Anno 1701 - Vorschau 

Anno 1701 - Video-Preview (High Quality)
Anno 1701 - Video-Preview (Low Quality)
Noch knapp zwei Wochen, dann ist es da – das dritte Sequel zum erfolgreichsten Spiel aus deutschen Landen. Mit Anno 1701 haben sich die Entwickler von Related Designs eindeutige Ziele gesetzt: die Vorgänger übertrumpfen, und zwar durch knallharte Logik. Was hat 1602 funktioniert? Was ist 1503 gefloppt? Alte Tugenden beibehalten und aus begangenen Fehlern lernen. Ob sich die Anstrengungen gelohnt haben, konnten wir nun anhand einer Preview-Version von Anno 1701 selbst überprüfen.
Unendliche Weiten
Ein elementarer und wohl gleichzeitig auch der bekannteste Bestandteil der Anno-Reihe war und ist auch im neuesten Serien-Ableger das Endlosspiel, was übersetzt etwa so viel wie „Spielen bis der Arzt kommt“ heißt. Keine festen Missionsziele, keine inhaltlichen Beschränkungen, einfach nur eine große und geräumige Seekarte mit einer handvoll Inseln, die ungeduldig darauf warten besiedelt zu werden. Bevor man sich aber in dieses Siedeln ohne Ende stürzt, wollen einige Einstellungen vorgenommen werden. Um sich eine Spielumgebung frei nach den eigenen Wünschen zu gestalten, verfügt der Endlosspiel-Modus über viele sinnvolle Optionen. Auswahlmöglichkeiten wie die Kartengröße, die Menge der Rohstoffvorkommen oder die Fruchtbarkeit der Inseln machen nur einen Bruchteil der Einstellungsparameter aus. Will man gegen KI-Mitspieler antreten? Wenn ja, welche? Insgesamt 12 CPU-gesteuerte Gegenspieler stehen dabei zur Auswahl, jeder von ihnen zeichnet sich durch individuelle Charakterzüge und daraus resultierende verschiedenste Spielstrategien aus. Wer will, der kann aus dem Endlosspiel durch wenige Klicks ein Spiel mit bestimmten Siegesbedingungen machen – so kann z.B. der aus einer Partie als Gewinner hervorgehen, der es schafft, einen Pakt mit den Freibeutern zu schließen. Diplomatie und Handel haben in Anno 1701 überhaupt einen sehr hohen Stellenwert. Auf jeder Karte (im Endlosspiel) befindet sich auch ein Außenposten des bereits aus den Prequels bekannten freien Händlers.
Dieser nette Geselle klappert mit seinem Handelsschiff die Häfen aller Spieler ab und verkauft, bzw. kauf ihnen ihre Waren ab. Neu ist, dass der Händler hin und wieder, während des laufenden Spielgeschehens, eine zeitlich begrenzte Quest in Auftrag gibt. Wer sich dieser annimmt und sie als erster erfolgreich absolviert, kann sich über eine dicke Entlohnung in Form von diversen Rohstoffen oder Gold freuen.
Auf eine zusammenhängende Kampagne haben die Entwickler von Related Designs bewusst verzichtet, laut eigenen Aussagen hat diese im Vorgänger nicht ihren Zweck erfüllt. Stattdessen setzt man in bester Anno 1602-Manier wieder auf mehrere, nicht zusammenhängende Szenarien, die aber wiederum jedes für sich eine eigene, interessante Geschichte erzählen. Wie auch schon damals, besitzt jedes Szenario einen fest zugewiesenen Schwierigkeitsgrad, Experten können sich also ohne große Umwege sofort an die harten Missions-Brocken machen. Einsteiger müssen hingegen nicht verzweifeln. Außer, dass es auch speziell auf Genre-Neulinge und Anfänger zugeschnittene Aufträge gibt, wer absolut keine Ahnung vom Anno-Gameplay hat, kann sich durch ein leicht verständliches Tutorial in Windeseile mit der Spielmechanik vertraut machen.


Darüber hinaus verfügt das Spiel, ähnlich wie Rundenstrategie-Kollege Civilization IV über eine ausführliche Spielenzyklopädie, die Annopedia, in der alle spielrelevanten Infos untergebracht sind. Die wohl wichtigste Änderung im Vergleich zum direkten Vorgänger Anno 1503: statt der umständlichen Marktstände, an denen die Insel-Bewohner ihre benötigten Waren einkauften und dadurch Geld in die Stadtkasse sprudelte, besinnte man sich beim Spieldesign zurück und reguliert die Stadteinnahmen nun wieder ausschließlich durch stufenlos einstellbare Steuernsatzungen.
Auf eine zusammenhängende Kampagne haben die Entwickler von Related Designs bewusst verzichtet, laut eigenen Aussagen hat diese im Vorgänger nicht ihren Zweck erfüllt. Stattdessen setzt man in bester Anno 1602-Manier wieder auf mehrere, nicht zusammenhängende Szenarien, die aber wiederum jedes für sich eine eigene, interessante Geschichte erzählen. Wie auch schon damals, besitzt jedes Szenario einen fest zugewiesenen Schwierigkeitsgrad, Experten können sich also ohne große Umwege sofort an die harten Missions-Brocken machen. Einsteiger müssen hingegen nicht verzweifeln. Außer, dass es auch speziell auf Genre-Neulinge und Anfänger zugeschnittene Aufträge gibt, wer absolut keine Ahnung vom Anno-Gameplay hat, kann sich durch ein leicht verständliches Tutorial in Windeseile mit der Spielmechanik vertraut machen.


Darüber hinaus verfügt das Spiel, ähnlich wie Rundenstrategie-Kollege Civilization IV über eine ausführliche Spielenzyklopädie, die Annopedia, in der alle spielrelevanten Infos untergebracht sind. Die wohl wichtigste Änderung im Vergleich zum direkten Vorgänger Anno 1503: statt der umständlichen Marktstände, an denen die Insel-Bewohner ihre benötigten Waren einkauften und dadurch Geld in die Stadtkasse sprudelte, besinnte man sich beim Spieldesign zurück und reguliert die Stadteinnahmen nun wieder ausschließlich durch stufenlos einstellbare Steuernsatzungen.




