So ganz konnte Beam Breakers dann doch nicht überzeugen. Aber wollen wir es einmal im einzelnen rekapitulieren. Die Grafik von Beam Breakers ist fantastisch. Die Atmosphäre von tiefen Häuserschluchten und einer lebendigen Stadt schafft Similis eindrucksvoll wiederzugeben. Allerdings kommt bei allen grafischen Finessen das Gameplay etwas zu kurz. So könnten die Missionen viel abwechslungsreicher sein, als nur immer Pizzabote, Autodieb oder Rennfahrer zu sein. Auch wenn die 57 Missionen immer unterschiedlich sind, sie ähneln sich sich doch sehr stark. Zusammen mit einer Hintergrundgeschichte, hätte Beam Breakers hier viel mehr aus sich machen können. Dadurch ist leider auch der Wiederspielwert fast null.
Auch will ein Geschwindigkeitsgefühl nicht so recht aufkommen. Zwar wird es in den späteren Missionen doch recht flott, an ein Wipeout kommt es doch nicht heran. Auch wenn es lustig ist durch die Massen von anderen Autos abzutauchen, zahlreichen Gegenständen auszuweichen und zu versuchen, die Polizei abzuhängen: die Bewegungen erscheinen etwas träge. Dies ist etwas, das mir schon in der Previewversion auffiel, aber leider nicht geändert wurde.
Insgesamt bietet Beam Breakers mit den verschiedenen Spielmodi, den schönen Rennen, der sehr guten Grafik und den am Ende doch vielen Missionen ein lustiges Rennspiel, dem aufgrund besagter Mängel zwar Topplatzierungen versagt werden, welches für Fans des Genre jedoch empfehlenswert ist.
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