Blood Omen 2 - Test 


Blood Omen 2 ist mittlerweile der 4. Teil der dunkel-düsteren Vampir-Sage aus dem Hause Eidos. Begonnen hat alles mit Blood Omen 1, wo unser heutiger Protagonist (oder vielleicht eher Antagonist??) erschaffen wurde. Mit Soul Reaver 1 & 2 durfte dann ein weiteres Wesen der Nacht sich über die Bildschirme schlachten. Doch nun geht das Augenmerk wieder zurück auf Cain, dem Anti-Held des ersten Teils.
Eine neue Welt
Nach den Ereignissen aus Blood Omen 1 erschuf Cain eine Armee von Vampire um Krieg gegen die Menschheit zu führen und sich selbst zum ultimativen Herrscher aufzuschwingen. Jedoch kurz vor seinem Erfolg wurde er von einem mystischen Orden gestoppt, den Sarafanen. Deren Herrscher, Lord Sarafan, schaffte es sogar Cain im Zweikampf zu besiegen und für eine lange Zeit zu binden. Aber eben nicht für immer....
Ihr erwacht also nun nach 200 Jahren durstig und geschwächt. Das erste, was ihr erblickt, ist eine gross-busige, leichtbekleidete Vampirdame (irgendwie sehen alle Vampirinnen in dem Spiel so aus), die sich als Uma vorstellt und euch erst einmal wieder mit euren Möglichkeiten vertraut macht. Hierzu schickt sie euch erstmal kreuz und quer durch die Armenviertel der Stadt, was unserem arroganten Helden natürlich ziemlich gegen den Strich geht. Aber nun gut, im Laufe von 200 Jahren hat man ja viel vergessen und den Großteil seiner Kräfte eingebüßt.
Schon auf dem ersten Blick stellt man fest, dass ein Leben als Vampir hier nicht gerade ein Zuckerschlecken sein muss. Die Sarafanen haben die Stadt besetzt und überall magische Tore installiert, die ein Vampir nicht durchschreiten kann und Wachen aufgestellt, die mit ihren magischen Waffen Vampire erkennen und ihnen grossen Schaden zufügen können. Um diese macht man am Anfang erstmal einen Bogen und hält sich an Strassenräuber, die anscheinend auch in den Armenvierteln Unterschlupf gefunden haben. Also saugt man sich munter durch die Stadt, um schließlich auf den Lord aller Vampire zu treffen. Dieser erklärt einem, dass die Lage für die Geschöpfe der Nacht momentan nicht sonderlich rosig aussieht. Die Sarafanen haben die Stadt fest im Griff und es gibt nur noch wenige Vampire. Die einzige Möglichkeit wieder die alte Macht zu erlangen wäre Lord Sarafan zu töten, also macht sich Cain auf genau dies zu tun.
Gib mir Dein Blut
Die Kämpfe sind ebenso einfach wie fesselnd, vor allem wenn man gegen mächtigere Gegner oder mehrere gleichzeitig kämpft. Mit einer Taste wechselt man in den Kampfmodus und kann nun entweder gegnerische Angriffe blocken, selbst zuschlagen oder zu Seite ausweichen. Es ist ausserdem möglich einen geschwächten Gegner an der Kehle zu packen, um ihn in aller Ruhe zu malträtieren. Wenn man ihn dann zu Boden wirft und das Blut zu allen Seiten spritzt fragt man sich, wie das Spiel eine "Ab 16" Freigabe in Deutschland erhalten konnte.
Den besiegten Feinden kann man nun das Blut aussaugen. Dieses schiesst dann aus den Wunden der Gegner direkt in den Mund des Helden und heilt so seine im Kampf erlittenen Wunden.
Ausserdem enthält das Blut die Erfahrung der Verstorbenen, so dass mit jedem Ausgesaugtem auch die Erfahrungsleiste unseres Helden ein kleines Stückchen nach oben geht. Ist diese komplett gefüllt wachsen Cains Kräfte. Er macht mehr Schaden und kann mehr Blut zu sich nehmen, also auch mehr Treffer aushalten.
Neben dem, dass manb als Vampire nicht nur schneller und stärker ist, als der normale Mensch und auch noch weiter springen kann, erhält man zusätzlich noch "Dunkle Gaben". Dies sind Fähigkeiten, die wie eine Art Magie wirken. Am Anfang hat man derer nur zwei. Die eine ermöglicht es einem sich im Nebel nahezu unsichtbar zu bewegen und Gegner von hinten mit nur einem Streich zu töten. Die andere ist eine Art Super-Schlag, der aber erst aufgeladen werden muss. Dies geschieht dadurch, dass Cain Schläge der Gegner abblockt. Seinen Frust nicht selbst zuschlagen zu können scheint er in diesen Schlag zu setzen, um dann urplötzlich vernichtend zurückzuschlagen.
Weitere Dunkle Gaben erhält man im Laufe des Spiels, wenn man andere Vampire tötet, die jetzt für die Sarafanen arbeiten oder Cain aufgrund der Ereignisse des 1. Teils nicht sonderlich gewogen sind, und deren Macht absorbiert. Diese sind unter anderem Geisteskontrolle, ein Super-Sprung oder die Möglichkeit sich sehr schnell zu bewegen.
Teilweise steht man auch vor verschlossenen Toren oder grossen Seen aus Wasser, welche man nicht überqueren kann, da Vampire allergisch auf Wasser reagieren. Dann gilt es nach Hebeln und Rädern zu suchen, die man betätigen kann um das Wasser abzulassen oder Kisten irgendwohin zu schieben, um damit Tore zu öffnen. Diese Schiebepuzzel sind am Anfang wirklich einfach, nehmen aber im Laufe des Spiels an Schwierigkeit zu, jedoch nie in dem Maße, dass man daran verzweifelt.


