Asphalt Injection - Test 

Ansonsten eher auf Smartphones (für deutlich weniger Geld) zuhause, bringt Gameloft die 'Asphalt'-Serie zum Vita-Launch auf die tragbare Konsole. Natürlich wurden spielerisch keine Änderungen vorgenommen, nur an der Preisschraube wurde kräftig gedreht. 'Asphalt 6' für iPhone liegt aktuell bei 80 Cent, die Vita-Variante mit leichten Feature-Updates gibt es für 27 Euro mehr – geschäftstüchtig.
Wanted: Gameplay
Asphalt ist ein reiner Arcade-Racer ohne irgendwelchen Schnickschnack. Ihr drückt das Gaspedal durch, driftet um Kurven und zündet hier und da einen Nitroboost. Vom Gefühl her am ehesten mit 'Burnout' vergleichbar, fehlen aber gleich mehrere Dinge. Zum einen gibt es keinen richtigen Grenzbereich beim Fahren. Entweder fahrt ihr wie auf Schienen oder es zerlegt euch komplett. Kollisionen mit der Wand lassen euch ebenso entweder harmlos zurückspringen oder ihr könnt das Rennen über den Haufen werfen. Weiterhin fehlt ein Element, das die Rennen nicht langweilig werden lässt.
Bei 'Burnout' sind dies die massiven Zerstörungen, bei 'Ridge Racer' zum Beispiel die schweren Gegner, die den Einsatz von Windschatten nötig machen. 'Asphalt' bietet nichts dergleichen. Es geht einfach von A nach B, wobei ihr zwischendurch immerhin Geld und Boost-Symbole einsammeln dürft. Die Karriere steht ganz im Zeichen von Sternen, von denen es in jedem Rennen fünf Stück zu sammeln gibt. Die ersten drei Plätze bringen kumuliert jeweils einen, einen weiteren gibt es in der Regel für genügend Driftpunkte, den fünften für die Eliminierung eines Gegners. Mit den Sternen schaltet ihr neue Event und Strecken frei, gegen verdientes Bargeld gibt es neue Wagen.
In der Garage stehen maximal 45 lizenzierte Fahrzeuge von Alfa Romeo über Ferrari, Lamborghini, Ford bis hin zu MacLaren. Ein Schadensmodell existiert nicht und alle (!) Fahrzeuge fahren sich absolut identisch, vom Topspeed einmal abgesehen. Leider ist die Spielgeschwindigkeit extrem niedrig – 200 Sachen fühlen sich an wie 45 km/h und es wird auch mit Nitro-Einsatz nicht besser.

In der Garage stehen maximal 45 lizenzierte Fahrzeuge von Alfa Romeo über Ferrari, Lamborghini, Ford bis hin zu MacLaren. Ein Schadensmodell existiert nicht und alle (!) Fahrzeuge fahren sich absolut identisch, vom Topspeed einmal abgesehen. Leider ist die Spielgeschwindigkeit extrem niedrig – 200 Sachen fühlen sich an wie 45 km/h und es wird auch mit Nitro-Einsatz nicht besser.







