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Dead to Rights: Retribution - Review Xbox 360


Publisher: Namco Bandai Games Entwickler: Namco Bandai Games USK: 0 Jahre
Genre: Action Release: 23.04.2010 Mehr Informationen
Xbox 360

Grafik

7 Punkte

Sound

7 Punkte

Bedienung

9 Punkte

Spieltiefe

6 Punkte

Einstieg

7 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Grafik

Hin- und hergerissen


Relativ schwache Präsentation
Teilweise tolle Umgebungen
Gute Bloomeffekte
Anständige Darstellung der Finishing-Moves und Kopfschüsse
Sehr viel Blut…
…sehr viel Blut
Meist sehr schwachem Leveldesign
Einzigartigkeit sucht man vergebens
Schwache Bewegungsabläufe
Ruckelt ab und an
Die optische Seite von Dead to Rights: Retribution darf man getrost als Spiegelbild des Titels betrachten. Nicht selten bleibt man kurz stehen, um die feinen Bloomeffekte und die schicken Texturen auf sich wirken zu lassen. Nur kurz darauf ärgert man sich aber schon wieder über die offensichtliche Rüpelhaftigkeit, mit der die Entwickler die einzelnen Levels aufgebaut haben. Da fehlt größtenteils jede Liebe zum Detail, die einzelnen Spielabschnitte wirken des Öfteren wie billige Produkte von der Stange. Als wäre der Lead-Designer ein 30-jähriger –Alt-Macho, der mit seinen Muskeln und nicht mir seinem Hirn denkt. Ärgerlich. Gleiches gilt übrigens auch für die teilweise schwachen Bewegungsabläufe der Gegner, die den guten Animationen des Hauptcharakters oft zu 100 Prozent entgegenstehen.

Sound

Viel verschenkt


Teilweise starker Score
Gute Synchronsprecher…
…deren Rollen jedoch unglaubwürdig sind
Regieaussetzer in den Zwischensequenzen
Auch in Sachen Sound kann sich Dead to Rights: Retribution nicht aus dem Durchschnitt erheben. Zwar sorgt der Score immer mal wieder für Gänsehautmomente und präsentiert sich definitiv als ein Highlight des Spiels, die Synchronisation hingegen scheint aus einem schlechten Film entsprungen zu sein, wobei hier nicht einmal die Qualität der Sprecher in Frage gestellt werden soll, sondern die der Regisseure und derjenigen, die ihre Hand über die Tonqualität im Gesamten gelegt haben. Da stehen sich schon einmal zwei Figuren redend gegenüber, während man deren Stimmen nur verschwommen wahrnimmt, als stünde man in einem Betonblock.

Bedienung

Beispielhaft


Gute Steuerung
Anständiges Buttonlayout
Einfach zu durchschauendes Deckungs- und Zielsystem
Selten Kameraprobleme
Sowohl als Polizist Slate, wie auch als Hund Shadow geht die Steuerung im Prinzip recht intuitiv von der Hand. In diesem Bereich gibt es wenig zu meckern, vor allem da auch das Deckungs- und Zielsystem so gut wie keine Probleme bereiten. Einzig einige Kameraaussetzer erschweren ab und an die Sicht.

Spieltiefe

Zu wenig von allem


Gutes Kampfsystem
Als Hund spielen
Vielzahl von Waffen
Schlechte Gegner-KI
Abwechslungsarme Missionen
Zu wenig Umfang
Schwache Geschichte
Noch schwächere Präsentation
Was erwartet man von einem Spiel, das lediglich eine recht kurze Kampagne und keinen Multiplayer-Modus offeriert? Wer nun lauthals „Blut“ schreit, der liegt mit Dead to Rights: Retribution sicherlich richtig. Wer aber eine stark präsentierte Geschichte und abwechslungsreiches Gameplay bevorzugt, der wird enttäuscht. Zwar kann das Kampf- und Ballersystem gerade zu Anfang noch begeistern und von den vielen Versäumnissen ablenken, irgendwann wird aber klar, dass die zu ähnlichen Missionen und die Abwechslungsarmut, sowie die wenigen Möglichkeiten und die platte Handlung alles andere als motivierend wirken.

Einstieg

Nicht das Einfachste


Gutes Tutorial
Etwas zu rasanter Anstieg des Schwierigkeitsgrades
Keine Übersichtskarten
Der Einstieg wird einem Dank knappen, aber guten Tutorial relativ leicht gemacht. Nach wenigen Minuten geht es dann aber schon recht handfest zur Sache, so dass Einsteiger ihre liebe Not mit Dead to Rights: Retribution haben werden. Jedoch steht der Titel in seinem Genre damit nicht allein da.

Fazit von Riad Oelschlägel

'Dead to Rights: Retribution' hätte wirklich gut werden können. Leider haben es die Entwickler aber nicht geschafft, dem spaßigen Kampfsystem einen würdigen Rahmen zu verpassen. So verpufft die zu Beginn aufkeimende Spielfreude an der belanglosen Geschichte, der wenigen Abwechslung und der Frage nach dem Sinn des Ganzen. Was anfangs zu fesseln weiß, wird mit zunehmender Spielzeit langweilig und durch nichts Neues ersetzt, so dass man den Titel eigentlich nur Gewaltfetischisten wirklich empfehlen kann, denn die Tötungsdarstellungen wissen zu überzeugen. Spieltiefe oder gar eine gewisse Einzigartigkeit darf man von 'Dead to Rights: Retribution' jedoch nicht erwarten.

Kommentare (2)

geschrieben am 03.05.2010 um 14:06

Bine70

Neuer Benutzer

Kommentar #02
59 Beiträge

Dead to Rights: Retribution - Review

ooh sehr viele minuse :)
Sah eigentlich am Anfang, also die ersten paar Bilder echt gut aus...

geschrieben am 01.05.2010 um 04:42

Caedes

Spam-Lehrling

Kommentar #01
388 Beiträge

Dead to Rights: Retribution - Review

Hmm, schade... hatte mich schon bissi auf das Game gefreut.
Naja, anspielen werd´ ich´s wohl trotzdem mal... iwann... ein paar G´s werden schon dabei rausspringen! ;)

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