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Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review Nintendo DS


Publisher: Ubisoft Entwickler: Gameloft USK: 12 Jahre
Genre: Action Release: 10.04.2008 Mehr Informationen
Nintendo DS

Grafik

6 Punkte

Sound

7 Punkte

Bedienung

5 Punkte

Spieltiefe

3 Punkte

Einstieg

6 Punkte

Grafik

Hin- und hergerissen...


überzeugende Animationen
durchaus nett gestaltete Umgebungen
"okaye" Charaktere
chronisch ruckelndes Spielgeschehen, wenn auch nur leicht
echte Details nicht zu finden
Umgebungen auf Dauer etwas abwechslungsarm
Die leicht ruckelnde Performance zieht nicht nur die grafische Seite, sondern auch andere Bereiche in den Keller. Grobe Ruckler oder geschweige denn eine Diashow gibt es zwar nicht, aber das chronische Nachziehen nervt von der ersten Sekunde an. Die Umgebungen und Charaktere können unter Handheld-Gesichtspunkten hingegen überzeugen, auch wenn echte Details Mangelware sind. Immerhin bewegt sich Altair gut animiert durch die etwas abwechlungsarme Palette an Locations.

Sound

Ich spreche keine Sprache...


lebendig wirkende Ambience-Effekte
gute, allgemeine Soundeffekte
akzeptable Musikeinspieler
keine Synchronisation
Effekte brechen manchmal einfach ab
Die Schwertfuchteleien sind angenehm vertont wurden, auch die immer wieder eingestreuten Musikeinlagen - zum Beispiel wenn Altair entdeckt wird - können überzeugen. Schade aber, dass manche Effekte hier und da abgebrochen wirken, quasi manchmal also nicht zuende gespielt werden. Zu sagen ist noch, dass Ubisoft es verpasst hat, die Gespräche zu synchronisieren. Auf dem Nintendo DS ist das zwar nach wie vor keine Selbstverständlichkeit, aber andere Spiele haben gezeigt, dass es durchaus möglich ist. Im Großen und Ganzen kann man aber nicht meckern: Ambience-Soundeffekte wie Vögelzwitschern, unverständliche Gespräche etc. gibt es, dadurch wirken die Locations auch lebendiger - selbst dann, wenn keine Sau in Reichweite ist.

Bedienung

Pleiten, Pech und Pannen...


prinzipiell einfache, eingängige Steuerung
Kämpfe bedienungstechnisch ein Klacks
leichte Ruckler versauen viele Sprünge
Altair springt nicht immer dorthin, wo er hin soll
versaute Kollisionsabfrage
problembehaftete Kameraführung
An sich ist die Steuerkreuz-Steuerung des Helden ja nicht unbedingt schlecht, jedoch sorgt das stete Nachziehen der Performance dafür, dass nicht jeder Sprung gelingt. Hinzu kommt ein ungenaues Handling des Helden, eine vermaledeite Kollisionsabfrage sowie eine zuweilen bescheidene Kameraführung. Vor allem dann, wenn man von Altair nur noch die Füße sieht und man einen blinden Bereich entgegensteuert.

Spieltiefe

Kein echter Assassine!


anfangs nette Minispiele und Kämpfe
immer wieder neue Skills
anspruchslose Kämpfe
Schleichen fast passé
Fehlen jeglicher Highlights in den unspektakulären Missionen
öde präsentierte Geschichte
knapper Umfang (~ 4h)
recht hoher Preis
Natürlich haben wir keine 1:1-Umsetzung des großen Bruders erwartet - zu erwarten war aber eigentlich, dass man sich mit Schleichmanövern - eines der Hauptelemente der richtigen Fassung - mehr beschäftigt und diese nicht zur Nebensächlichkeit verkommen lässt. Und so bietet Altairs Chronicles abseits des wilden Geplänkels mit Wachen und den okayen Minispielen nichts, was man als gelungen bezeichnen könnte. Die Kämpfe sind gar lediglich eine Sache des dicken Daumens, denn außer ausgeprägte Fähigkeiten im Bereich des "Buttonsmashings" wird man nicht gefordert. Schade um die gute Vorlage. Bedauerlich auch, dass bereits nach knapp vier Stunden Ende im Gelände ist. Bei einem Verkaufspreis von circa 40,- Euro ist das alleine schon eine halbe Frechheit.

