Dawn of Magic - Vorschau 

Während die Fangemeinde seit Jahren auf neue Lebenszeichen für ein kommendes Diablo 3 wartet, versuchen sich zahlreiche Genrekollegen auf dem Markt zu behaupten und die Gunst der Spieler in aller Welt zu erlangen. Nun versucht es ein neuer Genrevertreter aus dem fernen Russland. Dawn of Magic, welches hierzulande über Koch Media erscheinen wird, will das Hack&Slay-Genre zwar nicht revolutionieren, doch mit einigen netten Ansätzen punkten. Wir haben uns in die Gefilde des Zauberreichs begeben, um zu schauen, ob Dawn of Magic das Potential zu einem Hit hat.
Kommt eine Bäckerin zum Mönch…
Zu allererst wählt ihr euch euren Helden aus einem von insgesamt vier Charakteren aus. Im Angebot befinden sich eine Bäckerin, ein Student, eine Zigeunerin und ein Mönch. Für die sonst genretypischen Helden wohl eher ungewöhnliche Figuren. Wer weiß, was sich die russischen Entwickler hierbei gedacht haben. Sei’s drum. Die vier Protagonisten unterscheiden sich in der verschiedenen Gewichtung der Charaktereigenschaften Stärke, Intelligenz und Vitalität.
Je nach Stärken und Schwächen wirkt sich das Ganze dann auf die Kämpfe, Magieverwendung und die Lebensenergie eures Alter Egos aus. Ein wenig mehr Optionen wären hier schon angebracht gewesen. Dann legt ihr noch eure Gesinnung fest, die im weiteren Spielverlauf bestimmen wird, ob ihr in guter oder böser Absicht handeln werdet. Wer sich nicht festlegen will, der bleibt einfach neutral - auch diese Möglichkeit wird euch geboten. Dadurch werden einige Gegner auftauchen, die sonst nicht euren Weg kreuzen und einige Quests in geänderter Form auftreten. Allerdings geschah dies während unserer Reise bislang eher selten.
Zuerst das Lernen, dann das Vergnügen
Bevor ihr euch dann in die wundersame Welt von Dawn of Magic begebt, steht erst einmal ein umfangreiches und in die Story integriertes Tutorial an. Der zuvor von euch erstellte Charakter wird direkt in die Geschehnisse hinein gesogen. In einem Klassenzimmer der Zauberer-Akademie macht euch das Spiel mit den grundlegenden Steuerungen vertraut. Das erinnert ein wenig an Harry Potter und ist eine nette Alternative zum ewigen Einerlei. So sollt ihr euch in einer ersten Aufgabe auf den Weg machen, um mit den unterschiedlichen Professoren zu sprechen, die euch nützliche Tipps geben. Wenig später sollt ihr dann einen, durch einen Unfall vergifteten, Kommilitonen heilen. Dafür müsst ihr Eier von Riesenkäfern finden, die wiederum beschützen ihr Gelege natürlich mit Klauen und Zähnen.

Wer Fühler hat, braucht keine Augen!
Doch euer Held schlägt sie mutig, wenn zunächst auch noch ein wenig schwach, in ihre Einzelteile. Dabei drängt die Zeit, denn ein vergifteter Freund lebt bekanntlich nicht ewig. In unserer Vorschauversion blieb der Charakter leider des Öfteren an Gegenständen hängen und die wild bewucherte Landschaft machte das Aufklauben diverser Gegenstände unnötig kompliziert.




