielern beizutreten. Zuvor stießen wir entweder auf ein bis zwei, oder gleich gar keinen menschlichen Kontrahenten. Und wir haben es nicht nur tagsüber, sondern auch nachts probiert.
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Fazit von Christopher LinkDas alles sehe ich ein - nicht jedoch, dass man den Titel dann nicht gleich zum kostenlosen Download angeboten und über andere Wege versucht hat, ausgegebenes Geld wieder einzuspielen und wenn möglich, unterm Strich ein Plus zu verzeichnen. Denn selbst mit günstigen 20,- Euro bietet Determinance nicht genug für ein Spiel dieser Preisklasse. Hinzu kommen eklatante Mängel im Bereich der eigentlich angeworbenen Steuerung und anspruchslose Schwertkämpfe, die keinen wirklichen Spaß zulassen. Schade um die Idee, sympathisiert habe ich mit dem Titel allemal. Dennoch wünsche ich den Entwicklern von Mode 7 Games viel Glück bei ihren kommenden Projekten - vielleicht klappt es ja das nächste Mal. Für Determinance jedenfalls kann ich aber keine Kaufempfehlung aussprechen - da nützt auch das tollste Konzept nichts. |
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Engine dazu im Stande, weite Areale ruckelfrei darzustellen
ärmliche, polygonarme Charaktere


geschrieben am 22.06.2008 um 23:05
B4ckFlip
Master Chief
Determinance - Review
das Ergebnis ist ja wirklich Eindeutig! Dann kann das Spiel ja gleich von den Ladentisch in den Mülleimer.
geschrieben am 22.06.2008 um 14:22
Christopher_Link
Looki Redakteur
Determinance - Review
@derhobbykritiker:
Weil die Charaktere fliegen können - auf dem Boden gelaufen wird nämlich nie.
geschrieben am 22.06.2008 um 12:43
derhobbykritiker
Eingeweihter Ausweider
Determinance - Review
@christopher
ja, ohne moss geht wohl garnichts aber anstatt das bisschen geld für solch ein schlechtes spiel zu verpulvern, hätte man einen richtig guten 2D-raumschiffshooter programmieren können.
warum steht amn in den spiel immer in der luft?
geschrieben am 21.06.2008 um 14:01
mauziok
Spam-Meister
Determinance - Review
das einzige was an den spiel gut aussieht is das cover xD
geschrieben am 21.06.2008 um 13:39
Christopher_Link
Looki Redakteur
Determinance - Review
@derhobbykritiker:
Kann man den Entwicklern nun mal nicht vorhalten, ohne Moos nix los - leider...andererseits kann man auch mit wenigen Mitteln etwas Prächtiges zaubern, siehe beide Penumbra-Episoden.
geschrieben am 21.06.2008 um 13:35
derhobbykritiker
Eingeweihter Ausweider
Determinance - Review
wat ist dat denn? das ganze spiel sieht bescheuert aus und ist es anscheinend auch... die scrrenshots sehen so erbärmlich aus, das spiel scheint ja echt saufade zu sein.
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