Brothers in Arms: Hell's Highway - Test 

Die dunkelrote Narbenlinie zieht sich durch Matt Bakers Gesicht wie eine Brandmarkung. Tiefe Augenringe zeugen von Schlafentzug, die Falten auf der Stirn von einer Anspannung, die im Angesicht des Todes ihren Höhepunkt gefunden hat. Es ist ein Gesicht unter vielen Gesichtern derer, die im Zweiten Weltkrieg über den Verlauf der Geschichte entschieden haben. Was, Emotionen in einem Weltkriegs-Shooter? Ist doch ein Ding der Unmöglichkeit: Die strahlenden Amis gegen die farblosen Nazi-Deutschen, so einfach ist das. Nein! In Zeiten, wo die Ankündigung eines neuen Shooters, der inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, nur noch müdes Gähnen hervorruft, schafft Brothers in Arms: Hells Highway etwas Erfrischendes und genau das, was man nicht vermutet hätte: Glaubwürdige emotionale Tiefe und greifbare Charaktere.
Widerstand zwecklos...
In die Geschichtsbücher ging Operation Market Garden als der letzte große Sieg der deutschen Wehrmächte ein: Geplant war das Ganze als weiterer Sieg für die Alliierten, die Nazideutschland noch vor Weihnachten 1944 endgültig zerschlagen wollten – doch für die Luftlandedivisionen, die in den Niederlanden abgesetzt wurden, wurde es die Hölle auf Erden.
Bekanntheit erlangte in diesem Zusammenhang vor allem der titelgebende Hell's Highway, die Straße zwischen Eindhoven, Veghel und Grave, in der ein unerwarteter deutscher Widerstand die Alliierten zum Rückzug zwang. In Brothers in Arms: Hells Highway erlebt Ihr Operation Market Garden von Anfang bis zum Ende.

Der Taktik-Shooter aus dem Hause Ubisoft setzt kurze Zeit nach den Ereignissen von Earned in Blood an – statt aber wie im Vorgänger erneut in die virtuelle Haut von Sergeant Joe "Red" Hartsock zu schlüpfen, übernimmt man den Part von Sergeant Matthew Baker aus dem ersten Teil Road to Hill 30.
Und an längere Sequenzen, wie ganz zu Beginn des Spiels, sollte man sich schon einmal gewöhnen, denn wo die Vorgänger Cutscenes eher in einem nebensächlichen Rahmen einstreuten, lebt Hell's Highway von den packenden, hervorragend inszenierten und in Spielgrafik gehaltenen Zwischensequenzen, erzählt es doch eine echte Geschichte mit einigen Überraschungen – auch für Fans der ersten beiden Teile.
Sieht so ein strahlender Held aus? Beileibe nicht: Baker zerbricht an Schuldgefühlen und persönlichen Verlusten.
Der Taktik-Shooter aus dem Hause Ubisoft setzt kurze Zeit nach den Ereignissen von Earned in Blood an – statt aber wie im Vorgänger erneut in die virtuelle Haut von Sergeant Joe "Red" Hartsock zu schlüpfen, übernimmt man den Part von Sergeant Matthew Baker aus dem ersten Teil Road to Hill 30.
Und an längere Sequenzen, wie ganz zu Beginn des Spiels, sollte man sich schon einmal gewöhnen, denn wo die Vorgänger Cutscenes eher in einem nebensächlichen Rahmen einstreuten, lebt Hell's Highway von den packenden, hervorragend inszenierten und in Spielgrafik gehaltenen Zwischensequenzen, erzählt es doch eine echte Geschichte mit einigen Überraschungen – auch für Fans der ersten beiden Teile.






















