GC 08: Anno 1404 - Vorschau 

zum Interview mit Christopher Schmitz (Ubisoft)
zum offiziellen Trailer
Anno 1602, 1503, 1701 und jetzt, nach einem Zeitsprung von 300 Jahren mitten ins 15. Jahrhundert soll Anno 1404 die Gemüter der Aufbaustrategie-Gemeinde beglücken. Entwickelt wird das Anno-Sequel bei den Mannen von Related Designs, die schon für den direkten Vorgänger des Spiels verantwortlich waren und jetzt gameplaytechnisch noch einen drauf setzten wollen. Wir durften in Mainz bereits einen Blick auf eine Vorführversion des Spiels werfen und zögern natürlich keine Sekunde daran, unsere Eindrücke mit Euch zu teilen.
Das letzte Mal in Leipzig
Eigentlich könnte man ja denken, dass die Grafikengine von Anno 1701 auch heute noch einiges hergibt und deshalb ruhig auch für den Nachfolger der deutschen Traditions-Spielereihe benutzt werden könnte. Falsch gedacht. Die Entwickler haben sich dazu entschlossen, Anno 1404 in ein von Grund auf verändertes Grafikgewand zu verpacken. Neben technischen Aspekten, die Related Designs dazu bewogen haben (mehr dazu im Interview), wollte man das Spiel reifer wirken lassen - was unserer Meinung nach auch geklappt hat, da Anno 1404 in der uns gezeigten Version insgesamt erwachsener aussieht.
Überwog bei 1701 größtenteils noch ein relativ bunter Bonbon-Look mit vielen Bloom-Effekten, wird der Nachfolger mit detaillierteren Texturen und realistischeren Umgebungen aufwarten. Die Städte sehen wiederum lebendiger aus. Sämtliche Gebäude sind komplett 3D-animiert. Stoffe an den Häusern reagieren auf lokale und globale Winde, ebenso wie diverse andere Objekte, die sich bei Wind bewegen können - Seile, an denen Kisten hängen oder gar Erzeugnisse von Farmen. Dass einem der Wind einfach so die Ernte vom Feld fegt, muss man jedoch nicht befürchten, die Physik-Engine dient größtenteils der Realismus-Erhöhung sowie dem optischen Aufpeppen der Städte. Die sollen in Anno 1404 übrigens an Monumentalität gewinnen. Nach dem Motto „Großes wird größer und Kleines wird kleiner“ hat man Gebirge und Häuser größer und die Einwohner kleiner dargestellt. Je nach Zoom-Stufe variiert dies allerdings. Dadurch wirken ausgebaute Städte monumentaler (siehe den Kaiserdom auf dem Screenshot).

Darüber hinaus wird es mehr Möglichkeiten geben, seine Stadt mit Hilfe von verschiedenen Zierbauten den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen und zu verschönern.

Die Städte wirken dank der neuen Grafikengine und netten Physik-Effekten monumentaler und realistischer als in den Vorgängern.
Darüber hinaus wird es mehr Möglichkeiten geben, seine Stadt mit Hilfe von verschiedenen Zierbauten den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen und zu verschönern.



















