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Blur - Kurztest Xbox 360


Publisher: Activision Blizzard Entwickler: Bizarre Creations USK: 12 Jahre
Genre: Rennspiel Release: 27.05.2010 Mehr Informationen
Xbox 360

Grafik

8 Punkte

Sound

10 Punkte

Bedienung

9 Punkte

Spieltiefe

8 Punkte

Einstieg

9 Punkte

Multiplayer

9 Punkte

Grafik

Wischiwaschi zum Staunen


superbe Effekte
nett anzusehende Boliden
tolles Geschwindigkeitsgefühl
flüssiges Spielgeschehen
manch unsaubere Textur
Streckendesign gut, aber nicht ausgereizt
'Blur' setzt wie der Titel schon verrät auf eine ganze Armada an Unschärfe-Effekten. Vorteil: Der Racer vermittelt ein ungeheures Geschwindigkeitsgefühl. Nachteil: Dieses Mittel kann leider nicht gänzlich verschleiern, dass 'Blur' an manch verwaschener Textur kränkelt. Ganz schlimm ist das aber nicht, denn gerade die kunterbunten Power-ups sehen klasse aus, gerade in einem großen Fahrerfeld kann man sich dann noch kaum vor einem Effekt-Overkill retten. Auch das Design der Boliden und Strecken geht mehr als nur in Ordnung. Selbst wenn letztere noch hätten etwas spektakulärer ausfallen können. Immerhin wird eine durchweg saubere Performance geboten.

Sound

Die volle Dröhnung!


klasse Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge
satte Effekte
gute deutsche Sprecherin
In akustischer Hinsicht gibt es bei 'Blur' eigentlich gar nichts zu meckern. Das ganz große Highlight ist der atmosphärische Electro-/Techno-Soundtrack, der die ausschließlich bei Dämmerung bzw. nachts stattfindenden Events zum Erlebnis für die Ohren werden lässt. Das natürlich auch in Verbindung mit den satten Effekten, wobei hier einerseits das Röhren der Motoren als auch der generelle Power-up-Einsatz gemeint ist. Eine passende deutsche Sprecherin bringt euch zudem an bestimmten Stellen Features näher, auf Wunsch gibt's die aber natürlich auch auf englisch.

Bedienung

Entdecke den Unterschied


generell intuitive, nahezu makellose Bedienung
verschiedene Fahrzeugtypen mit jeweils etwas anderem Handling
Für einen Arcade-Racer eigentlich eher ungewöhnlich wartet 'Blur' mit den drei großen Fahrzeugklassen 'Driftend', 'Ausgewogen' und 'Offroad' auf, deren Wahl je nach Strecke nebst Bodenbelag wohl überlegt sein will. Sinnvoll jedoch, dass es keine reinen Asphalt- oder Schotter-Strecken gibt. So ist jeder Fahrer darauf angewiesen, aus "seiner" Oberfläche das Beste herauszuholen, weil es schließlich auch Passagen gibt, in denen das gewählte Auto nicht am Maximum fahren kann. Die generelle Steuerung der Boliden gefällt, die Auswahl und Benutzung der Power-ups ist intuitiv und überhaupt gibt es keinen großartigen Grund zur Kritik. Außer vielleicht, dass Drift-Boliden mitunter etwas zu schwer in der Kurve liegen.

Spieltiefe

Mario Kart für Erwachsene


sinnvoll integrierte, nicht übermächtige Power-ups
verschiedene Fahrzeugklassen
Skill immer noch wichtiger als Glück
30 Strecken mit motivierenden Fan-Runs, Fan-Anfragen und Abkürzungen
überraschend gut agierende KI
Solomodus nicht schlecht, aber auch nicht wirklich spektakulär
Wir wissen es, die Überschrift dieser Kategorie findet mittlerweile weltweit exzessive Verwendung, aber 'Blur' kann die Anlehnung an den glorreichen Nintendo-Funracer nun mal nicht verbergen. Ist aber auch nicht weiter schlimm, das Werk aus dem Hause Bizarre bietet schließlich auch genügend eigene Ideen. Die Power-ups sprengen weder den Rahmen, noch entscheiden sie allein über den Ausgang eines Rennens, hinzu gesellen sich motivierende Elemente wie Fan-Runs und Fan-Anfragen, die euer Fan-Konto wie in einem Rollenspiel ansteigen lassen. Heraus kommen neue Fahrzeuge, Mods etc. Da nimmt man es auch gerne in Kauf, wenn eine Runde mal nicht so lief, wie es eigentlich sein sollte. Der Solo-Karrieremodus ist erwartungsgemäß natürlich nicht so spektakulär wie der Mehrspielermodus, punktet aber dennoch mit einem eigenen Level-Kreislauf, gewitzten und herausfordernden KI-Kontrahenten sowie anspruchsvollen Rivalen-Duellen.

