Anno 1404 - Vorschau 

Es war eine der großen Überraschungen der letztjährigen Games Convention: die Ankündigung von Anno 1404. Gut, zugegeben, wir wussten damals schon knapp zwei Wochen vor der offiziellen Enthüllung in Leipzig, dass ein Anno-Sequel angekündigt wird. Zusammen mit einigen Kollegen von anderen Magazinen wurden wir nach Mainz eingeladen, um an einer Pressevorführung des mit Spannung erwarteten Sequels teilzunehmen. Die dort gewonnen Eindrücke und Infos haben wir kurz darauf in einer kompakten Preview zusammengefasst, die euch pünktlich zur GC-Ankündigung die ersten wichtigen Infos und Screenshots zum deutschen Aufbauspiel-Nachfolger geliefert hat. Vor kurzem hat es uns wieder in die Räumlichkeiten von Entwickler Related Designs verschlagen, wo uns die neueste Version von Anno 1404 präsentiert wurde. Mit von der Partie waren viele neue Infos, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Schaffe, schaffe, Häusle baue
Wer sich ein klein wenig mit der Anno-Reihe auskennt, der weiß, dass neben dem allgemeinen Besiedeln von Inseln, dem Kontakt zu anderen Völkern, dem Handel mit eben diesen sowie etwaigen militärischen Konflikten vor allem ein Aspekt im Vordergrund des Gameplays steht - die Entwicklung der eigenen Städte. Dies geschieht Anno-typisch vorrangig dadurch, dass die Bewohner nach und nach ihre Bevölkerungsstufe erhöhen. So werden anfangs aus einfachen Pionieren Siedler, die sich später zu Bürgern, Kaufleuten und letztendlich Aristokraten entwickeln.
Voraussetzung für den Sprung auf eine neue Bevölkerungsstufe und damit unter anderem auch das Freischalten von neuen Gebäudetypen ist die Erfüllung spezieller Bedürfnisse der Einwohner. Dieses Prinzip wird in Anno 1404 nicht nur fortgeführt, sondern auch erweitert. Die Anzahl der Zivilisationsstufen wurde auf sieben erhöht, davon sind fünf in der „klassischen Welt“ erreichbar, die restlichen zwei sind der neuen, orientalischen Welt vorbehalten. Außer den Bevölkerungstypen erhalten im neuen Anno auch die einzelnen Zivilisationsstufen eigene Bezeichnungen, die sich an der Größenordnung der Städte sowie deren Einwohnermenge orientieren. So trägt die letzte der fünf Zivilisationsstufen der „klassischen Welt“ beispielsweise die Bezeichnung Metropole. Dabei handelt es sich um eine Stadt, in der mehr als 10.000 Einwohner leben.
Die Bedürfnisse der Einwohner werden neuerdings in Gruppen eingeteilt. Insgesamt wird es acht verschiedene Gruppen à vier Bedürfnisse (Rohstoffe und Gebäude) geben, die gestillt werden wollen. Mit jeder Zivilisationsstufe muss man mehr Bedürfnisse einer Gruppe befriedigen, außerdem variiert je nach Stufe auch die prozentuale Verteilung der zu befriedigenden Bedürfnisse. Eines der neu dazugekommenen Bedürfnisse ist „Schutz“. Da sich die Menschen ab der Patrizier-Stufe anfangen Sorgen über ihre Verwundbarkeit zu machen, fordern sie von ihrem Herrscher Schutz. Dieses Bedürfnis kann durch den Bau von Stadtmauern oder Wachtürmen befriedigt werden. Dann können alle Einwohner wieder beruhigt schlafen.

Die Bedürfnisse der Einwohner werden neuerdings in Gruppen eingeteilt. Insgesamt wird es acht verschiedene Gruppen à vier Bedürfnisse (Rohstoffe und Gebäude) geben, die gestillt werden wollen. Mit jeder Zivilisationsstufe muss man mehr Bedürfnisse einer Gruppe befriedigen, außerdem variiert je nach Stufe auch die prozentuale Verteilung der zu befriedigenden Bedürfnisse. Eines der neu dazugekommenen Bedürfnisse ist „Schutz“. Da sich die Menschen ab der Patrizier-Stufe anfangen Sorgen über ihre Verwundbarkeit zu machen, fordern sie von ihrem Herrscher Schutz. Dieses Bedürfnis kann durch den Bau von Stadtmauern oder Wachtürmen befriedigt werden. Dann können alle Einwohner wieder beruhigt schlafen.







