Dead to Rights: Retribution - Test 

Exklusives Video: Zehn Minuten Gameplay-Szenen aus 'Dead to Rights: Retribution'.
Einen Preis für guten Geschmack wollten die Entwickler von Dead to Rights: Retribution sicherlich von Anfang an nicht gewinnen. Dementsprechend präsentiert sich auch das Endprodukt: Blutig bis in die virtuellen Haarspitzen, mit einem grausamen Sidekick und ohne nennenswerte Handlung. Ob der Titel trotzdem Spaß macht oder ob wir uns lediglich auf ein blutrünstiges Abenteuer a la Postal freuen dürfen, versuchen wir in unserem Test zu klären.
Verbrecherjagd auf die harte Tour
Bereits zu Beginn wird klar, dass Dead to Rights: Retribution zwei grundsätzliche Probleme hat. Zum einen präsentiert sich der Titel viel zu rüpelhaft, um seiner Gewaltdarstellung auch nur einen Hauch von Sinn zu verleihen und zum anderen begibt sich auch die Geschichte auf ein ähnliches Niveau, so dass man sich als Spieler letztlich nur von der spielerischen Seite überzeugen lassen könnte.
Diese ist allerdings auch denkbar einfach aufgebaut. Als Jack Slate geht man gegen das Verbrechen in Grant City vor.Die Stadt versinkt sowohl in Korruption, wie auch in einer Spirale der Gewalt. Natürlich bedingen sich diese beiden verbrecherischen Elemente und gipfeln im fürchterlichen Plan einer Terrororganisation, deren Wurzeln bis tief ins Mark der Stadt zu dringen scheinen. Da die ansässige Polizei mit den Ereignissen völlig überfordert ist, muss sich der Protagonist allein die ganze Arbeit aufhalsen und die bösen Buben in McClain-Manier aus dem nicht ganz so lauschigen Städtchen vertreiben. Realistischerweise benötigt er dabei keine wirkliche Ausrüstung. So stürmt Slate beispielsweise zu Beginn des Spiels mit den bloßen Händen ein von Terroristen besetztes Gebäude, vermöbelt die ersten Feinde und klaut sich dann die nötigen Schießprügel einfach von den toten Kontrahenten zusammen.

Da die tödlichen Eisen jedoch nur über wenig Munition verfügen, müssen diese des Öfteren ausgetauscht werden, gerade auch, weil der Protagonist nur eine kleine und eine große Waffe zu tragen im Stande ist.

Viel Blut, wenig Handlung: Das sind leider die beiden Aushängeschilder des neuen Dead to Rights-Ablegers.
Da die tödlichen Eisen jedoch nur über wenig Munition verfügen, müssen diese des Öfteren ausgetauscht werden, gerade auch, weil der Protagonist nur eine kleine und eine große Waffe zu tragen im Stande ist.




