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Anno 1701 - Test PC




Da sind wir nun, alleine, inmitten des weiten Ozeans, überall um uns herum nur Wasser. Unser Entdeckerschiff vollgeladen mit Rohstoffen, unsere Ziele klar: wir wollen neue Welten entdecken, fremde Kulturen und Zivilisationen kennen lernen, dorthin vordringen, wohin es bis dato noch kein Seefahrer geschafft hat Wahrlich interessante Ambitionen, doch jeder muss mal klein anfangen … und sich nebenbei auch beeilen, sonst sind nämlich alle brauchbaren Inseln von unseren nicht minder ambitionierten Mitstreitern besetzt und dann kann sich der Traum vom eigenen Schloss ganz schnell in Luft auflösen. Man merkt schnell, Anno 1701 ist auch in seiner aktuellsten Ausführung noch immer das, was es auch schon 1503 und 1602 war. An Bord eines einsamen Kahns machen wir uns auf die Suche nach einer fruchtbaren Insel, um dort unsere eigene kleine Welt zu gründen, weit weg von all den Städten auf dem Festland.

Angefangen wird wie immer mit der Errichtung eines Kontors. Dieser dient zum Warenaustausch zwischen Schiffen und der Siedlung. Es folgt eine langwierige, dafür aber höchst motivierende Aufbauphase in der man zu allererst die Grundversorgung für seine zukünftige Siedlung sicherstellen muss – Holz und Nahrung, einpaar Stoffe, das ist alles was die frisch aufs Eiland gezogenen Pioniere vorerst zum Leben brauchen. Mit einer wachsenden Bevölkerungsanzahl wird kurze Zeit darauf der Ruf nach speziellen Gebäuden laut: Kirchen dienen der Gotteslehre, Schulen werden gefordert um die grauen Zellen auf Vordermann zu bringen. Am wichtigsten ist aber das Dorfzentrum, welches nach dem Kontor sowie den Gebäuden zur Erstversorgung und kurz vor dem Errichten der ersten Pionierhäuser errichtet werden muss. Dieses in Anno 1701 neu dazugekommene Gebäude dient als kultureller Mittelpunkt der Siedlung. Hier treffen sich die Einwohner zum täglichen Smalltalk, beobachten Aussteller und Ehrengäste.
Letztere statten dem Dorfzentrum ab und zu einen Besuch ab und bringen gleichzeitig verschiedene Vorteile mit sich. So werden beispielsweise während der Schmied seinen Stand im Dorfzentrum aufgeschlagen hat, die Lagerräume der Stadt kontinuierlich mit Werkzeug gefüllt. Hält wiederum der Schiffskapitän eine Rede, so wird für die Zeit seiner Anwesenheit die Herstellung von Schiffen in der Werft günstiger und geht schneller von statten.

Damit sich die Einwohner in der Siedlung wohl fühlen, müssen, wie bereits erwähnt, bestimmte Wünsche und Bedürfnisse von ihnen Erfüllt sein. Nur dann entwickeln sie sich mit der Zeit, werden von Pionieren zu Siedlern, von Siedlern zu Bürgern, von Bürgen zu Kaufläuten und von Kaufläuten zu Aristokraten. Durch die Entwicklung passen dann mehr Menschen in die größeren Häuser, was wiederum bedeutet, dass es mehr Einwohner auf gleicher Wohnfläche gibt, die brav ihre Steuergelder bezahlen. Ja, richtig gehört, anders als in Anno 1503 wird das dringend benötigte Geld nicht mehr durch den Warenverkauf an Marktständen, sondern durch Steuern in die Stadtkasse gespült, die man stufenlos regulieren kann.



Sind die Steuersatzungen zu hoch angesetzt, so gefällt das den Einwohner verständlicherweise gar nicht und sie randalieren folglich. Sind sie wiederum zu niedrig, läuft man Gefahr über längere Zeit hinweg Bankrott zu gehen, da die Unterhaltskosten für Betriebe nicht von den Steuereinnahmen gedeckt werden können. Doch keine Bange, nicht alle damals neuen Features aus Anno 1503 wurden entfernt, lediglich die, die sich mit der Zeit als überflüssig herausgestellt haben, fielen der Schere zum Opfer. Nicht zu den verworfenen Inhalten gehört unter anderem die Forschung.
19.12.2006
09:12

Anno 1701

Looki Review

19.12.2006
07:39

Anno 1701

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