Beowulf - Test 

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Mit 300 bewies man bereits im April dieses Jahres, dass eine epische Heldensage ebenfalls als Drehbuch eines anspruchsvollen Hollywoodblockbusters dienen kann. Denn neben der beeindruckenden Präsentation glänzte der Film vor allen Dingen durch die heroische Hintergrundgeschichte. Diesem Beispiel folgend soll die komplett am Computer entstandene Adaption „Die Legende von Beowulf“ von Regisseur Robert Zemeckis eine ähnlich positive Reaktion bei den Kinozuschauern auslösen; wir haben uns indes mit der NextGen-Umsetzung des Films auseinander gesetzt. Warum das Spiel jedoch den Charme und die Action des gleichnamigen Kinofilms nicht verinnerlichten konnte, klärt unser Review.
Ich bin Beowulf!
Der Fokus des Films liegt in erster Linie auf den Schlachten gegen eine Überzahl an Feinden, knallharter Action und der epischen Inszenierung. Ähnlich verhält es sich auch im Spiel, in welchem ihr in die Rolle des Kriegers Beowulf schlüpft und Jagd auf Grendel, einem menschenfressenden Ungetüm macht. Dazu reist der Held zusammen mit zahlreichen loyalen Recken sowie dem treuen Freund Wiglaf in das kalte Dänemark, wo er am Hof von König Hrothgar schließlich auf das Monster trifft und einige Zeit später sogar nach dem Thron giert. Dass die Herrschaft aber gleichzeitig mit einem Fluch, einem finsteren Pakt mit einer Dämonenkönigin, einhergeht weiß Beowulf noch nicht.
So gilt es für den Spieler sich Monstern und anderem Ungetüm Dänemarks anzunehmen. Dabei stehen ihm - wie oben bereits erwähnt - einige Recken zur Seite, die sich durch kleinere Befehle leiten sowie durch Gesänge animieren lassen. Letztere werden hierbei vom Spieler angestimmt, indem er die jeweils auf dem Bildschirm eingeblendeten Tasten im angegebenen Rhythmus betätigt; dies erinnert stark an Titel wie Guitar Hero, wirkt jedoch weitaus einfacher und fordert wenig. Zum Einsatz kommen die beschrieben Kampfgesänge indes lediglich in bestimmten Situationen, in welchen Steine oder schwer zu öffnende Tore ein Hindernis für den Spieler darstellen und weggeschafft werden müssen. Weitere moralsteigernde Kräfte sind dagegen stets einsetzbar. Fernab der Moral der Recken scheint die KI der unterstützenden Mannen die Schwachstelle des Systems zu sein; diese wirkt zeitweise sogar dümmlich. So gilt das Spiel für Beowulf als verloren, wenn sämtliche Recken besiegt sind, was viele Spieler zwar fordern mag zugleich jedoch auch enorm frustriert.

Bezieht man nun die oftmals defensive und nichtsnutzige Haltung der Recken mit ein, so sollte schnell klar sein, dass ein Schutz zumindest eines Recken stets in den Aufgabenbereich des Helden fällt. Bei größeren Gegnermassen sowie weitläufigem Terrain kann sich dies hierbei oftmals als schwierig erweisen.
An der Küste schlagen wir einige Schergen zurück. Im Gegensatz zum direkten Konkurrenten Conan jedoch, fließt hier das Blut literweise.
Bezieht man nun die oftmals defensive und nichtsnutzige Haltung der Recken mit ein, so sollte schnell klar sein, dass ein Schutz zumindest eines Recken stets in den Aufgabenbereich des Helden fällt. Bei größeren Gegnermassen sowie weitläufigem Terrain kann sich dies hierbei oftmals als schwierig erweisen.




