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Caesar IV - Test PC


Hier ist nun der Wirtschaftsexperte gefragt. Denn eine leere Haushaltskasse, wurde auch schon im antiken Rom nicht gern gesehen. Also nehmt ihr Beziehungen zu Nachbarländern und Händlern auf der Durchreise auf, um über Im- und Export euren Bedarf zu regeln und die Staatskasse zu speisen.

Wer da schon mal die Übersicht verliert, kann sich auf seine Berater stützen. Waren diese noch im dritten Teil gesichtslose Helfer im Hintergrund, so wurden im neuen Caesar jedem Berater Figuren zugewiesen, was das Ganze ein wenig lebendiger gestaltet. Auch der Schwierigkeitsgrad wurde angehoben, da zahlreiche Spieler sich in den vergangenen Jahren über zu kurze Spielzeiten beklagt hatten.

Einfluss, Macht und Reichtum



Damit Caesar IV historisch möglichst korrekt daher kommt, wurde die Bevölkerung Roms in die drei damals real existierenden Schichten eingeteilt. Die Sklaven wurden nicht als Bevölkerung gezählt und fallen auch hier unter den Tisch. Somit machen die Plebejer den großen Teil der römischen Stadtbewohner aus. Es folgen die Reiter, die so genannten Equites, welche man mit dem niederen Adel vergleichen kann. An der Spitze stehen die Patrizier, jene vornehmen Familien, die die upper class repräsentierten. Diese bringen natürlich das meiste Geld. Frei nach dem Motto: Nur Bares ist Wahres. Doch wollen die edlen Herrschaften auch möglichst abseits von Mietskasernen und wirtschaftlichen Einrichtungen residieren. Gerade bei kleinen Karten wird dies schnell zu einem echten Problem.
Apropos Problem: Die Steuerung ist wohl das größte Manko des neusten Caesar-Titels. Warum um Apollos Willen kann man oftmals nicht einfach ein Gebäude vernünftig platzieren, sondern muss mit einer Verzögerung trotz mehrfachen Bestätigens leben? Wieso lassen sich Aquädukte und Pumpwerke nicht ganz einfach verbinden, sondern müssen millimetergenau zueinander gestellt sein? Und auch das Drehen von Gebäuden klappt nicht immer wunschgemäß. So etwas darf einfach nicht sein. Weitere Mankos sind das mühevolle Rekrutieren von Soldaten und die öden Schlachten.



Weitere Mankos sind das mühevolle Rekrutieren von Soldaten und die öden Schlachten. Gerade hier böte sich bei den taktischen Meistern der Kriegsführung weit mehr, wie es schon Total War bewiesen hat. Und auch die Identifikation mit eurem alter Ego ist nahezu nicht vorhanden, da die Karriere, welche ihr im Spiel durchlauft, nahezu keinen Auswirkungen auf das Geschehen hat.
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