Einstieg

Behutsam und doch fordernd


faires, aber forderndes Rennvergnügen
'Blur' sollte man in Sachen Schwierigkeitsgrad so lassen, wie er werkseitig eingestellt wurde. Er führt dabei Anfänger mit Videosequenzen behutsam ins Geschehen ein, verlangt euch aber schon nach ein paar Rennen einiges ab. Zumindest stets soviel, dass man selbst nach dem vierten Neustart immer noch motiviert über die Strecke heizt, weil das Ganze zwar durchaus anspruchsvoll aber nie wirklich unfair ist.

Multiplayer

Ein wahres Fest!


viele Modi, die teilweise freigeschaltet werden müssen
zig Herausforderungen
coole Freundschafts-Herausforderungen
bis zu 20 Spieler online, Splitscreen maximal vier
hoher Suchtfaktor
Onlineperformance bei 20 Spielern sehr gut, aber noch mit kleinen Lags
Sowohl off- als auch online geht bei 'Blur' die Post ab: Via Internet können sich bis zu 20 Spieler ein infernalisches Gefecht in verschiedenen Disziplinen liefern. Vor einer Konsole sind es im Splitscreen-Modus immerhin maximal vier an der Zahl. Die Performance ist dabei größtenteils gelungen, nur bei absolut vollem Fahrerfeld gibt es hier und da noch kleinere Lags. Wir sind uns aber sicher, dass Bizarre diese Probleme schon bald in den Griff bekommt. Der MP-Modus verfügt über einen eigenen Level-Kreislauf, d.h. dass ihr zwar bei Null beginnen müsst, alle Spieler aber fair behandelt werden. Nach wie vor verdient ihr euch in den Rennen Fans, die euch zu höheren Leveln verhelfen. Neue Autos, Lackierungen, Mods und Modi springen dabei für euch heraus. Es gibt soviel zu entdecken, dass es unmöglich ist, alles in Gänze zu erfassen. Seid euch aber sicher, dass 'Blur' noch lange eine aktive Spielerschaft halten können wird.

Fazit von Christopher Link

Als sich vor einiger Zeit das Release-Duell 'Split/Second' gegen 'Blur' andeutete, lagen meine Erwartungen noch auf einem Sieg des Black Rock-Werkes, doch auf der Zielgeraden hat Bizarres Funracer dem Konkurrenzprodukt doch tatsächlich die Stirn bieten können. Gerade im Mehrspielermodus brennt tierisch die Hütte, das lasst euch gesagt sein. Viele Herausforderungen, Fahrzeuge, Ränge, Modi und Mods wollen freigeschaltet werden. Ich persönlich rieche zwar schon DLC-Nachschub, doch bis man tatsächlich alle Facetten des Titels entdeckt hat, wird noch einige Zeit durchs Land gehen. Der Solomodus kann freilich nicht ganz an die Qualität der Mehrspieler-Variante anknüpfen, dient aber dank gut agierender und herausfordernder KI-Gegner als optimale Vorbereitung auf den Multiplayer-Part. Kurzum kann ich 'Blur' jedem Spieler bedenkenlos ans Herz legen, der auf actionreiche Racer im Speziellen und süchtigmachende Mehrspieler-Titel im Allgemeinen steht.

Kommentare (3)

domi07

geschrieben am 09.06.2010 um 12:05

domi07

Möchtegern

Kommentar #03
212 Beiträge

Blur - Review

Sieht sehr geil aus, ich werd mir mal die Demo saugen und dann bei Bedarf nachbestellen :)

Dude_master

geschrieben am 29.05.2010 um 14:50

Dude_master

Neuer Benutzer

Kommentar #02
5 Beiträge

Blur - Review

Ich werds mir wohl mal in der videothek leihen und dann wenns gefällt kaufen...:D:D:D:D:D:D:D

Valayar

geschrieben am 28.05.2010 um 17:19

Valayar

Spam-Lehrling

Kommentar #01
424 Beiträge

Blur - Review

Bin mal gespannt was Blur taugt :) hab mal wieder Bock auf ein arcadelastiges Game mit schicken Karren.

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