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American Conquest - Test PC




Was interessiert die Amerikaner schon Europa? Wenig! Daher war der Erfolg von Cossacks auf dem größten Spielemarkt, den USA, nur mäßig und CDV entschloss sich mit American Conquest ein eher USA-affines Spiel zu produzieren. Dementsprechend gibt es jetzt auch 8 Kampagnen mit 42 Missionen, die sich allesamt mit der Entdeckung der "Neuen Welt", bzw. den entsprechenden wichtigen Konflikten vor der Unabhängigkeitserklärung der USA, beschäftigen. Vorhanden ist auch die Zerstörung der Atzteken und Washington's Feldzug gegen die britische "Besatzungsmacht". Jede Mission wird mit exzellenter Einleitung präsentiert. Die geschichtlichen Hintergründe werden in glasklarer Sprache gesprochen und sind derart detailiert, dass ein Durchspielen sich schon fast deswegen lohnt.

Es geht los..die Indianer kommen!



Gut es dreht sich nicht in jeder Mission um Indianer, oder politisch korrekt "amerikanische Ureinwohner": gegenwärtig, zumindestens als neutrale Stämme, sind sie aber fast immer vorhanden. Die Kampagnenmissionen beginnen immer voreingestellt mit bestimmten Kamfeinheiten und einigen Bauern, in den Endlosmissionen oder im Mehrspielermodus kann vorher eingestellt werden, ob mit einer großen Armee gestartet werden soll oder wenige Bauern die Anfangsformation stellen sollen, dafür aber 4 Stunden Friedenszeit genießen.
Übrigens kann die Cossacks/American Conquest Engine theoretisch bis zu 16.000 Einheiten gleichzeitig darstellen. Obwohl dies nur äußerst selten vorkommen dürfte, basieren die Schlachten doch auf große Armeen. Die Schlachten hängen teilweise extrem von der gewählten Formation, der Moral der eigenen Einheiten sowie der Feindtruppen und auch der gewählten Strategie, wie das Angreifen der Flanken durch die Kavallerie, ab.



Strategie pur



Beim Kampfsystem bietet American Conquest eine extreme Spieltiefe. Es gibt mehrere unterschiedliche Sichtweiten oder Angriffszonen - in denen die eigenen Einheiten mir Fernkampf- oder Nahkampfwaffen angreifen. Außerdem beeinflußt die Entfernung den Schaden von Fernwaffen, ist die Moral der Einheiten - wegen einer Übermacht des Gegners oder starkem Verlust in den eigenen Reihen (nur wenn es für die jeweilige Einheit erkennbar ist)- entscheidend, sollte die Schussfrequenz der Musketenschützen beachtet werden und vieles mehr.
(Cluster: nd32 - Sprache: de)