Einstieg

Nicht fordernd genug...


fair platzierte Checkpoints
Hilfeeinblendungen während des Spielens und im Ladescreen
Steuerungs- und Orientierungsprobleme machen Hüpfpassagen unnötig schwer
Kämpfe viel zu einfach für gebübte Spieler
Okay, schon die großen Brüder waren nicht unbedingt schwer, aber Altairs Chronicles legt hier noch mal eine Schippe drauf. Die Kämpfe sind durch simples Gehaue auf die Buttons kinderleicht zu gewinnen, schleichen müsst Ihr fast nie und wenn Ihr mal sterben solltet, liegt das bestimmt daran, dass Euch die Steuerung mal wieder einen Sprung vermasselt hat. Dabei sind die Hüpfpassagen ja noch nicht mal schwer - wenn Altair allerdings mal wieder woanders hinhüpft, sorgt das schon mal für Frust. Immerhin gibt es regelmäßige Checkpoints, ist ja auch was.

Fazit von Christopher Link

Als echter Meuchelmörder müsste Altair eigentlich sämtliche Exemplare seines Nintendo DS-Auftritts mit der Handgelenkklinge zerfetzen, denn während Assassins Creed auf den Konsolen und dem PC noch ein Glanz und Gloria im Bereich Atmosphäre war, ist selbige bei Altairs Chronicles komplett verschwunden. Stattdessen sammle ich farbige Kugeln ein, lese tierisch langweilige Textpassagen, die wohl etwas wie eine Geschichte darstellen sollen und rege mich über die chronisch hinterhinkende Performance auf, die mir im brutalen Duett mit der missratenen Kameraführung regelmäßig einen Sprung versaut. Okay, das Leben als Assassine ist nun mal mit Steinen auf dem blutigen Weg gepflastert, aber ich bevorzuge doch lieber die Fassung für den PC oder wahlweise auch Xbox 360/PlayStation 3. Da stürze ich wenigstens nicht in Bereiche, die ich nicht einmal einsehen kann. Schade um den coolen Helden.

Kommentare (5)

allehop

geschrieben am 20.05.2008 um 15:07

allehop

Möchtegern

Kommentar #05
148 Beiträge

Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review

Da muss ich Novem zustimmen...so ne spiele wie Assassins Creed oder andere topgames wie GTA sollten nicht auf einen Handheld existieren

Novem

geschrieben am 19.05.2008 um 22:07

Novem

Spam-Meister

Kommentar #04
4056 Beiträge

Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review

Ehrlich gesagt, bin ich ganz froh, dass es nich so gut geworden is, ich habs mir schon im Vorraus gedacht, dass des nichts werden kann, weil das Spiel einfach auf ne anständige Konsole gehört und nicht aufn Kinderhandheld und das ist und bleibt der DS für mich nun mal.

lanstriker

geschrieben am 19.05.2008 um 19:58

lanstriker

Looki Imperator

Kommentar #03
10987 Beiträge

Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review

So kann man auch ne Lizenz kaputt machen finde ich.

Christopher_Link

geschrieben am 19.05.2008 um 16:50

Christopher_Link

Community Manager

Kommentar #02
11585 Beiträge

Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review

@faiazwo:

In Altairs Chronicles gibt es im Gegensatz zum großen Bruder keine offene Welt mehr. Im Prinzip läufst du von links nach rechts, aber auch in die Tiefe des Raums und aus Ihr hinaus. Linear bleibt das Ganze trotzdem und spielt sich ähnlich wie ein Sidescroll-Jump'n'Run. Assassins Creed war zwar schon in einem gewissen Maße linear, da konntest du dir aber auch noch aussuchen, wie du dein nächstes Ziel angreifst.

faiazwo

geschrieben am 19.05.2008 um 16:40

faiazwo

Spam-Lehrling

Kommentar #01
363 Beiträge

Assassins Creed: Altairs Chronicles - Review

Schade eigentlich das es so schlecht Abgeschnitten hat, das Preview war doch afaik Sehr Gut.
Aber mit einfachen draufkloppen auf den Gegner, anscheinend nervenden Jump n Run Einlagen und dazu noch 4 Stunden Spielzeit (die auch fürn Handeld zu wenig sind) sollte n Game auch nicht mehr Prozente einfahren dürfen.

Ich frag mich nur inwiefern der Spielablauf ist..Linear? Oder Ähnlich wie man es von den anderen Fassungen gewöhnt ist?

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