Agon: The Lost Sword of Toledo - Test 

Einen Adventuretitel in mehreren Episoden auf den Markt zu bringen, ist nicht zuletzt seit der jüngst veröffentlichen Sam & Max-Reihe schon fast als genretypisch zu bezeichnen; das von Vielen am Anfang stark kritisierte Konzept, fand dabei auch in Fankreisen in letzter Zeit immer regeren Zuspruch. Nicht verwunderlich also, dass auch andere Entwicklerstudios auf das Episodenformat zurückgreifen, um ihre Spiele an den Mann zu bringen. Ein Beispiel dafür ist die Spieleschmiede Kalypso, die bereits mit den ersten drei veröffentlichten Episoden von Agon überdurchschnittlich gute Adventurekost bot. Wir haben uns nun den vierten Teil der Reihe näher angesehen und festgestellt, dass auch Verbesserungen und Steigerungen in Hinblick auf Story und durchaus auch innerhalb des frischen und unverbrauchten Episodenformats möglich sind.
Toledo, welch eine Stadt
Wie in der vorherigen Teilen, schlüpft der Spieler auch in „The Lost Sword Of Toledo“ in die Rolle des englischen Kunstprofessors Samuel Hunt, der in der spanischen Provinz Toledo einen alten Freund seiner Gattin besuchen soll.
Dort angekommen, berichtet die Tochter jedoch vom Tod des Familenfreundes und angesehenen Malers durch die Krankheit Tuberkulose; doch nicht genug, befindet sich die Tochter des Künstlers selbst in schwerer Not. Sie soll zwangsverheiratet werden und somit das gesamte Erbe des Vaters an einen ungeliebten Ehemann abtreten. Ihr eigentlicher Traummann befindet sich indes hinter Gittern, da dieser unrechtmäßig beschuldigt wird das Schwert von Toledo entwendet zu haben.

Keine Frage also, dass Professor Hunt der Tochter des Freundes aus diesem Schlamassel heraushelfen will; was er und der Spieler zu Beginn jedoch nicht wissen ist, dass die Entwendung des Schwertes nur die Spitze des Eisberges darstellt.

Die Zwischensequenzen werden in Comicstrips dargestellt und lockern dadurch Atmosphäre und Erzählweise auf.
Keine Frage also, dass Professor Hunt der Tochter des Freundes aus diesem Schlamassel heraushelfen will; was er und der Spieler zu Beginn jedoch nicht wissen ist, dass die Entwendung des Schwertes nur die Spitze des Eisberges darstellt.






















