Call of Duty: Modern Warfare 2 - Kurztest 
|
||||||||
![]() |
|
![]() |
||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
|
Grafik |
Um zwei Jahre gealtert? |
saubere Framerate, selbst beim heißesten Effektgewitter realistische Animationen knackige Texturen, ordentliche Details bombastische Licht- und Shader-Effekte größere Außenlevel sorgen für super Schlachtengefühl
Splitscreen-Modus nicht immer flüssig Schattenwürfe teilweise etwas pixelig
|
In Sachen Grafik wurde im Vergleich zum ersten Modern Warfare keine Frischzellenkur, sondern vielmehr Detailoptimierung betrieben. Nach wie vor gehören der Detailgrad, die Explosionen sowie die Bewegungsabläufe der Figuren zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Die PS3-Fassung kommt im Singleplayer-Part und im Mehrspielermodus nahezu komplett ohne Ruckler aus, nur über Splitscreen purzeln hier und da die Frames, obwohl alles im spielbaren Bereich bleibt. Ein absolutes Sahnehäubchen sind die Lichteffekte, die gerade im Washington-Setting für klappende Kinnladen sorgen.
|
Sound |
Superb vom Anfang bis zum bitteren Ende |
dynamische, emotionale Musikuntermalung akustisch unfassbares Schlachtengemälde gute deutsche, klasse englische Synchronsprecher
|
In Sachen Synchronisation, Musikuntermalung und Soundeffekte ist Call of Duty: Modern Warfare 2 von vorne bis hinten reinster Luxus - zumindest in der internationalen Fassung. Die deutschen Sprecher machen ihren Job zwar ebenfalls mehr als anständig, gewinnen jedoch keinen Blumentopf gegen die exzellenten Stimmen der englisch vertonten Original-Version.
|
Bedienung |
Mit dem Pad tadellos |
einwand- und problemfreie Steuerung mit dem Gamepad
|
Großartige Worte über die Steuerung mit dem PlayStation 3-Gamepad zu verlieren, gleicht verschenkter Zeit. Probleme im Einzel- als auch im Mehrspielermodus konnten wir nicht finden.
|
Spieltiefe |
Zu kurz, zu geskriptet... zu fesselnd! |
intensives Schlachtengefühl größere Außenareale immer noch ungemein packende Gefechte gute KI hohe Abwechslung durch ständigen Locationwechsel komplexe, spannende Geschichte SpecOps-Modus zum Nachtisch auch für Solisten spielbar
Kampagne zu kurz lineares Missionsdesign Wiederspielwert durch Unmengen an Skripts kaum gegeben
|
Es stand eigentlich schon vorher fest, ohne Modern Warfare 2 überhaupt gespielt zu haben. Dennoch wollen wir es euch ans Herz legen: In Sachen Inszenierung hat sich Infinity Ward erneut (wenn auch nur ein kleines Stück) weiter entwickelt. Was sich im Titel an denkwürdigen Momenten versammelt hat, geht auf keine Kuhhaut mehr. Trotzdem bemängeln wir erneut die kurze Spielzeit (maximal sieben Stunden für Geübte) sowie das strikte, von Skripts durchsetzte Missionsdesign. Immerhin sind die Außenareale nun größer als noch 2007 und erlauben hier und da etwas Abweichung von der vorgegebenen Erfolgsroute.
|
Einstieg |
Fair und dennoch fordernd |
Tutorial empfiehlt Schwierigkeitsgrad vier Schwierigkeitsgrade fair verteilte Checkpoints
|
Nach einem kleinen, Schwierigkeitsgrad-empfehlenden Tutorial geht es auch schon direkt ans Eingemachte. Zu lernen gibt es in Modern Warfare 2 eigentlich nicht viel, außer den Kopf im richtigen Moment unten zu halten und die Waffe am besten nicht im falschen Moment nachzuladen. Gespeichert wird automatisch an genügend fair verteilten Checkpoints.
|
Multiplayer |
Einfach ungeschlagen... |
"altes", motivierendes Mehrspieler-Gerüst zeigt immer noch keine Rostflecken sinnvolle Neuerungen (Perks, Modi, Belohnungen, Deathstreaks) 15 frische Karten reichhaltiges Waffenarsenal
|
Während PC-Spieler über Steam-Pflicht, abgeschaffte Dedicated Server und einen fehlenden LAN-Modus meckern, geht dies Konsoleros natürlich am Allerwertesten vorbei. Der Mehrspielermodus funktioniert immer noch so prächtig wie noch vor zwei Jahren, zudem haben es einige neue sinnvolle Perks, Belohnungen und Spielmodi ins Spiel geschafft. Keine Revolution, sondern vielmehr eine Evolution, die auch MW1-Anhänger sofort in den neuen Karren ziehen dürfte.
|
Fazit von Christopher LinkUnd dann noch so linear und mit (erstklassigen) Skripts durchsetzt, da geht der Wiederspielwert zumindest für Solisten flöten. Gut, dass man mit dem Spezialeinheit-Modus wenigstens eine teilweise Wiedergutmachung für die enttäuschende Gesamtlänge gefunden hat. Summa summarum erfindet Infinity Ward zwar weder das Genre noch sich selbst neu, punktet aber erneut mit einem Titel, den man einfach gespielt haben muss - und sei es für Abgeneigte nur, um mitzureden, wenn alle anderen noch mitten im Satz sind. |
|
![]() |










saubere Framerate, selbst beim heißesten Effektgewitter
Splitscreen-Modus nicht immer flüssig



Noch nicht Mitglied? Anmelden!