Eine etwas nervige Sache ist, dass nur an bestimmten Punkten gespeichert werden kann. Auch lassen sich Zwischensequenzen, wie Gespräche, nicht abbrechen. Es kann also manchmal vorkommen, dass man sich eine mehrere Minuten dauernde Unterhaltung zum x-ten Mal anhören muss, weil man den Gegner auf den man kurz danach trifft wieder einmal nicht geschafft hat.
technische Seite
Die Grafik ist ziemlich dunkel gehalten, wie es sich für ein Vampir-Spiel gehört. Während jedoch die triste grau-braune Grafik am Anfang in die Armenviertel noch ganz gut passt, ist diese spätestens, wenn man durch die Kathedrale oder ein Schloss wandert, etwas fehl am Platze. Hier hätte man sich doch ein wenig mehr Abwechselung wünschen können.
Die Soundeffekte sind dafür ziemlich gut gelungen. Man kann teilweise die Unterhaltung der Bürger mitanhören, wie sie sich leise flüsternd über die ausgesaugten Toten unterhalten die ein paar Blocks entfernt gefunden wurden, ohne zu ahnen, das der Tod höchstpersönlich gerade an ihnen vorbeigeht. Auch Cains Stimme ist hervoragend syncronisiert worden. Sein Tonfall trieft förmlich vor Arroganz und Bosheit, während er sich in einer sehr dunkel, rauhen Stimme unterhält.
Neben dem, dass manb als Vampire nicht nur schneller und stärker ist, als der normale Mensch und auch noch weiter springen kann, erhält man zusätzlich noch "Dunkle Gaben". Dies sind Fähigkeiten, die wie eine Art Magie wirken. Am Anfang hat man derer nur zwei. Die eine ermöglicht es einem sich im Nebel nahezu unsichtbar zu bewegen und Gegner von hinten mit nur einem Streich zu töten. Die andere ist eine Art Super-Schlag, der aber erst aufgeladen werden muss. Dies geschieht dadurch, dass Cain Schläge der Gegner abblockt. Seinen Frust nicht selbst zuschlagen zu können scheint er in diesen Schlag zu setzen, um dann urplötzlich vernichtend zurückzuschlagen.
Weitere Dunkle Gaben erhält man im Laufe des Spiels, wenn man andere Vampire tötet, die jetzt für die Sarafanen arbeiten oder Cain aufgrund der Ereignisse des 1. Teils nicht sonderlich gewogen sind, und deren Macht absorbiert. Diese sind unter anderem Geisteskontrolle, ein Super-Sprung oder die Möglichkeit sich sehr schnell zu bewegen.
Sokoban
Teilweise steht man auch vor verschlossenen Toren oder grossen Seen aus Wasser, welche man nicht überqueren kann, da Vampire allergisch auf Wasser reagieren. Dann gilt es nach Hebeln und Rädern zu suchen, die man betätigen kann um das Wasser abzulassen oder Kisten irgendwohin zu schieben, um damit Tore zu öffnen. Diese Schiebepuzzel sind am Anfang wirklich einfach, nehmen aber im Laufe des Spiels an Schwierigkeit zu, jedoch nie in dem Maße, dass man daran verzweifelt.


Eine etwas nervige Sache ist, dass nur an bestimmten Punkten gespeichert werden kann. Auch lassen sich Zwischensequenzen, wie Gespräche, nicht abbrechen. Es kann also manchmal vorkommen, dass man sich eine mehrere Minuten dauernde Unterhaltung zum x-ten Mal anhören muss, weil man den Gegner auf den man kurz danach trifft wieder einmal nicht geschafft hat.
technische Seite
Die Grafik ist ziemlich dunkel gehalten, wie es sich für ein Vampir-Spiel gehört. Während jedoch die triste grau-braune Grafik am Anfang in die Armenviertel noch ganz gut passt, ist diese spätestens, wenn man durch die Kathedrale oder ein Schloss wandert, etwas fehl am Platze. Hier hätte man sich doch ein wenig mehr Abwechselung wünschen können.
Die Soundeffekte sind dafür ziemlich gut gelungen. Man kann teilweise die Unterhaltung der Bürger mitanhören, wie sie sich leise flüsternd über die ausgesaugten Toten unterhalten die ein paar Blocks entfernt gefunden wurden, ohne zu ahnen, das der Tod höchstpersönlich gerade an ihnen vorbeigeht. Auch Cains Stimme ist hervoragend syncronisiert worden. Sein Tonfall trieft förmlich vor Arroganz und Bosheit, während er sich in einer sehr dunkel, rauhen Stimme unterhält.
















