Anno 1404 - Test 

„1602, 1503, 1701 ja so stimmen wir alle ein. Mit dem Schiff, vollgepackt, in ´nem großen Inselmeer, werden wir nur glücklich sein.“ Jedenfalls gilt diese Aussage für die Startbedingungen eines jeden Titels der Reihe. Wie wir von diesen Spielen gelernt haben, sind diese Voraussetzungen (Schiff und Meer) die Grundlage für wohlhabende Reiche. Auch der vierte Teil hält sich strikt an diese Tradition und weiß geschickt, wie seine Vorgänger, das gegebene Spielprinzip zu verfeinern und neue Nuancen einzuführen.
Bei dem wilden Wechsel durch die Jahrhunderte war es nur eine Frage der Frage der Zeit, wann die Entwickler letztlich in eine mittelalterliche Epoche vorstoßen. In Anno 1404 war die Neue Welt noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und die Reformation ein Fremdwort. Entdecker, Händler und Ritter zieht es im wahrsten Sinne dorthin, wo der Pfeffer, und damit der persönliche Reichtum, wächst: in den Orient.
In die "Neue Welt"
Dieser ist auch gleichzeitig die augenfälligste Neuerung. Wurde der Orient im Vorgänger lediglich durch Handelsposten repräsentiert, ist er in Anno 1404 quasi eine parallele Ebene zum Aufbau der eigenen Siedlung. So kann man orientalische Gebäude bauen und Nomaden einziehen lassen, die mit eigenen Bedürfnissen, Produktionsketten und Zivilisationsstufen (Nomaden und Gesandte) alles komplizierter machen. Warum sollte man sich also mit dem Orient beschäftigen? Dies ist mit dem leicht veränderten Wirtschaftssystem zu erklären. Es gibt zwar nun wesentlich mehr verschiedene Gebäude und Waren, die aber in acht Bedürfnisgruppen (Nahrung, Glaube, Besitz usw.) untergliedert sind.
























