Call of Duty: World at War - Test 

"Nach diesem Weltkriege darf es keinen Weltkrieg mehr geben! - keinen Krieg mehr, keinen Krieg mehr! - Ja, es ist genug!" Das schrieb der französische Politiker und Schriftsteller Henri Barbusse in seinem Roman „Das Feuer“ und trifft in Bezug auf den neuesten Call of Duty-Teil „World at War“ genau den Kern der Sache. Nachdem die ersten drei Vertreter der Shooter-Reihe ausschließlich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs angesiedelt waren, erhielt die Fangemeinde mit „Call of Duty 4: Modern Warfare“ endlich ein anderes, da modernes Szenario sowie eine fesselnde fiktive Geschichte – auch wenn Captain Price scheinbar ewig zu leben schien. Die Frage nach dem Setting des nunmehr fünften Teils war daher durchaus berechtigt. Schnell jedoch die Ernüchterung: Nicht nur, dass man die Entwicklung wieder an Treyarch abgab, die mit Call of Duty 3 nicht bei jedermann Zuspruch sammeln konnten, nein, auch das dann verkündete Szenario sorgte für berechtigtes Stirnrunzeln: Anstatt erneut auf einen Konflikt in der Gegenwart – oder der gerüchtehalber angenommenen Zukunft – zu setzen, schickt man die Fans wieder einmal zurück in die Zeit zwischen 1939 und 1945. Ob das gut gehen kann? Unser Review der PC-Fassung verrät es Euch!
Richtige Entscheidung?
„Als ich meine brennenden Augen öffne, blicke ich in das aggressiv dreinschauende Gesicht eines japanischen Offiziers. Er bläst mir den Rauch seiner Zigarre ins Gesicht. Er lacht mich aus, verhöhnt mich. Mein Kamerad wird derweil immer und immer wieder mit Schlägen malträtiert. Dann lässt der widerlich grinsende Offizier von mir ab und wendet sich ihm zu. Sie wollen Informationen, doch wir werden garantiert nicht mit der Sprache herausrücken. Mein Kamerad spuckt dem Japaner Blut ins Gesicht. Verdammt, das hätte er nicht tun sollen. Der Offizier wischt sich die mit frischem Speichel versetzte Flüssigkeit aus dem Gesicht, packt ihm am Kopf und zieht genüsslich von seiner Zigarre. Oh nein, was tut er ihm an!?





